Posts Tagged ‘Zukunft’

Lange ist mein letzter Blog-Beitrag her. Ich war in der letzten Zeit sehr beschäftigt im Privatleben sowie auch Geschäftlich und ich war nicht wirklich in Stimmung Blog-Artikel zu schreiben. Sorry. Trotzdem…

Ich wünsche Euch ganz schöne Festtage und einen guten Rutsch in das Jahr 2016.

Und vielleicht packt mich im Jahr 2016 das Fieber wieder zu schreiben. Stoff gäbe es genug! ;)

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Vor fast 5 Jahren habe ich meinen ersten Artikel in diesem Singlebuch veröffentlicht. Unterdessen ist viel passiert. Ich habe für eine Zeitung in der Schweiz Kolumnen geschrieben, hatte währen der Singlebuch-Zeit die eine oder andere Beziehung – in verschiedenster Form. Habe das „Single“-Leben genossen und die verschiedensten sexuellen Abenteuer und Eskapaden erlebt.

In den letzen Monaten war es hier still. Ich gehe gegen auf die 40 zu und mein Körper hat mir das die letzen drei Monate schmerzlich zu spüren gegeben. Zwei „halb-offenen“ Beziehungen und Freundschaften+ in verschiedenen Länder, etc.

Es wird Zeit…

Pause Knopf Fernbedienung

Quelle: sxc.hu (MaRmARk0)

… ein Pause zu machen. Aus den Zwei wurde eine Beziehung, welche in den letzten Monaten immer mehr gewachsen ist. Ja. Micha lebt aktuell in einer klassischen monogamen Beziehung+. Obwohl, so klassisch ist die wohl nicht, denn zwischendurch gönnen ich mir & wir zusammen gerne einen weiblichen Lekerbissen ;)

Das Interview aus dem Fun Factory Store & die Story aus Berlin liefere ich noch nach, auch gibt es noch tolle Artikel im Entwurf wie z.B. Grosser Schwanz = grosses Ego?, Regeln in einer offenen Beziehung, 6-Tag: Zuviel des Guten? Sex, Bondage, Dreier…, Wann wird es Liebe?, etc. Die kommen noch, wenn es wieder dunkel & kalt draussen ist.

In diesem Sinne:

Shutdown your Display, don’t waste your Time in the virtual World!

Ich wünsche Euch einen ganz schönen Sommer!
Micha

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Mann mit Brille / Nachdenklich

Quelle: rgbstock.com (Duchesssa)

Vor längerer Zeit schon einmal gehört, jetzt durch den FB-Post von meinem Blogger-Kollege Jeremy (… welcher sich im Moment auf einer langen Asienreise befindet) wiederentdeckt. Hört es Euch an, mein Senf dazu gibt es am Ende ;)

 

 

Eines Tages, Baby, werden wir alt sein. Oh Baby, werden wir alt sein
und an all die Geschichten denken, die wir hätten erzählen können.
Ich, ich bin der Meister der Streiche, wenn´s um Selbstbetrug geht.
Bin ein Kleinkind vom Feinsten, wenn ich vor Aufgaben stehe.
Bin ein entschleunigtes Teilchen, kann auf keinstem was reissen,
lass mich begeistern für Leichtsinn – wenn ein anderer ihn lebt.

Und ich denke zu viel nach.
Ich warte zu viel ab.
Ich nehme mir zu viel vor –
und ich mach davon zu wenig.

Ich halte mich zu oft zurück –
ich zweifel alles an,
ich wäre gerne klug,
allein das ist ziemlich dämlich.

Ich würde gern so vieles sagen
aber bleibe meistens still,
weil, wenn ich das alles sagen würde,
wär das viel zu viel.

Ich würde gern so vieles tun,
meine Liste ist so lang,
aber ich werde eh nie alles schaffen –
also fange ich gar nicht an.
Stattdessen hänge ich planlos vorm Smartphone,
warte bloss auf den nächsten Freitag.
Ach, das mach ich später,
ist die Baseline meines Alltags.

Ich bin so furchtbar faul
wie ein Kieselstein am Meeresgrund.
Ich bin so furchtbar faul,
mein Patronus ist ein Schweinehund.

Mein Leben ist ein Wartezimmer,
niemand ruft mich auf.
Mein Dopamin, das spare ich immer –
falls ich´s nochmal brauch.

Und eines Tages, Baby, werde ich alt sein. Oh Baby, werde ich alt sein
und an all die Geschichten denken, die ich hätte erzählen können.

Und Du? Du murmelst jedes Jahr neu an Silvester
die wiedergleichen Vorsätze treu in dein Sektglas
und Ende Dezember stellst Du fest, das du Recht hast,
wenn Du sagst, dass Du sie dieses Jahr schon wieder vercheckt hast.

