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(Original by Damien Rice, der Text passt nicht 100%, mir gefällt die Stimmung)

Vor ein paar Tagen hatte ich ein schönes Date „in einer anderen Welt“ mit einer Kolumne-Leserin. Heute habe ich sie wieder getroffen. Ein schöner Spaziergang, eine leckeren Kaffee & etwas Süsses dazu, gute Gespräche, das Wetter wunderbar… auf dem Land, am See, wieder in einer anderen kleinen Welt – das gefällt uns beiden.

Zuerst Sonnenschein, danach der grosse Regen auf dem Weg nach Hause. Patschnass bei mir zu Hause angekommen. Es passen zu unserer meiner Stimmung. Es fühlt sich gut an! Doch es kommt natürlich genau in einem ganz blöden Moment. In einer Woche werde ich Belgrad sein & arbeiten und für eine längere Zeit nicht mehr hier sein…

Ist es wirklich die falsche Zeit für jemand Neues? Oder… ist es gut so? Die Zeit alleine in einer fremden Stadt wird mir vielleicht helfen, meine Gefühle für sie zu ordnen. Es kommt nichts ohne Grund… ich bin also gespannt und freue mich, sie bald wiederzusehen!

Ich rieche ihr Parfüm immer noch an mir… ich mag es. Ich mag sie!

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Ich war am Freitagabend (… DER Ausgangsabend in Zürich, Samstag geht gar scheinbar nicht… da ist die Stadt voll mit „Ausgangstouristen“ *g*) wieder einmal in Zürich im Ausgang mit Frau F. Ihr kennt sie noch nicht. Ich habe aber schon seit längerem das Vergnügen mit ihr (… alles kann ich nicht verbloggen – die Zeit ist zu knapp). Das Programm. Zuerst lecker Essen & ein paar Drinks im Ami-Restaurant, danach Bar-zu-Bar im Dörfli… aber was ist das?

Stoppt das Leben

Quelle: sxc.hu (Sundstrom)

Es ist 22 Uhr. Im Rosenhof fängt die Strassenband an zu packen, es gibt keine Musik mehr. Die Bars dürfen schon lange keine Outdoor-Lautsprecher mehr haben – und um Mitternacht ist dann endgültig Schluss. Psst! Polizeipatrouillen laufen durch das Dörfli und passen auf, das Ruhe und Ordnung herrscht (… sie versuchen es jedenfalls).

Ein staatlich verordnetes

Gehen Sie jetzt nach Hause, hier gibt es nichts mehr zu sehen und der Spass ist vorbei. Gute Nacht!

Danke. Danke liebes Weltstadt Zürich.

In diesen Momenten wird mir immer wieder klar, was mich hier (unter anderem) stört. Es ist schön eine perfekte Infrastruktur zu haben, fast alle anderen Möglichkeiten und ein gutes Einkommen zu haben – aber die Life-Work-Balance ist (wird) hier definitiv gestört.

Mir ist klar, dass dieser Ausgangsspass auf die Kosten der Anwohner geht. Also was tun? In den Kreis 4 gehen und weiter Party machen? Noch geht das. Nur im Moment findet auch dort ein Wechsel statt. Aus diesem Quartier wird immer mehr eine IN-Wohngegend (Seefeldisierung) – und dann? Dann werden die Neu-Einwohner genau das selbe Theater (… wir wohnen hier, wir wollen schlafen) veranstalten wie hier im Dörfli.

Warum geht es nicht miteinander? Berlin, Hamburg, etc. machen es uns vor… Es gibt es schon komische Menschen. Wenn man in ein solches Quartier zieht oder in einem solchen lebt, sollte man sich im Klaren sein, was das für Auswirkungen am Abend hat. Zentral, im IN-Quartier leben und keinen Lärm haben Nachts, das ist eine Illusion. Das selbe Thema am Flughafen. Ja, da hat es günstige Wohnungen im Glattal. Aber es hat da auch viele Flugzeuge, welche nicht gerade leise sind!

Das ist normaler Menschenverstand und genau dieser fehlt hier (… bei den Behörden sowie auch auch bei vielen Menschen). Keine Musik mehr draussen, keine Openair-Bars mehr an der Streetparade. Grillieren am See? Fast verboten. Über das Rauchen schreibe ich schon gar nicht mehr. Was kommt als nächstes? Rauchfreie Parks wie in den USA? Oder bald ein Verbot öffentlich Musik zu machen, zu tanzen und zu lachen (… im Iran ist da so)?!

Wie eine gute Stadtzürcher-Freundin von mir sagt: Zurich is so boring! – und sie ist wohl nicht die Einzige mit dieser Meinung.

