Posts Tagged ‘Belgrad’

Lange ist mein letzter Blog-Beitrag her. Ich war in der letzten Zeit sehr beschäftigt im Privatleben sowie auch Geschäftlich und ich war nicht wirklich in Stimmung Blog-Artikel zu schreiben. Sorry. Trotzdem…

Ich wünsche Euch ganz schöne Festtage und einen guten Rutsch in das Jahr 2016.

Und vielleicht packt mich im Jahr 2016 das Fieber wieder zu schreiben. Stoff gäbe es genug! ;)

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Die letzten paar Wochen war viel los. Lange Arbeitstage, ein Bierchen dazwischen und danach wieder ins Office – während die anderen  „da draussen“ das Leben geniessen. Ja… aber in einer Woche liege ich am Strand (*), lasse mir die Sonne auf die Haut brennen, werde mich durch das längste Buffet fressen, im grössten Pool plantschen – der Welt, versteht sich und meinen Drink schlürfen ;) Auf meinen „eigenen“ Engel bin ich auch gespannt. Der Bericht darüber folgt ;)

Posing Man

Quelle: sxc.hu (Darkwater)

Hier beschäftigt mich aber im Moment  ein ganz anderes Thema. Das erste Mal nach meinem Teenager-Alter wird mir wieder bewusst, wie es sich anfühlt von Menschen ignoriert zu werden, ein „Nichts“ zu sein. Es fühlt sich auf gut Deutsch „Scheisse“ an. Wenn ich kein grosses Ego hätte würde es mich wohl auch verletzen – in den Fälle hier kann ich aber „irgendwie“ nur darüber grinsen.

Wie kommt sowas? Ich bin hier mit meinen 1.85 Meter mindestens 10 Zentimeter zu klein, 20 Zentimeter zu wenig breit, wohl ca. 10-20 Kilogramm zu leicht und trage meinen Job, Position, Geld & Co. nicht nach aussen. Keine D&G Klamotten, kein Hugo-Boss Hemden. Dafür „nur“ Diesel Jeans, Zara, S. Oliver  & Co. und zwischendurch darf es auch einmal ein H&M T-Shirt darunter sein. Es existieren hier zwei Welten die Gegensätzlicher nicht sein könnten. Auf die eine Seite sind die Menschen arm, haben kaum genug Geld für das tägliche Essen. Auf der anderen Seite hat man das Gefühl, dass es den Menschen gut geht. Jeden Abend Ausgang, grosse Party am Wochenende und teure Klamotten. Dieser Eindruck täuscht. Es sind nur ein paar Prozente welche dieses „Poser“ Leben führen. „Dumm“ ist nur, dass ich mich auch in dieser Szene bewege, da es die netteren Locations (… und wenn ich ehrlich bin, die hübscheren Frauen *g*) sind und es für mich immer noch sehr günstig ist.

Da ist man also „gestylt“ im Ausgang und wird konsequent ignoriert in dieser Szene. Es kommt mir so vor, als wäre ich in meiner Jugend in Bauernklamotten ins Kaufleuten (… das war damals noch kein Kindergarten und war wirklich IN und VIP) gegangen! Von den Frauen wird man nur eines Sekunden-Blickes gewürdigt:

Ich habe keinen Autoschlüssel, die Marken fehlen an Hemd & Hose auch und stark & gross bin ich für hier nicht (… aber ein tolles Smartphone hätte ich anzubieten *g*). Kein Treffer. Also next! Bei den Männern ist es noch ein wenig krasser. Ich will an einem dieser Exemplare vorbei? Das ist ein Problem. Er wird nicht weggehen. Sorry? Entschuuuldigung? Nein. Da hilft nur schieben und dafür gibt es einen bösen Blick von der gesamten Tussi-Truppe, welche sich um den Mann herum gescharrt hat ;)

Und nun kommt der Moment, welcher ich liebe!

Ihr oberflächlichen Idioten! Wenn das Euer Leben ist. Dann viel Spass damit. Eifersucht, falsche Menschen, falsche Freunde, falsches Leben. Nein danke! Den Mist habe ich genug lange erlebt und wenn Du mein lieber Mann wüsstest, was ich in meinem Leben mache und was für einen Job & Position ich habe… wärst Du der Erste, welcher ein Kollege von mir sein möchte! Und zu Hause liegt bestimmt auch noch ein Anzug & Co. von Hugo Boss herum… nur interessiert mich die Marke eben nicht mehr. Darum weiss ich es auch nicht genau.

