19 Uhr, ich mache Feierabend. Auf dem Weg vom Office, im Zug lese ich wieder einmal den Blick am Abend. Natürlich springt mich die Kolumne mit dem Titel „Wilde Kerle“ von Frau Dr. Regula Stämpfli sofort an…

Blick am Abend / Wilde Kerle

Das Thema ist nicht neu, Katja und ich hatten auch schon einiges darüber zu berichten. Trotzdem werde ich nochmals meinen Senf dazu geben und darum folgt hiermit eine offene E-Mail an die Frau Dr. Politpsychologin.

Liebe Frau Dr. Regula Stämpfli

Ja, ich kenne diese Männer noch – manchmal bin ich sogar einen von diesen. Aber einmal vom Anfang an. Das man/n der Frau aus dem Mantel hilft, die Türe aufhält und ein Gentleman ist, ist für mich selbstverständlich. Denn wer ficken will, muss freundlich sein! Das die Frauen eine Teilschuld durch ihre Extrem-Emanzipation daran tragen, dass viele von uns Männern Softies geworden sind – das streitet wohl niemand mehr ab.

Ich trinke meinen Whisky pur (… ohne Eis), rauche „danach“ gern eine Camel (… bitte mit Filter und nicht im Bett) und die kleinen blauen Pillen – die brauche ich nicht um eine Frau glücklich zu machen (… wohl noch nicht). Doch manchmal kann ich auch schwach sein und meine Gefühle zeigen. Ich finde die Mischung macht’s!

Fakt ist aber auch, dass das Gleiche für die Frauen gilt, was Sie für das Mängelexemplar „Macho-Mann“ geschrieben haben. Wo sind die weiblichen Frauen geblieben? Auch diese sind Mangelware geworden (… jedenfalls hier in der Schweiz). Willkommen in der schönen neuen Gesellschaft!

Was tun?! Aufgeben? Noch mehr Macho sein? Oder irgendwann die Schnauze voll haben und sogar das Ufer wechseln? Blödsinn! Ich werde einfach so bleiben wie ich bin – und sage zu allen anderen, welchen das nicht passt: „Na und?“

Freundliche Grüsse
Micha B.

PS: Gerne hätte ich Ihre Website auf meinem Blog verlinkt, aber diese scheint gehackt worden zu sein und verlinkt nun auf eine russische Porno-Website*… ;)

* Anmerkung: Ob uns das etwas sagen sollte oder sogar ein Zeichen ist? *g*

Frauen und Männerhand

Quelle: sxc.hu (Ravenwood)

Sex, danach (… oder nach der zweiten Runde) = der Mann schläft ein! Schlecht, denn die Frau möchte nun eigentlich kuscheln. Das ist der Normalfall. Aber es gibt auch weisse Kängurus auf der Welt. Gibt es nicht? Gibt es. Ich habe eines gesehen in den Ferien vor ein paar Jahren. Anyway. Warum erzähle ich Euch das? Weil ich eine dieser unkuschelbaren Frauen getroffen habe und „dummerweise“ einer von diesen wenigen Männer bin, welcher gerne kuschelt!

Sie nennt mich ihren Kuscheltiger* und sie „liebt“ meine nächtlichen Kuschel-Attacken. Sie beschreibt diese in etwa so: 1. “Mmmm”, 2. Seine Hand kommt vom Hinterhalt hervor geschossen, 3. Umarmt mich, 4. Heizkörper in Löffelchenstellung auf Maximum, 5. Hand begibt sich auf Wanderschaft, 6. Ziel erreicht. Busen. 7. Ein „Hmm“ ist zu hören, 8. Er schläft ein, ich bin für die nächsten zweit Stunden hellwach!

Das erste Mal war ich ein wenig irritiert. In der zweiten Nacht, Verhinderungs-
taktik. Jeder schläft auf seiner „ungewohnten Seite“, so dass man sich nicht mehr in die Nähe kommt. Ein paar Abende und Nächte später… Was war das?! Plötzlich kommt da eine Hand aus dem Hinterhalt hervorgeschossen, krault meine Brust und gibt mir warm. Rechtfertigung. Das sei natürlich nur eine Ausnahme… Jaja, sicher – und doch ist sie kuschelbar ;)