PS: Das war eine Momentaufnahme. Es gibt zum Glück auch ein paar verstecke Ecken in Zürich, wo man das alles noch tun kann… diese „Oasen“ geniesse ich dann auch sehr. Im Allgemeinen mag ich Zürich ;)

PPS: Ein weiteres aktuelles Beispiel. Die Schnaps-Idee von unserer Bundesrätin Frau Schlump(fin) für die neue Alkohol-Lenkungsabgabe. Das wird gar nichts bringen. Ausser mehr Geld in die Bundeskasse.

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Für meine Blog-Leser/innen gab es hier schon vor ein paar Tagen die lange Fassung dieser Kolumne inkl. einem unerwarteten Update.

Schöne Augen

Quelle: sxc.hu (Dolar)

Es ist vier Uhr morgens. Gnadenlos weckt mich das Handy mit Electro-Beats. Duschen, anziehen, fertig packen und auf zum Flughafen. Drei Stunden später bin ich in Belgrad. Der geschäftliche Teil der Reise übergehe ich jetzt einfach, der ist für euch nicht interessant. Es war der zweite Tag in Serbien, ich habe mir am Nachmittag ein wenig die Stadt angeschaut. Hier wird „richtig gelebt“. Es ist warm, die Menschen sind freundlich und hilfsbereit, die Musik & Lounges draussen stören niemanden und das Rauchverbot kennt man hier auch nicht. Gefällt mir!

Auf 17.45 Uhr hatte ich mit Jelena abgemacht. Der Kontakt kam über x-Ecken schon vorher zustande. Ich war gespannt. Nach dem was ich schon wusste, war sie eine typische Belgraderin. Schön, intelligent und sehr weiblich. Ein paar Minuten später, sie kam um die Ecke mit einem Lächeln im Gesicht. Wir haben uns sofort erkannt. Was für eine Frau. Bildhübsch und sympathisch auf den ersten Blick! Wir begrüssten uns mit drei Küsschen (wie bei uns), haben ein paar Stunden geredet und sind danach essen gegangen.

Es war ein kurzer aber schöner Abend. Mir gefallen die Frauen hier. Sie sind sehr weiblich, es funkelt in ihren Augen und sie tragen das „Herz im Gesicht und auf der Zunge“. Auch darf/soll der Mann hier einfach der Mann sein. Ich möchte Jelana wiedersehen und werde bald wiederkommen!

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Wie schon angekündigt, war ich ein paar Tage in Serbien unterwegs. Genauer gesagt in Belgrad und der Umgebung davon. 4 Uhr morgens hat der Wecker geklingelt, was für eine Qual! Es ging zum Flughafen und um 9 Uhr waren wir schon in Belgrad angekommen. Der erste Tag war der geschäftliche Teil der Reise. Abgeholt vom serbischen Geschäftspartner am Flughafen, drei Stunden fahrt nach Niš, am Nachmittag vier Interviews, danach Abendessen & ein paar Drinks, ins Hotel und schlafen. Der nächste Tag war nicht viel interessanter. Lassen wir das einfach und widmen uns dem schöneren Teil der Reise, dem private Teil (… meine Arbeitskollegen flogen zurück, ich blieb noch einen Tag um mir die Stadt anzuschauen).

Frauen in Belgrad

Ich habe im Hotel Villa Kardamera (… auf der Website sieht es hübscher aus, als es in der Realität ist) eingescheckt, welches sehr zentral liegt. Direkt an der „Silicon Valley“, so nennt sich die Hauptader des Belgrader Nachtlebens. Woher kommt dieser Name? Wegen den vielen Frauen, die sich ihren perfekten, ein wenig zu grossen Busen und sinnliche, etwas zu auffällige Lippen gekauft haben und die man hier bewundern kann. Das typische Klischee vom reichen Mann und der attraktiven weiblichen Begleitung sieht man hier. Also der perfekte Ort für mich, um Beobachtungen zwischen Mann & Frau anstellen zu können ;) Nachträglich weiss ich, dass man in Belgrad lieber ein Apartment (… auch nur für einen Tag möglich) mieten sollte, da gibt es mehr für das Geld und bequemer. Und wenn man immer mal wieder da ist, lohnt sich sogar eine Wohnung für das ganze Jahr zu mieten. Für die Mietkosten der Wohnung, bekommt man in Zürich gerade mal einen Parkplatz….

Am Nachmittag habe ich mir die Parkanlage Kalemegdan und die Festung von Belgrad angeschaut. Für uns Touristen eine Attraktion, für die Einheimischen eher eine Trauerstätte (… habe ich mir erklären lassen). Das Ganze war sehr eindrücklich. Vor allem riesengross & sehr gemütlich. Ich habe mit den Park, die Festung und die vielen einheimischen Frauen (… welche da am chillen waren) stundenlange angeschaut ;)

Mein Date am Abend
Hmm. Und was habe ich am Abend gemacht? Wer mich kennt, der weiss es. Natürlich, ich hatte ein Date mit einer Belgraderin. Wir haben uns in einer Bar in der „Silicon Valley“ Strasse getroffen.

