Archive for the ‘Begegnungen’ Category

Dreier im Bett

Ja. In den letzen paar Monaten war es ein wenig ruhiger auf meinem Singlebuch. Das hat mehrere Gründe aber vor allem einen Grund – oder besser gesagt, eine Frau. Vor fast einem Jahr ist etwas passiert, was nicht so geplant war. Geplant war, dass ich meinem Heimatland den Rücken kehre werde (… für ein paar Jahre) und im Ausland leben, lieben & Business machen werden.

Aber wie der Spot einer Versicherung schon sagte:

Weil sich das Leben nicht an unsere Pläne halt!

Und genau das ist passiert. Es war eine herausfordern Zeit mit S. Zwei total verschiedene Lebensformen trafen aufeinander. Zuerst hatten wir „nur“ Spass miteinander, später beschlossen wir, es mit einer offenen Beziehung zu versuchen. Mit allem was dazugehört, offener Kommunikation, viel reden und ein paar Regeln. Wir waren damals beide dafür, keine monogame Beziehung leben zu wollen.

Es wär eine schöne Zeit. War? Ja. Ihr habt richtig gelesen. Wir haben uns leider vor zwei Monaten getrennt. Als der Punkt kam, als wir die Beziehung „richtig“ öffneten, passierte etwas, mit dem ich nicht gerechnet hatte. Nein, es gab keine Eifersuchtsszenen, keinen Streit über andere Frauen oder Männer (… was scheinbar der meist Grund für Trennungen in offenen Beziehungen ist). Für S. waren einfach zu wenig Gefühle da um „eine Beziehung“ weiterführen zu können. Zu wenig Gefühle? Sich mögen, die grosse Liebe? Ich verstehe es nicht ganz, immer noch nicht.

Für mich persönlich schliesst sich die grosse Liebe und eine offene Beziehung aus. Ich kann mir das nicht vorstellen. Als ich damals mit meiner grossen Liebe zusammen war und noch monogam gelebt habe, hätte ich mir nie vorstellen können, diese Frau mit jemanden zu Teilen. No-Way! Ok. Das Thema mit der grossen Liebe hat sich sowieso erledigt. Da war ich noch jung und glaubte das, was uns da im TV & Film gezeigt wurde. Das Sex immer romantisch sei & wir alle monogam leben „müssen“. Die Wirklichkeit sieht anders aus… und ich bin nicht einmal unglücklich darüber ;)

Aber ich kann ein Frau lieben, sie gerne haben, sie respektieren und mit ihr schöne Momente verbringen.

Wir haben einen Moment verharrt, um einander zu begegnen, einander kennenzulernen, zu lieben und zu teilen. Es ist ein kostbarer Augenblick, aber er geht vorbei – er ist nicht mehr als nur ein kleines Verharren in der Ewigkeit. Wenn wir mit Fürsorge, Liebe und leichtem Herzen teilen, erzeugen wir Wohlstand und Freude füreinander. Dann ist dieser kurze Augenblick es wert gewesen.

Dieses Zitat von Siddharta Gautama, erzählt meine Lebensweise wohl sehr gut. Dieser Augenblick darf aber auch gerne lange sein. Monate, Jahre, ja sogar Jahrzehnte – wenn es passt.

Es war ein schwerer Abschied für beide. Aber Gefühle kann und soll man nicht erzwingen. Dann war noch die Idee, unsere Beziehung wieder in eine Bettgeschichte zu „wandeln“, dass haben wir aber schnell verworfen. Das hätte wohl nur noch mehr Herzschmerz gegeben…

… das Leben geht weiter. An einem neuen Ort, denn ich bin umgezogen und lebe mich gerade ein. Nein, nicht ins Ausland, Zürich hat mich noch! Was das Thema Frau(en) angeht bin ich im Moment ruhiger unterwegs und geniesse nun diese Zeit auch, denn es ist tatsächlicher weniger „Stress“. Ihr werdet also noch warten müssen bis zur nächste Sex-Story… Sorry! ;)

Welche Erfahrungen hast Du mit offenen Beziehungen? Kannst Du Dir sowas überhaupt vorstellen, klappt sowas? Falls ja, ist die grosse Lieben in einer offenen Beziehung möglich? Oder geht sowas gar nicht und für Dich gibt es nur die Monogamie?

