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Eine Vampirfrau schreit

Quelle: sxc.hu (geoX)

So oder ähnlich wie auf dem Bild sieht der Blick aus, wenn eine Frau ein Pickel entdeckt im Gesicht. Ikkk. Igitt. Schock. Scheisse! Meistens ist das Timing dann auch noch extrem unpassend, denn man hat am Abend oder ein Tag danach bestimmt ein Date. Tja. Leider helfen da auch die wenigsten Hausmittel-
chen gegen den Pickel wie z.B. Zahnpasta, Zitronensaft und sonstige lustige Sachen. Jedenfalls nicht innerhalb von 24 Stunden, denn die Zeit ist ja knapp…

Aber ich schweife ab, denn es geht hier ja um einen Fetisch:

Als sexueller Fetischismus wird in der Regel eine sexuelle Devianz verstanden, bei der ein meist unbelebter Gegenstand […] als Stimulus der sexuellen Erregung und Befriedigung dient. Das fetischistische Verhalten unterscheidet sich individuell stark und kann sich auf einen einzigen Gegenstand, auf mehrere Objekte, Materialien oder auch auf Körperteile (auch solche des Partners) beziehen.

Quelle: wikipedia.org

In diesem Fall ist „Körperteile“ vielleicht nicht das richtige Wort, ich persönlich würde es eher als eine „eklige Ausscheidung“ vom Körper betiteln. Aber, dass gilt scheinbar nicht für alle Menschen Frauen – denn es gibt tatsächlich Frauen, welche es lieben Pickel am Partner auszudrücken und dabei schon fast geil werden ;)

Die sehr erotische Szene spielt sich dann in etwa so ab:

[… sie hat sich vorher gerade mit meinem kleinen Grossen beschäftigt, sitzt auf mir und findet einen Pickel auf meiner Brust…]

„Duu… ich habe einen Pickel entdeckt. Darf ich drücken?“

[… denn sie weiss genau, dass mich das beim Sex nicht unbedingt geil macht]

Nein – Du darfst nicht. Zuerst wird gevögelt und dann schauen wir weiter! Beim Kuscheln nachher gibt’s dann meistens eine Ausnahme. Wenn ich es an ihr nicht tun muss, lassen wir ihr doch das Vergnügen. Aber warum finden das manche Frauen toll? Ich habe mich ins Netz gestürzt und recherchiert.

Als erstes Dermatillomanie (Skin Picking Disorder) gefunden. Das ist eine Zwangsstörung bei welchem die betroffene Person durch Quetschen und Kratzen von bestimmten Hautstellen aufgrund eines unwiderstehlichen Drangs gekennzeichnet sind. Hmm. Krass was es alles gibt… Aber was ist die Ursache? Bei dieser „Störung“ ist sich die Wissenschaft nicht einig. Also geht die Suche weiter.

„Hilfe, ich drücke meinem Freund die Pickel aus!“, „Ist es schlimm wenn ich meinem Freund die Pickel ausdrücke?“, „Mich macht es an, Pickel auszudrücken“ – alles Forums-Themen welche ich gefunden habe – aber keine Ursache in Sicht. Also stelle ich meine eigene Theorie auf.

Affen! Ja, genau. Unsere Vorfahren die Primaten. Denn diese haben sich gegenseitig gelaust um die Bindungen zwischen den Tieren zu stärken. Also ist es eigentlich ein Liebesbeweis, wenn mir die Pickel ausgedrückt werden… – und mit diesem Fazit lasse ich es auch gerne über mich ergehen – einfach bitte nicht während dem Sex! ;)

Wie sieht das bei Dir aus? Stehst Du auch darauf Deinem Freund oder ggf. sogar Deiner Freundin die Pickel auszudrücken? Und warum tust Du das? Dein Kommentar ist gefragt…

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Erster Teil, das Profil
Immer wieder wurde ich gefragt, wie ich Frauen anspreche anschreibe auf Single-Websites, Erotik-Portale, etc.  Da ich nicht mehr auf der Suche bin, erzähle ich Euch gerne ein wenig über meine Erfahrungen. Nachmachen erlaubt, aber bitte kein Copy & Paste der Texte (… einer der grössten Fehler!) und lasst mein Quiz in Ruhe – das gehört mir! ;)

Warum Online-Dating?
Ganz einfach. Weil sich unterdessen über 50% der Paare darüber finden in der Schweiz, die Beziehungen im Schnitt länger halten als Offline-Begegnungen, ich es jederzeit und überall zur Verfügung habe, es sehr effizient ist und es kann genau so schnell wie im Ausgang klappen. Auch habe ich die Erfahrung gemacht, dass ich „interessantere und offenere Menschen“ via Online getroffen habe als im „richtigen“ Leben.

Einige finden zwar, dass Online-Dating etwas für Nerds, schüchterne Menschen & Flirt-Unfähige sei und es auf diesen Plattformen sowieso nur hässliche Menschen gibt. Das ist Blödsinn. Das sich mehr schüchterne Menschen für Online-Dating entscheiden, dass mag sein. Das mit den hässlichen Menschen ist komplett daneben, denn viele „hübsche Frauen“ gehen gar nicht mehr in den Ausgang, sie haben die blöden Anmachen satt und sind online anzutreffen.