Mehr dazu gibts eigentlich nicht zu sagen. Trotzdem bewege ich mich gerne in dieser Szene, denn auch hier gibt es Ausnahmen und dieser Typ Mensch sagt mir zu. Ich mag diese „Chameleons“, wie ich auch eines bin.

(*) Entwurf vom 28.05.2012, Fertig geschrieben am 10.09.2012 – leider sind meine Strandferien schon vorbei!

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Das aktuelle Wetter gibt meine Stimmung wieder. Da wo ich herkomme war schönes Wetter, hier ist es trist, kalt und es regnet. Auf die Gefahr mich langsam bei den Schweizer/innen unbeliebt zu machen, mir geht es im Moment nicht so gut, ich bin traurig. Vor ein paar Monaten hat mir jemand ein E-Mail geschrieben und gemeint, ich soll doch auch einmal schreiben, wenn es mir nicht gut geht – nicht immer nur Judihui. Voilà! (*)

Eingesperrt

Quelle: sxc.hu (Amirhd)

Eigentlich sollte man sich ja freuen „nach Hause“ zu kommen. Ich tue es nicht. (**) Wehmütig habe ich gestern meine paar Sachen zusammengepackt (… der grössere Teil bleibt in meiner Wohnung da). Der letzte Abend habe ich mit Freunde an der „Copacabana“ von Belgrad verbracht, an der Ada Ciganlija mit Speiss und Trank, Live-Musik, gutem Essen & einen leckeren Wein. So sollte das Leben nach einem harten Arbeitstag sein.

Eine Überleitung finde ich keine. Ich sass vor ein paar Stunden im Flieger, hatte fast Tränen in den Augen (… wie jedes Mal wenn ich aus einem anderen/oder südlichen Land zurückkomme). Wieder zurück, in die Kälte (… und ich meine jetzt damit nicht das Wetter), in die perfekt organisierte, durchstrukturierte, geplante und verplante Schweiz.

In ein paar Wochen bin wieder weg… Hvala!

(*) Vor knapp einem Jahr im Sommer geschrieben, nicht veröffentlicht. Die fast selbe Stimmung im Moment. Darum jetzt veröffentlicht.

(**) 2012. Es gibt doch das eine oder andere, worauf ich mich freue! ;)

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Junger und alter Mann

Quelle: sxc.hu (Gonharo)

9.30 Uhr. Samstagmorgen. Mir tun meine Gelenke weh. Ist dieses blöde Bett hier in meinem Apartment unbequem. Ja, dieses Jahr findet meine Geburtstagsparty im Ausland statt. Dauert aber noch ein paar Stunden. Ich stehe auf, gehe in das kleine Badezimmer, nerve mich über den lauten Lüfter und die monotone laute Musik vom Nachbarskaffee – welches seit nun fast zwei Wochen dieselbe Playlist spielt. Schaue in den Spiegel und denke:

So sieht man also mit 37 Jahren aus!

Ich rede mir ein, dass es damit zu tun hat, dass ich nicht rasiert bin und die letzten zwei Tage krank im Bett gelegen habe – das hilft!

Geduscht, rasiert, die Zähne geputzt. Jetzt noch einen Kaffee und dann sieht die Welt wieder freundlicher aus! Netbook auf, Internet an, als erstes Facebook checken. Die ersten Glückwünsche sind schon nach Mitternacht angekommen, laufend gibt’s neue. Dasselbe auf dem Handy, die Schweizer SIM-Karte rein und es fängt an zu Piepsen. Dankeschön!

Als letztes sind die E-Mails dran. Ein Gutschein da, ein Gutschein hier. Zu früh, noch niemand am mailen. Aber was sehe ich, da rechts im Balken? „Besorgen Sie es ihrer Frau wie früher!“ (natürlich mit Viagra) und weiter „Angebot für inkontinente Männer“ (sportliche Hightech-Unterwäsche).

Danke, liebe Marketingfuzzis – wie schön es sich doch anfühlt schon als alter Sack abgestempelt zu werden! ;/

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Das erste Mal in Serbien

… oder der auch:  „Das erste Mal in einer Serbin“ ;)

Sexy Girl aus Belgrad

Quelle: sxc.hu (Lcs9)

Es kam so wie es kommen musste. Ich habe mir vorgenommen in Serbien bzw. Belgrad mich nur auf das Business zu konzentrieren und meine Frauengeschichten & Affären nur in der Schweiz zu pflegen. Wie es halt so mit solchen Vorsätzen ist – es klappt nicht.