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Ein paar Tage die Seele baumeln lassen, nichts tun oder nur das tun was, schön ist – was Spass macht. Es ist bald soweit, noch ein paar Stunden… Danke an Petrus. Der Flughafen läuft heute wieder ohne Probleme, das Wetter ideal um eine Runde auf den Schlittschuhen vor dem Wiener Rathaus zu laufen und danach ein leckers & grosses Wienerschnitzel futtern zu gehen!

Wien bei Nacht im Schnee

Quelle: flickr.com (Scott Butner)

Ich freue mich und wünsche Euch auch eine ganz schöne Woche, wo Ihr auch immer seit. Am Mittwoch gib’s dann wie gewohnt hier die Single-Kolumne zu lesen. Übrigens ist dieser Artikel der 200’ste auf meinem Blog und es sind schon über 80 Tage! ;)

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*** Endlich fertig geschrieben. Nach eurem Wunschkonzert.

Tatort: 23 Uhr auf Facebook. Miss Unbekannt, Jeremy, zwei andere Damen und meine Wenigkeit hatten wieder einmal eine lustige Diskussion auf der Pinnwand von Jeremy. Eigentlich ging darum, dass TKKG.ch wieder einmal in der Welt herumfliegt… irgendwie sind wir dann aber beim verkuppeln, dem ersten Kuss und bei Gruppensex gelandet. Das hat mich inspiriert zu diesem Beitrag ;)

Video: D&G Spot „Ménage à trois“

Eigentlich ist das Video nicht ganz richtig, die Konstellation darin ist falsch. Im Jargon nennt sich das MMF* (Mann-Mann-Frau). Mein erstes Mal ein Dreier war aber ein FFM (Frau-Frau-Mann).

Ich mag mich noch sehr gut daran erinnern (… nicht so wie an den ersten Kuss, liebe FB-Freunde *g*). Es war ein lauer Sommerabend, ich war mit meiner damaligen Kollegin Kristina unterwegs, wir haben uns zwei Flasche Wein am Bahnhof geholt, spazierten in den Park und haben das Wetter genossen. Es wurde später, die erste Flasche Wein war leer, wir hatten es lustig und waren aufgedreht. Haben gelacht, haben uns gefoppt und irgendwann angefangen zu knutschen. Es wurde langsam dunkel, stiller und nicht mehr viel los am Abend in dieser Region. Das darum war auch gar nicht mehr so wichtig – bis zum „Ring Ring“ einer Velo-Klingel. Wer stört uns da?! Kristina sass auf mir, drehte sich um, ich sah etwas, sie auch.

Hey Kris, was macht ihr da?!

Es war eine ihrer Kolleginnen. Nennen wir sie hier einmal Renate. Renate war in der Region als „kleine Schlampe“ bekannt und ein paar Jahre älter als Kristina. Einen direkten Kontakt hatte ich bisher noch keinen. Nur „Hallo“ und „Tschüss“ von Partys & Co. Kristina meinte grinsend:

Wir machen nur ein wenig rum, willst Du auch?

Was wohl im ersten Moment nur als Joke gedacht war, wurde in den nächsten Stunden real. Kein grosser Kommentar von ihr, es folgten Taten. Zuerst „schubste“ sie Kristina von mir runter, setzte sich auf mich und drückte mir ihr Becken gegen meine schon recht volle Jeans. Kristina war ein bisschen überrascht, lies sich das mit dem wegschubsten aber nicht einfach so gefallen. Um das ganze zu kürzen, die beiden fingen an sich zu necken, zu hauen und versuchten sich gegenseitig zu beissen. Girls Fight! Irgendwann wurde es mir zu kindisch:

Hey, seit lieb zueinander!

Natürlich war es wieder Renate, welche zuerst darauf antwortet:

Wie liebt meinst Du?