Die Nerds? Die werden sehr schnell wieder aufgeben, denn das Online-Dating ist meiner Meinung nach die Königsdisziplin beim Dating. Warum? Weil die erste Hundertstelsekunden fehlen, welche in der Realität für ein Ja oder Nein entscheiden, weil die aufgelockerte Stimmung fehlt (… vielleicht auch der Alkohol) und weil man/n nur eine Nummer ist – von hunderten  oder sogar tausenden anderen Männern – welche die Frau per Klick „zur Verfügung“ hat.

Wie erfolgreich sein?
Natürlich gibt es keine 100% Anleitung wie das funktioniert. Jede Plattform hat ihre Eigenheiten wie Profile, Fotos, weitere Funktionen wie Seiten erstellen, etc. Auch das Publikum darauf variiert. Aber wenn man die folgenden Tipps adaptiert, kann es klappen.

Die erste Grundlegel lautet:

Wer schreiben kann, ist klar im Vorteil!

Und das selbe gilt auf für das Lesen von Profilen! Die anderen sollen das Online-Dating lieber sein lassen und sich wieder Offline in die Clubs stürzen. Da gibt dann auch die dummen Frauen zu finden, welchen es egal ist wie sich ein Mann artikulieren kann oder eben auch nicht. Sie merken den Unterschied ja gar nicht oder sind sogar damit Überfordert. O-Ton: „Kannst Du das nochmals sagen. Ich versteh Dich nicht…“ – und nein, es war nicht die Lautstärke und auch nichts Kompliziertes.

Die zweite Regel?

Sei anders als die anderen…

Du hast den Namen „Hans75“ oder „LiebhaberZH“? Vergiss das ganz schnell. Such Dir einen aussagekräftigeren Namen aus. Denn das 08/15 Profil mit dem 08/15 Text (… lasst die Finger vom Textgenerator!) wird weitergeklickt. Profile ohne Fotos, wird weitergeklickt. Profile mit nur einem Oberkörper, wird weitergeklickt. Im Profil ein Schwanzfoto oder in der Mail. Ein No-Go!

Mach Dich interessant! Schreib etwas spannendes über Dich, mach etwas persönliches in Dein Profil – was die anderen nicht drin haben. Bluffen und grosse Sprüche bringen Dir nichts, sei persönlich & ehrlich. WER bist Du (… Ich bin, nicht ich glaube ich bin!), WAS suchst Du (… Das suche ich, nicht vielleicht das oder doch das?), WENN suchst Du (… Ich will, nicht ich möchte!). Nicht zuviel und nicht zuwenig Text. Das macht den Damen die Auswahl leichter – und wenn’s nicht passt, dann passt es eben nicht. Du solltest nicht versuchen es allen Recht zu machen – das macht Dich langweilig & auswechselbar. Es gibt noch genug andere da „draussen“ – das gilt für Frau und den Mann!

In meinem Profil findet man ein kurzes & langes über mich (… manche mögen Details), ein paar Artikel vom Blog (Kopfkino) und ein Quiz, welches „interaktiv“ ist und die Besucherinnen herausfordert sich mit dem Quiz und mit mir zu beschäftigen – um mich schlussendlich zu kontaktieren ;)

Singlebuch Profil auf Joyclub

Weitere von Vorteil ist es, wenn Du:

  • Echt bist
    (… durch Kontrolle der Website Betreiber, durch Freunde bestätigt, etc.)
  • Eine Freundeliste hast
    (… was keine Fickliste sein muss. Es sind einfach Bekannte/Freunde)
  • Dich in vorhanden Foren betätigst
    (… und nicht nur „Ja, das/Du ist/bist so toll…“ zu schreiben hat)
  • An die lokalen Joy-Treffen/Stammtische geht
    (… aufgestellte Frauen & Männer welche fast kein Thema zu heiss ist)

Die dritte Regel:

Wer ficken will, muss freundlich sein!

Das gilt in der Realität und das gilt auch im Netz. Freundlich zu sein bedeutet aber nicht „nett zu sein“. Ein grosser Unterschied, welchen es zu beachten gibt – denn ein bisschen Macho (… in Kombination mit einem Gentleman) darf man durchaus sein! ;)

An die Männer: Welche Erfahrungen hast Du auf solchen Plattformen gemacht? Welche Taktik hast Du, welche Websites taugen und welches sind voller Fakes – und wo stimmt das Verhältnis der Geschlechter am besten?

An die Frauen: Welche Erfahrung hast Du mit Männer-Profilen gemacht online? Was geht, was geht gar nicht? Wo sind Dir die Männer am angenehmsten? Kommentare sind erwünscht…

Im Teil zwei folgen dann Tipps & Tricks für das anschreiben per E-Mail auf Joyclub & Co.

PS: Dieser Artikel ist natürlich auch an Frauen gerichtet, sollte Euch das interessieren. Jedoch ist man als Frau auf einer solchen Plattform in der luxuriösen Lage (… und manchmal auch in der mühsamer Lage), dass die Mails einfach „hereinprasseln“ und man nur noch aussortieren (z.B. die gesichtslosen Schwanzbilder & „Ich finde Dich heiss, ich will ficken!“ Mails) kann.

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