Sie heisst Vesna, ist 28 Jahre alt, hat die typische Belgrader-Frauenfigur (… grazil & sehr schlank) und ist fast gleich gross wie ich. Kennengelernt haben wir uns vor einer Kirche, wo sie mich nach dem Weg gefragt hat (… die glauben in Belgrad alle ich sei ein Serbe – ich glaube das aber nicht so wirklich *g*). Ich wusste den Weg zwar nicht aber mein HTC kennt ihn mit Google Maps – es hat mir schon mehrfach „das Leben gerettet“ in fremden Gefilden. Da der Weg recht kompliziert war bin ich einfach mit ihr gegangen, sie musste dort ein Formular abgeben. Als Dank dafür lud sie mich danach zu einem Bier ein. Wir haben uns gut verstanden mit einem Mix aus Englisch und Deutsch (… viele der jüngeren Generation lernen hier Deutsch – die wollen alle weg).

Zwei Tage später habe ich mich zum „ersten Date“ mit ihr getroffen. Wir gingen zu Kalemegdan dort ist am Abend immer was los und der Sonnenuntergang ist wunderschön – das perfekter Ort für ein Date! Der Abend war super. Beim zweiten Date gingen wir am späteren Nachmittag an die Ada baden. Man(n) will die Katze ja nicht im Sack kaufen ;) Als wir Abends etwas essen wollten zog ein starkes Gewitter auf – und plötzlich war der Strom weg und alles wurde dunkel. Im Restaurant gab es dann kein Essen mehr dafür Bier im Kerzenschein – wie romantisch. In diesem Kerzenlicht folgte dann auch unser erster Kuss, später auf dem Weg nach Hause wurde es dann noch ein wenig hefiger ;)

Schweiz-Serbien: In der Schweiz hört man viel, wie ein Date gemeinsam geplant wird. Hier ist das undenkbar. Der Mann entscheidet wann & wohin es geht.  Dasselbe gilt auch beim zahlen. Der Mann zahlt. Punkt.

Beim dritten Date hat es mich fast umgehauen. Vesna im kleinen schwarzen. Was für ein Anblick! Wir gingen lecker essen und danach Hand-in-Hand spazieren. Ein paar Minuten später fing sie an zu jammern:

Ich habe soooo kalt… 

Mehr aus Spass habe ich ihr geantwortet:

Also meine Wohnung ist um die Ecke, da gibt eine warme Decke und Kaffee habe ich auch!

Sie meint:

Super. Dann gehen wir dahin!

Hmm. Habe ich das jetzt richtig verstanden? Also fragte ich wieder aus Spass nach:

Bist Du Dir sicher? Ich habe gehört, dass man die serbischen Frauen nicht so schnell nach Hause nehmen solle! 

Ihre Antwort (mit einem ganz unschuldigen Blick):

Ach, wir gehen doch nur Kaffee trinken!

Jaja, dachte ich mir. Klar, wir gehen nur einen Kaffee trinke. Nein, natürlich werden wir nicht übereinander herfallen und wilden Sex haben. Natürlich nicht, wir sind ja erwachsene Menschen ;)

Schweiz-Serbien: Ich hatte von ein paar Frauen das Gefühl bekommen und gehört, dass gar nichts läuft, bevor man 2-3 Monate mit der Frau in den Ausgang geht, sie kennengelernt, etc. Das war eine Falschannahme ;)

Zum Kaffee sind wir gar erst nicht gekommen. Schon im Gang zum ersten Stock ging sie mir an die Hose.

Schweiz-Serbien: Das liebe ich an Südländerinnen. Viele der Frauen sind sehr aktiv, wenn es ums Thema Sex geht. Ich hatte in meinen jüngeren Jahren einmal das Vergnügen mit einer Albanerin. Wahnsinn!

Uff. Schon wieder so lang der Text! Hmm. Dann müsst ihr noch ein wenig Geduld haben… Teil zwei folgt.

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Ich bin ein Mann, körperlich stark und 1.85 Meter gross. Im Leben eigentlich (fast) Furcht- und Angstlos. Trotzdem gibt es etwas, vor dem ich mich fürchte: Grosse Frauen!