Ok, provoziert mich nur! Dachte ich mir.

Wie liebt könnt ihr dann sein?

Da meldet sich Kristina zu Wort.

Grins. Wenn Du nur wüsstest…

Okey, mir war schon klar auf was sie herauswollten. Es gab da schon das eine oder andere Gerücht über Renate und Geschichten mit Frauen, an diese glaubte aber niemand so wirklich (… zu brav, wir lebten auf dem Land *g*).

Anyway, ein paar Minuten später, die Situation die folgende: Dieses Mal wieder Renate sitzend auf mir, Kristina sitzend daneben. Beide angezogen. Renate küsste mich (… der erste Kuss mit einer „neuen Frau“ – immer sehr spannend!), verdeckte mir dabei die Sicht. Ich bekam gar nicht recht mit, was sonst noch passierte. Da waren Hände auf meiner Brust, Hände an meinen Beinen, wanderten die Beine hinauf. Nachdem mein T-Shirt schon ausgezogen war, die beiden sich gegenseitig küssten, ein drauf und drüber war setzte mein Verstand ein (… ich war noch jung und brav, öffentlicher Sex? Pfui!). Ich war zwar jung, aber ich hatte etwas, was viele in meinem Alter damals noch nicht hatten. Eine eigene Wohnung direkt im Zentrum, nicht weg von diesem Park.

Dort angekommen ging es Zack-Zack. Wo hast Du den Wein? Gläser?! Brauchen wir keine. Wo ist das Schlafzimmer? Aehm, ja. Der Wein ist in der Küche, das Schlafzimmer hier um die Ecke. Braucht ihr mich noch? Komische Situation. Die beiden verzogen sich ins Schlafzimmer, liefen grinsend an mir vorbei. Hmm. Zwei Frauen, in meinem Bett? Was nun? Micha, Hirn einschalten – oder ausschalten? Überforderung! Ich hatte ein wenig Angst. Zuerst habe ich mir ein Bier geholt, bin auf den Balkon raus und habe eine Zigi geraucht. Was nun? Hinten in der Wohnung kichert es, „Hmm“ und „Jaaaaa“-Geräusche. Was tun die da?! Verarschen sie mich nun oder tun die echt was miteinander? Das waren die Fragen, die mich damals beschäftigt haben. Darüber kann ich heute nur noch schmunzeln ;)

Ja, sie taten was miteinander. Und wie. Als ich dann endlich den Mut hatte in MEIN Schlafzimmer hereinzuschauen, vergnügten sich die beiden schon miteinander und viele Kleider hatten sie auch nicht mehr an. Ein Traum ging in Erfüllung! Ich hätte die Hände überall, die Münder, der Geruch von zwei Frauen an Händen und am und im Mund, gerochen, gefühlt, geleckt. Was unten und oben war, was wem gehörte und was woher kam? Keine Ahnung mehr. Es war einfach nur geil! Zwei nackte Frauen, liegend nebeneinander auf dem Bett, aufeinander. Zwei feuchte Muschis, vier Brüste… alles doppelt ;) ABER, es war nicht wie im Porno wie z.B. beide Frauen aufeinander, zuerst in die eine, dann in die andere herein, etc. Nein. Es war schöner, erotischer und nicht so „kalt“. Denn wie gesagt, ich war noch unerfahren, jung und unverdorben! :) Ach, ich komme gerade so schön ins Schwärmen… waren das schöne Stunden!

Und ja, man/n kann sagen der Alkohol war daran Schuld. Egal! Ich habe es jedoch nie bereut, die Kollegschaft mit Kristina hat sich noch Jahre weiter gehalten. Später hat sich dieses Erlebnis wiederholt (… nicht mit den beiden), hat jedoch dieses erste Mal nie toppen können. Nicht weil es kein „erste Mal“ mehr war, sondern weil es in anderen Konstellationen passiert ist bzw. sogar geplant war (… das tönt jetzt sehr „technisch“ *g*).

