Posts Tagged ‘Belgrad’

Das aktuelle Wetter gibt meine Stimmung wieder. Da wo ich herkomme war schönes Wetter, hier ist es trist, kalt und es regnet. Auf die Gefahr mich langsam bei den Schweizer/innen unbeliebt zu machen, mir geht es im Moment nicht so gut, ich bin traurig. Vor ein paar Monaten hat mir jemand ein E-Mail geschrieben und gemeint, ich soll doch auch einmal schreiben, wenn es mir nicht gut geht – nicht immer nur Judihui. Voilà! (*)

Eingesperrt

Quelle: sxc.hu (Amirhd)

Eigentlich sollte man sich ja freuen „nach Hause“ zu kommen. Ich tue es nicht. (**) Wehmütig habe ich gestern meine paar Sachen zusammengepackt (… der grössere Teil bleibt in meiner Wohnung da). Der letzte Abend habe ich mit Freunde an der „Copacabana“ von Belgrad verbracht, an der Ada Ciganlija mit Speiss und Trank, Live-Musik, gutem Essen & einen leckeren Wein. So sollte das Leben nach einem harten Arbeitstag sein.

Eine Überleitung finde ich keine. Ich sass vor ein paar Stunden im Flieger, hatte fast Tränen in den Augen (… wie jedes Mal wenn ich aus einem anderen/oder südlichen Land zurückkomme). Wieder zurück, in die Kälte (… und ich meine jetzt damit nicht das Wetter), in die perfekt organisierte, durchstrukturierte, geplante und verplante Schweiz.

In ein paar Wochen bin wieder weg… Hvala!

(*) Vor knapp einem Jahr im Sommer geschrieben, nicht veröffentlicht. Die fast selbe Stimmung im Moment. Darum jetzt veröffentlicht.

(**) 2012. Es gibt doch das eine oder andere, worauf ich mich freue! ;)

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Junger und alter Mann

Quelle: sxc.hu (Gonharo)

9.30 Uhr. Samstagmorgen. Mir tun meine Gelenke weh. Ist dieses blöde Bett hier in meinem Apartment unbequem. Ja, dieses Jahr findet meine Geburtstagsparty im Ausland statt. Dauert aber noch ein paar Stunden. Ich stehe auf, gehe in das kleine Badezimmer, nerve mich über den lauten Lüfter und die monotone laute Musik vom Nachbarskaffee – welches seit nun fast zwei Wochen dieselbe Playlist spielt. Schaue in den Spiegel und denke:

So sieht man also mit 37 Jahren aus!

Ich rede mir ein, dass es damit zu tun hat, dass ich nicht rasiert bin und die letzten zwei Tage krank im Bett gelegen habe – das hilft!

Geduscht, rasiert, die Zähne geputzt. Jetzt noch einen Kaffee und dann sieht die Welt wieder freundlicher aus! Netbook auf, Internet an, als erstes Facebook checken. Die ersten Glückwünsche sind schon nach Mitternacht angekommen, laufend gibt’s neue. Dasselbe auf dem Handy, die Schweizer SIM-Karte rein und es fängt an zu Piepsen. Dankeschön!

Als letztes sind die E-Mails dran. Ein Gutschein da, ein Gutschein hier. Zu früh, noch niemand am mailen. Aber was sehe ich, da rechts im Balken? „Besorgen Sie es ihrer Frau wie früher!“ (natürlich mit Viagra) und weiter „Angebot für inkontinente Männer“ (sportliche Hightech-Unterwäsche).

Danke, liebe Marketingfuzzis – wie schön es sich doch anfühlt schon als alter Sack abgestempelt zu werden! ;/

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