Fetisch, grosse Frau auf High Heels

Und in letzter Zeit habe ich das Gefühl, dass es von diesen ganz viele unterwegs hat. Tragen die Frauen ihre Heels nur im Sommer spazieren? Liegt es daran, dass ich viel Zeit in Belgrad verbracht habe, wo viele Frauen ganz von Natur aus schon gleich gross sind wie ich – und sogar noch viel grösser mit ihren 15cm High Heels? Ich weiss es nicht. Jedenfalls irritiert es mich jedes Mal aufs Neue, wenn eine grössere Frau auf mich zuläuft. Ich schaue den Menschen gerne ins Gesicht und die Augen, bei solchen Frauen passiert es mir aber immer wieder, dass dem Blick ausweiche. Woher das kommt? Vielleicht ist das eine Sache aus unserer tierischen Vergangenheit, dass sich das kleinere Tier vom grösseren fürchtet und unterwirft. Oder es hat damit zu tun, dass es „Normal“ ist, das der Mann grösser ist als die Frau. Keine Ahnung.


Falls jemand eine weitere Theorie hat, bitte melden!

Für mich ist es jedenfalls klar, dass ich nie eine Partnerin haben könnte, welche grösser ist als ich. Das geht gar nicht! Fast gleich gross ist in Ordnung, dafür haben die Italiener eine Wunderwaffe erfunden – den Halbschuh für Männer mit einem Absatz. Danke!

Bildquelle: sxc.hu (Scottsnyde)

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Das Abenteuer Leben…

Frau Doktor

Quelle: sxc.hu (ZoofyTheJi)

Tata! Es gibt mich noch. Zwar nicht ganz 100% in Ordnung, aber ich bin noch da. Im Moment lebe ich wieder in Belgrad. Ein richtiges Abenteuer. Nicht nur was die Frauen (… welche ich hier definitiv nicht verstehe), die Arbeit (… viel zu tun) und die Stadt (… gefällt mir immer noch) angeht – sondern auch vieles andere. Unterdessen bin ich doch schon ein paar Monate hier und habe das eine oder andere beobachtet und erlebt.

Da wären z.B. das Verhalten der Männer und der Frauen untereinander im Ausgang. Sehr speziell. Es wird getrunken, geredet (… ok, eher weniger, es gibt in den Clubs keine Dezibel-Limits und die DJ mögen es laut), getanzt, geflirtet – aber das richtige Balzverhalten das die Schweizer, die Deutschen, die Östereicher, die Amis, etc. an den Tag legen, existiert hier nicht. Das ganze läuft sehr distanziert ab. Teilweise findet man nicht mal heraus, wer als Paar zusammen ist. „Richtig getrunken“ wird nur in den VIP-Bereichen oder den Edel-Clubs, viele der „normalen Leute“ klammern sich die ganze Nacht an 1-2 Getränke fest (… ein Drink um die CHF 5.00, für mich günstig, für sie teuer), Eintrittspreise zahlt man nicht.

Die schönen und grossen Frauen muss ich hier nicht mehr erwähnen. Die Grösse jedoch fängt mich aber langsam  an zu stören. Sie sind mir manchmal zu gross. Mehr davon folgt in meiner nächste Kolumne. Die Schönheit ist wieder eine andere Sache. Ich habe manchmal das Gefühl, das ganz Belgrad ein Laufsteg ist, denn viele der Frauen schauen weder nach rechts, noch nach links. Egal was man tut, egal wie man schaut/lächelt – oder eben auch nicht. Geradeaus und Marsch – Hauptsache es sieht gut aus… sehr speziell ;)

Dann haben wir noch die  „Mädchen“, welche einen „Sponsor“ suchen (… das nennt sich so hier). Sprich, einen netten Mann der Geld hat, ein fettes Aufo fährt, am besten noch ein Boot hat und eine lockere Kreditkarte hat – dafür gibt es dann Sex & Co. Es gibt einen bestimmte Bar in Belgrad, wo nur dafür bekannt ist. Ein sehr eigenartiges Schauspiel, welches sich da abspielt.

Und was ist mit den Männern? Das ist ein anderes Thema. Ich mache mir im Moment noch ein Bild davon. Von den Frauen habe ich bisher nichts oder fast nichts gutes gehört. Stichworte: Fremdgehen, Gewalt, etc. Ich bleibe dran…

Last but not least. Ich habe mit den lokalen Ärztinnen Bekanntschaft gemacht. Privat sowie auch geschäftlich. Privat hatte ich ein Date mit einer Ärztin, geschäftlich musste ich zu einer. Ich habe eine Angina erwischt und einen Magenvirus und bin nun auf Antibiotika. Die Privatpraxen sind in Ordnung. An das Bar zahlen muss man sich jedoch als Schweizer zuerst gewöhnen. Was jedoch besser ist als in der Schweiz ist, dass man Termine und auch Anfragen per E-Mail machen kann und innerhalb von ein paar Stunden eine Antwort bekommt (7×24/365).

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