Mein Fazit aus allen diesen Erlebnissen: Als Abwechslung gerne willkommen. Für alle Männer, welche noch nie einen Dreier erlebt haben (… und es einer der grössten Wünsche ist). Glaubt mir, in Fantasie ist es viel toller als in der Realität, denn eine Frau alleine kann schon viel fordern und bei zweien darf man keine der beiden vernachlässigen (… das kann böse enden!). Bedeutet gleich viel Aufmerksamkeit für jede = viel „Arbeit“ ;)

* Muss hier nicht erklärt werden… die betreffende Leserin wird den Hinweis erkennen ;)

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Das erste Mal in Serbien

… oder der auch:  „Das erste Mal in einer Serbin“ ;)

Sexy Girl aus Belgrad

Quelle: sxc.hu (Lcs9)

Es kam so wie es kommen musste. Ich habe mir vorgenommen in Serbien bzw. Belgrad mich nur auf das Business zu konzentrieren und meine Frauengeschichten & Affären nur in der Schweiz zu pflegen. Wie es halt so mit solchen Vorsätzen ist – es klappt nicht.

Sie heisst Vesna, ist 28 Jahre alt, hat die typische Belgrader-Frauenfigur (… grazil & sehr schlank) und ist fast gleich gross wie ich. Kennengelernt haben wir uns vor einer Kirche, wo sie mich nach dem Weg gefragt hat (… die glauben in Belgrad alle ich sei ein Serbe – ich glaube das aber nicht so wirklich *g*). Ich wusste den Weg zwar nicht aber mein HTC kennt ihn mit Google Maps – es hat mir schon mehrfach „das Leben gerettet“ in fremden Gefilden. Da der Weg recht kompliziert war bin ich einfach mit ihr gegangen, sie musste dort ein Formular abgeben. Als Dank dafür lud sie mich danach zu einem Bier ein. Wir haben uns gut verstanden mit einem Mix aus Englisch und Deutsch (… viele der jüngeren Generation lernen hier Deutsch – die wollen alle weg).

Zwei Tage später habe ich mich zum „ersten Date“ mit ihr getroffen. Wir gingen zu Kalemegdan dort ist am Abend immer was los und der Sonnenuntergang ist wunderschön – das perfekter Ort für ein Date! Der Abend war super. Beim zweiten Date gingen wir am späteren Nachmittag an die Ada baden. Man(n) will die Katze ja nicht im Sack kaufen ;) Als wir Abends etwas essen wollten zog ein starkes Gewitter auf – und plötzlich war der Strom weg und alles wurde dunkel. Im Restaurant gab es dann kein Essen mehr dafür Bier im Kerzenschein – wie romantisch. In diesem Kerzenlicht folgte dann auch unser erster Kuss, später auf dem Weg nach Hause wurde es dann noch ein wenig hefiger ;)

Schweiz-Serbien: In der Schweiz hört man viel, wie ein Date gemeinsam geplant wird. Hier ist das undenkbar. Der Mann entscheidet wann & wohin es geht.  Dasselbe gilt auch beim zahlen. Der Mann zahlt. Punkt.

Beim dritten Date hat es mich fast umgehauen. Vesna im kleinen schwarzen. Was für ein Anblick! Wir gingen lecker essen und danach Hand-in-Hand spazieren. Ein paar Minuten später fing sie an zu jammern:

Ich habe soooo kalt… 

Mehr aus Spass habe ich ihr geantwortet:

Also meine Wohnung ist um die Ecke, da gibt eine warme Decke und Kaffee habe ich auch!

Sie meint:

Super. Dann gehen wir dahin!

Hmm. Habe ich das jetzt richtig verstanden? Also fragte ich wieder aus Spass nach:

Bist Du Dir sicher? Ich habe gehört, dass man die serbischen Frauen nicht so schnell nach Hause nehmen solle! 

Ihre Antwort (mit einem ganz unschuldigen Blick):

Ach, wir gehen doch nur Kaffee trinken!