Dabei sollte für Dich 2013 das erste Jahr vom Rest deines Lebens werden.
Du wolltest abnehmen,
früher aufstehen,
öfter rausgehen,
mal deine Träume angehen,
mal die Tagesschau sehen,
für mehr Smalltalk, Allgemeinwissen.
Aber so wie jedes Jahr,
obwohl Du nicht damit gerechnet hast,
kam Dir wieder mal dieser Alltag dazwischen.

Unser Leben ist ein Wartezimmer,
niemand ruft uns auf.
Unser Dopamin das sparen wir immer,
falls wir´s nochmal brauchen.

Und wir sind jung und haben viel Zeit.
Warum sollen wir was riskieren,
wir wollen doch keine Fehler machen,
wollen auch nichts verlieren.

Und es bleibt soviel zu tun,
unsere Listen bleiben lang
und so geht Tag für Tag
ganz still ins unbekannte Land.

Und eines Tages, Baby, werden wir alt sein. Oh Baby, werden wir alt sein,
und an all die Geschichten denken, die wir hätten erzählen können
und die Geschichten, die wir dann stattdessen erzählen werden,
traurige Konjunktive sein wie

“Ein mal bin ich fast einen Marathon gelaufen
und hätte fast die Buddenbrooks gelesen
und einmal wäre ich beinah bis die Wolken wieder lila waren noch wach gewesen
und fast, fast hätten wir uns mal demaskiert und gesehen, wir sind die Gleichen,
und dann hätten wir uns fast gesagt, wie viel wir uns bedeuten.”

Werden wir sagen.

Und das wir bloss faul und feige waren,
das werden wir verschweigen,
und uns heimlich wünschen,
noch ein bisschen hier zu bleiben.

Wenn wir dann alt sind
und unsere Tage knapp,
und das wird sowieso passieren,
dann erst werden wir kapieren,
wir hatten nie was zu verlieren –
denn das Leben, das wir führen wollen,
das können wir selber wählen.

Also lass uns doch Geschichten schreiben,
die wir später gern erzählen.
Lass uns nachts lange wach bleiben,
auf´s höchste Hausdach der Stadt steigen,
lachend und vom Takt frei die allertollsten Lieder singen.
Lass uns Feste wie Konfetti schmeissen,
sehen, wie sie zu Boden reisen
und die gefallenen Feste feiern,
bis die Wolken wieder lila sind.
Und lass mal an uns selber glauben,
ist mir egal, ob das verrückt ist,
und wer genau guckt, sieht,
dass Mut auch bloss ein Anagramm von Glück ist.
Und – wer immer wir auch waren –
lass mal werden wer wir sein wollen.
Wir haben schon viel zu lang gewartet,
lass mal Dopamin vergeuden.

“Der Sinn des Lebens ist leben”,
das hat schon Casper gesagt,
“let´s make the most of the night”,
das hat schon Kesha gesagt.
Lass uns möglichst viele Fehler machen,
und möglichst viel aus ihnen lernen.
Lass uns jetzt schon Gutes sähen,
dass wir später Gutes ernten.
Lass uns alles tun,
weil wir können – und nicht müssen.
Weil jetzt sind wir jung und lebendig,
und das soll ruhig jeder wissen,
und – unsere Zeit die geht vorbei.
Das wird sowieso passieren
und bis dahin sind wir frei
und es gibt nichts zu verlieren.

Lass uns uns mal demaskieren
und dann sehen, wir sind die Gleichen,
und dann können wir uns ruhig sagen,
dass wir uns viel bedeuten,
denn das Leben, das wir führen wollen,
das können wir selber wählen.

Also los, schreiben wir Geschichten,
die wir später gern erzählen.

Und eines Tages, Baby, werden wir alt sein. Oh Baby, werden wir alt sein
und an all die Geschichten denken, die für immer unsere sind.

Slam von Julia Engelmann, Transkript von Ben & Johannes

***

Danke Julia, wie recht Du nur hast! Passend dazu ist Julia’s Slam „Angst„. Denn was hindert uns die Menschen einfach das zu tun, was sie gerne möchten? Man möchte Gesellschaftlich in der „Norm“ sein (… kein Aussenseiter sein), in Sicherheit seit und nicht alleine sein (… denn das kann sehr schnell passieren, wenn man „anders“ ist).

Scheiss drauf!

Tue auf was Du Lust hast (… solange Du niemanden damit wehtust), geniesse Dein Leben solange Du noch kannst und lass Dich davon nicht abringen von „Freunde“ welche Dir sagen: „Aber…„, „Bist Du Dir sicher…“ oder „… glaubst Du das ist eine gute Idee?“ – die sind alle nur neidisch auf Dich, denn nicht viele haben die Eier so zu leben.

Und genau darum werde ich in 1.5 Monaten auch wieder sechs Monate aus der „kalten Schweiz“ verschwinden – um zu LEBEN!