Jaja, dachte ich mir. Klar, wir gehen nur einen Kaffee trinke. Nein, natürlich werden wir nicht übereinander herfallen und wilden Sex haben. Natürlich nicht, wir sind ja erwachsene Menschen ;)

Schweiz-Serbien: Ich hatte von ein paar Frauen das Gefühl bekommen und gehört, dass gar nichts läuft, bevor man 2-3 Monate mit der Frau in den Ausgang geht, sie kennengelernt, etc. Das war eine Falschannahme ;)

Zum Kaffee sind wir gar erst nicht gekommen. Schon im Gang zum ersten Stock ging sie mir an die Hose.

Schweiz-Serbien: Das liebe ich an Südländerinnen. Viele der Frauen sind sehr aktiv, wenn es ums Thema Sex geht. Ich hatte in meinen jüngeren Jahren einmal das Vergnügen mit einer Albanerin. Wahnsinn!

Uff. Schon wieder so lang der Text! Hmm. Dann müsst ihr noch ein wenig Geduld haben… Teil zwei folgt.

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Micha, was ist los mit Dir? Du hattest soeben eine bezaubernde, hübsche und schon extrem scharfe & geile Frau (… mit welcher Du schon mehrfach das Vergnügen hattest) in Deinem Bett – und was machst Du? Ein „Rückzieher“ und schreibst nun einen Blog-Artikel darüber?!

Geile Frau im Bett

Quelle: sxc.hu (Lou24860)

Ich weiss nicht was los ist… vor fünf Stunden habe ich mich mit Frau L. getroffen, wir waren Essen, den Kaffee bei mir zu Hause getrunken und sind dann im Bett gelandet – nichts anderes war geplant.

Was nicht geplant war ist, dass ich irgendwie schon beim Vorspiel nicht ganz da war. Nach ihrem zweiten Orgasmus wäre es dann „richtig“ zur Sache gegangen… und ich hatte einfach keine richtige Lust. Ein wenig irritiert ist sie dann wenig später gegangen…

Ich bin es auch… das ist das erste Mal in meinem Leben, wo ich eine schon ganz nasse & geile Frau „laufen gelassen“ habe… Ich habe eine Vermutung. Aber ich schlafe jetzt lieber noch ein paar Stunden darüber. Gute Nacht!

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(Original by Damien Rice, der Text passt nicht 100%, mir gefällt die Stimmung)

Vor ein paar Tagen hatte ich ein schönes Date „in einer anderen Welt“ mit einer Kolumne-Leserin. Heute habe ich sie wieder getroffen. Ein schöner Spaziergang, eine leckeren Kaffee & etwas Süsses dazu, gute Gespräche, das Wetter wunderbar… auf dem Land, am See, wieder in einer anderen kleinen Welt – das gefällt uns beiden.

Zuerst Sonnenschein, danach der grosse Regen auf dem Weg nach Hause. Patschnass bei mir zu Hause angekommen. Es passen zu unserer meiner Stimmung. Es fühlt sich gut an! Doch es kommt natürlich genau in einem ganz blöden Moment. In einer Woche werde ich Belgrad sein & arbeiten und für eine längere Zeit nicht mehr hier sein…

Ist es wirklich die falsche Zeit für jemand Neues? Oder… ist es gut so? Die Zeit alleine in einer fremden Stadt wird mir vielleicht helfen, meine Gefühle für sie zu ordnen. Es kommt nichts ohne Grund… ich bin also gespannt und freue mich, sie bald wiederzusehen!

Ich rieche ihr Parfüm immer noch an mir… ich mag es. Ich mag sie!

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Wie schon angekündigt, war ich ein paar Tage in Serbien unterwegs. Genauer gesagt in Belgrad und der Umgebung davon. 4 Uhr morgens hat der Wecker geklingelt, was für eine Qual! Es ging zum Flughafen und um 9 Uhr waren wir schon in Belgrad angekommen. Der erste Tag war der geschäftliche Teil der Reise. Abgeholt vom serbischen Geschäftspartner am Flughafen, drei Stunden fahrt nach Niš, am Nachmittag vier Interviews, danach Abendessen & ein paar Drinks, ins Hotel und schlafen. Der nächste Tag war nicht viel interessanter. Lassen wir das einfach und widmen uns dem schöneren Teil der Reise, dem private Teil (… meine Arbeitskollegen flogen zurück, ich blieb noch einen Tag um mir die Stadt anzuschauen).

Frauen in Belgrad

Ich habe im Hotel Villa Kardamera (… auf der Website sieht es hübscher aus, als es in der Realität ist) eingescheckt, welches sehr zentral liegt. Direkt an der „Silicon Valley“, so nennt sich die Hauptader des Belgrader Nachtlebens. Woher kommt dieser Name? Wegen den vielen Frauen, die sich ihren perfekten, ein wenig zu grossen Busen und sinnliche, etwas zu auffällige Lippen gekauft haben und die man hier bewundern kann. Das typische Klischee vom reichen Mann und der attraktiven weiblichen Begleitung sieht man hier. Also der perfekte Ort für mich, um Beobachtungen zwischen Mann & Frau anstellen zu können ;) Nachträglich weiss ich, dass man in Belgrad lieber ein Apartment (… auch nur für einen Tag möglich) mieten sollte, da gibt es mehr für das Geld und bequemer. Und wenn man immer mal wieder da ist, lohnt sich sogar eine Wohnung für das ganze Jahr zu mieten. Für die Mietkosten der Wohnung, bekommt man in Zürich gerade mal einen Parkplatz….

Am Nachmittag habe ich mir die Parkanlage Kalemegdan und die Festung von Belgrad angeschaut. Für uns Touristen eine Attraktion, für die Einheimischen eher eine Trauerstätte (… habe ich mir erklären lassen). Das Ganze war sehr eindrücklich. Vor allem riesengross & sehr gemütlich. Ich habe mit den Park, die Festung und die vielen einheimischen Frauen (… welche da am chillen waren) stundenlange angeschaut ;)

Mein Date am Abend
Hmm. Und was habe ich am Abend gemacht? Wer mich kennt, der weiss es. Natürlich, ich hatte ein Date mit einer Belgraderin. Wir haben uns in einer Bar in der „Silicon Valley“ Strasse getroffen.

17.45 Uhr. „Piep Piep“. SMS. Sie verspätet sich und kommt erst etwa um 18 Uhr. Kein Problem. Also habe ich mir einen leckeren kalten Nescafé bestellt. Ich liebe de (… die mögen den hier auch, wie die Griechen). Ich war gespannt. Nach den Bildern & Infos welche ich schon gesehen & gelesen hatte, war sie eine typische Belgraderin. Schön, Intelligent und mit ihrem weiblicher Art einfach umwerfend.

Und da kam Jelena um die Ecke. Sie hat mich sofort entdeckt. Handshaking und dann drei Küsschen (… in Serbien sind es auch drei wie bei uns, ich das vorher ergoogelt *g*). Die Beschreibung von oben passt. Genau so war sie. Eigentlich hätte ich sie in stieren Business-Kleider erwartet, dem war aber nicht so. Sie trug ein Top und eine Jeans. Die Zeit verging wie im Flug, wir haben über das Business (… so haben wir uns auch kennengelernt), die Lohnunterschiede, die Mittelklasse bei uns und Serbien, die Schweiz, die Mentalität CH-Serbien, etc. diskutiert (… sie kann perfektes Deutsch. Sie hat Germanistik studiert und in Deutschland gelebt).

Ich bekam Hunger.

Hey, wollen wir etwas essen gehen?

Fragte ich. Ihre Antwort:

Ich weiss nicht. Möchtest Du denn mit mir Essen gehen?

Ich antwortete:

Ja, sehr gerne, wenn Du das auch willst. Du scheinst mich ja auch nicht so unsympathisch zu finden, sonst wären wir ja wohl nicht mehr hier ;)

Upps! Den Spass oder den Satz verstand sie irgendwie nicht richtig und war schon fast schockiert. Ich habe es dann nochmals erklärt und dann war wieder alles in Ordnung (… ich weiss jetzt auch warum. Sie war irritiert, dass ich sie gefragt habe, dass entscheidet hier einfach der Mann).