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Ich wünsche Euch allen ganz schöne Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Micha Peitsche & Kette / Xmas

Wir sehen & lesen uns wieder im Jahr 2014. Hier noch ein Foto aus meinem Shooting, weitere folgen im neuen Jahr. In diesem sind u.a. folgende Beiträge geplant:

  • „Das erste Mal im Swingerclub“ (aus dem Jahre 2009)
  • „Micha, der Gruppensex, Swingerclubs & Co.“
  • „Mein Besuch in Berlin mit einem Date & einem Interview“
  • … der eine oder andere Artikel zum Thema offenen Beziehungen
  • … uvm.

Auch sind noch einige andere Projekte in Planung u.a. eine Artikelserie für das Joyclub Magazin.

Bis im neuen Jahr…
Liebe Grüsse Micha

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Glen26

Quelle: sxc.hu (Glen26)

Das ist meine letzte Kolumne im Zürcher Tagblatt. Es ist Zeit Abschied zu nehmen von meinen „Papier-Leser/innen“, Abschied zu nehmen von dieser Kolumne. Das eine Auge weint, das andere freut sich. Es war eine spannende und schöne Zeit. Mit vielen Hochs und Tiefs.

Manchmal war es nicht einfach diese 1280 Zeichen zu schreiben. Dann gab es aber wieder Momente, wo ich nicht warten konnte in die Tasten zu hauen. Ich habe das Gefühl, schreiben ist ähnlich wie eine Beziehung. Es hat viel mit Gefühlen zu tun und doch ist der Verstand mit dabei. Es gibt die einen oder anderen Kolumne, welche die Redaktion nie erreicht hat und meiner Selbstzensur zum Opfer gefallen ist oder Ü18 waren. Beispiele? Sexmonster, Männerfreundschaften, 3xSex, PUA-Idioten, …

Um die Neugierde der Leserinnen zu befriedigen. Ja, es hat mich erwischt! Es ist jetzt genau 110 Tage her, da habe ich S. das erste Mal getroffen. Nicht in einer Bar, nicht im Internet oder bei der Arbeit. Es passt eher in die Ü18-Ecke. Aber es war schön, so schön, dass wir es wiederholen wollten, immer wieder. Eine klassische Beziehung? Vielleicht, die Zeit wird es zeigen – was das heissen soll? Hier wirst Du es irgendwann erfahren!

Ich wünsche jetzt den Suchenden da draussen alles das, was ich mir damals von Euch gewünscht habe in meiner zweiten Kolumne: „Viel Glück!“.

Herzlichste Grüsse. Euer Micha.

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Ein paar Tage die Seele baumeln lassen, nichts tun oder nur das tun was, schön ist – was Spass macht. Es ist bald soweit, noch ein paar Stunden… Danke an Petrus. Der Flughafen läuft heute wieder ohne Probleme, das Wetter ideal um eine Runde auf den Schlittschuhen vor dem Wiener Rathaus zu laufen und danach ein leckers & grosses Wienerschnitzel futtern zu gehen!

Wien bei Nacht im Schnee

Quelle: flickr.com (Scott Butner)

Ich freue mich und wünsche Euch auch eine ganz schöne Woche, wo Ihr auch immer seit. Am Mittwoch gib’s dann wie gewohnt hier die Single-Kolumne zu lesen. Übrigens ist dieser Artikel der 200’ste auf meinem Blog und es sind schon über 80 Tage! ;)

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Wenn Du diese Zeilen liest, dann bist Du einer der Überlebenden auf unserm schönen Planeten. Herzlichen Glückwunsch!

Weltuntergang Wolke

Quelle: sxc.hu (Joaan)

Die Mayas oder besser, die Weltuntergang-Verschwörungstheoretiker haben sich geirrt – wir leben noch. Dabei habe ich mich so darauf gefreut, dass wir, die Spezies Mensch, endlich ausgerottet werden, bevor wir uns selbst zerstören. Daraus wurde leider nichts. Dafür habe ich nun einen blöden Kopf, einen trockenen Hals und bin erkältet.

Der 21. hatte so schön begonnen. Ich war zuerst einkaufen. Ein saftiges fettes Steak vom Metzger, ein leckerer Wein, eine Flasche bester Whiskey und zwei gute Zigarren. Habe mich dann durch das Chaos im Keller gewühlt, habe mir das Sturmgewehr und die Munition (Ups, die hätte ich abgeben sollen) in die Wohnung geholt, wer weiss, vielleicht brauche ich das noch.

Rasieren & Duschen,. Man(n) will sich ja nicht ungepflegt in der Hölle vorstellen müssen, denn das mit dem Himmel, hat sich bei mir schon längst erledigt. Gekocht, gegessen, Wein getrunken danach zwei Runden guten Sex.

5 Uhr morgens. Zeit um aufs Hausdach zu steigen, bewaffnet mit Whiskey, Zigarren und dem geladenen Sturmgewehr. Die halbe Flasche getrunken, die erste Zigarre weggraucht, nichts passiert. Die zweite Hälfte getrunken, die zweite Zigarren geraucht… 6.05 Uhr. Nichts passiert. Verdammt ist das kalt hier draussen, jetzt reichts! Ich gehe ins Bett.

Ich wünsche Euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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