Wir spazierten eine halbe Stunde durch die Belgrader Stadt (… sieht aus wie an der Bahnhofstrasse in Zürich, einfach x-Mal grösser & es hat viele, viele Cafés & Bars da – Zürich, bitte lernt daraus!), sind bei der grössten orthodoxen Kirche Sava vorbeigekommen und danach in der Villa Maska gelandet. Die Location ist Hammer! Eine Mischung zwischen Bar, Restaurant und Club. Wunderschön gemacht, perfektes Essen und eine super Bedienung. Das alles war aber nicht so wichtig. Ich war auf Jelena fokussiert ;)

Mir war ein Tag vorher schon aufgefallen, dass sich hier die Frauen ganz anders verhalten, als bei uns in der Schweiz (… ausgenommen wie immer die Ausnahmen – wie z.B. mein D-Date). Hier ist das Gegenüber der Mittelpunkt und das „Herz ist im Gesicht und auf der Zunge“ sichtbar bzw. zu hören. Es funkelt in den Augen, sie schaute mich den ganzen Abend an, nicht links, nichts rechts, kein Handy, keine Wort oder Lästerei über den Nebentisch. Nein. Es ging um uns beide und um nichts anderes. Wir haben gelacht, gestaunt (… vor allem sie, über die „komischen & kalten Eigenschaften“ der Schweizer/innen – ich habe ihr einiges erklären müssen). Auch ein Thema waren die serbischen Männern und starke serbischen Frauen (… sie findet hier kein Mann, welcher mehr verdient als sie, eine Wohnung hat und eine Beziehung möchte – sobald die Geld haben, wollen sie scheinbar nur noch rumficken).

Der Abend war toll und ich habe ihn sehr genossen. Es war schon bald 24 Uhr und sie „musste“ ins Bett (… sie hat mich vorher schon gewarnt, die Leute in der Mittelschicht von Serbien sind sehr pflichtbewusst). Natürlich habe ich bezahlt (… etwas anderes wäre undenkbar), ca. 50 Euro. Es war etwa ein 1/5 eines Durchschnitt-Monatslohnes von da. Bei uns gibt es dafür nicht einmal das Essen für eine Person & der Wein). Ich habe sie noch ein paar Meter begleitet (… sie hat eine eigene Wohnung, muss das aber vor den Männern verheimlichen, die drehen sonst durch, die wohnen meistens bis 35j. bei ihren Eltern). Aus der Verabschiedung wurde ich nicht ganz schlau… sie ist schwer zu durchschauen (… das Sternzeichen Zwilling). Auf dem Rückweg zum Hotel habe ich mich natürlich verlaufen (… ich bin ein Orientierungsbanause) und habe mir dann ein Taxi geschnappt.

Im Hotel angekommen, ins Bett.  Habe mir den Abend nochmals durch den Kopf gehen lassen… Es ist da etwas, das gibt mir zu denken & beschäftigt mich. Es sind die Menschen, die Frauen, die Gesellschaft in der Schweiz. Es macht mich traurig (… der Südländer in mir, vermisst das pulsierende & herzliche Leben wie hier). Traurig zu sehen wie die Menschen teilweise in der Schweiz miteinander umgehen, wie sie leben (… oder eben auch nicht). Anyway. Jelena hat bald Prüfungen und viel Stress im Moment, in einem Monat werde ich wieder nach Belgrad reisen… ich will sie wiedersehen!

Reminder an mich selbst: Aufpassen, es ist eine Zwillingsfrau! Gefährlich…

Update vom 24. Mai 2011: Aus diesem privaten Kontakt konkretisiert sich nun ein Business-Case, welcher im Moment in Arbeit ist. Wenn es klappt, werde ich bald zwischen Belgrad und Zürich pendeln und in Belgrad bald eine Wohnung haben. Sonst wird mit Jelena nichts weiter passieren, wir haben das besprochen und es wird leider beim Business bleiben. Belgrad, ich komme! ;)

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