17.45 Uhr. „Piep Piep“. SMS. Sie verspätet sich und kommt erst etwa um 18 Uhr. Kein Problem. Also habe ich mir einen leckeren kalten Nescafé bestellt. Ich liebe de (… die mögen den hier auch, wie die Griechen). Ich war gespannt. Nach den Bildern & Infos welche ich schon gesehen & gelesen hatte, war sie eine typische Belgraderin. Schön, Intelligent und mit ihrem weiblicher Art einfach umwerfend.

Und da kam Jelena um die Ecke. Sie hat mich sofort entdeckt. Handshaking und dann drei Küsschen (… in Serbien sind es auch drei wie bei uns, ich das vorher ergoogelt *g*). Die Beschreibung von oben passt. Genau so war sie. Eigentlich hätte ich sie in stieren Business-Kleider erwartet, dem war aber nicht so. Sie trug ein Top und eine Jeans. Die Zeit verging wie im Flug, wir haben über das Business (… so haben wir uns auch kennengelernt), die Lohnunterschiede, die Mittelklasse bei uns und Serbien, die Schweiz, die Mentalität CH-Serbien, etc. diskutiert (… sie kann perfektes Deutsch. Sie hat Germanistik studiert und in Deutschland gelebt).

Ich bekam Hunger.

Hey, wollen wir etwas essen gehen?

Fragte ich. Ihre Antwort:

Ich weiss nicht. Möchtest Du denn mit mir Essen gehen?

Ich antwortete:

Ja, sehr gerne, wenn Du das auch willst. Du scheinst mich ja auch nicht so unsympathisch zu finden, sonst wären wir ja wohl nicht mehr hier ;)

Upps! Den Spass oder den Satz verstand sie irgendwie nicht richtig und war schon fast schockiert. Ich habe es dann nochmals erklärt und dann war wieder alles in Ordnung (… ich weiss jetzt auch warum. Sie war irritiert, dass ich sie gefragt habe, dass entscheidet hier einfach der Mann).

Wir spazierten eine halbe Stunde durch die Belgrader Stadt (… sieht aus wie an der Bahnhofstrasse in Zürich, einfach x-Mal grösser & es hat viele, viele Cafés & Bars da – Zürich, bitte lernt daraus!), sind bei der grössten orthodoxen Kirche Sava vorbeigekommen und danach in der Villa Maska gelandet. Die Location ist Hammer! Eine Mischung zwischen Bar, Restaurant und Club. Wunderschön gemacht, perfektes Essen und eine super Bedienung. Das alles war aber nicht so wichtig. Ich war auf Jelena fokussiert ;)

Mir war ein Tag vorher schon aufgefallen, dass sich hier die Frauen ganz anders verhalten, als bei uns in der Schweiz (… ausgenommen wie immer die Ausnahmen – wie z.B. mein D-Date). Hier ist das Gegenüber der Mittelpunkt und das „Herz ist im Gesicht und auf der Zunge“ sichtbar bzw. zu hören. Es funkelt in den Augen, sie schaute mich den ganzen Abend an, nicht links, nichts rechts, kein Handy, keine Wort oder Lästerei über den Nebentisch. Nein. Es ging um uns beide und um nichts anderes. Wir haben gelacht, gestaunt (… vor allem sie, über die „komischen & kalten Eigenschaften“ der Schweizer/innen – ich habe ihr einiges erklären müssen). Auch ein Thema waren die serbischen Männern und starke serbischen Frauen (… sie findet hier kein Mann, welcher mehr verdient als sie, eine Wohnung hat und eine Beziehung möchte – sobald die Geld haben, wollen sie scheinbar nur noch rumficken).

Der Abend war toll und ich habe ihn sehr genossen. Es war schon bald 24 Uhr und sie „musste“ ins Bett (… sie hat mich vorher schon gewarnt, die Leute in der Mittelschicht von Serbien sind sehr pflichtbewusst). Natürlich habe ich bezahlt (… etwas anderes wäre undenkbar), ca. 50 Euro. Es war etwa ein 1/5 eines Durchschnitt-Monatslohnes von da. Bei uns gibt es dafür nicht einmal das Essen für eine Person & der Wein). Ich habe sie noch ein paar Meter begleitet (… sie hat eine eigene Wohnung, muss das aber vor den Männern verheimlichen, die drehen sonst durch, die wohnen meistens bis 35j. bei ihren Eltern). Aus der Verabschiedung wurde ich nicht ganz schlau… sie ist schwer zu durchschauen (… das Sternzeichen Zwilling). Auf dem Rückweg zum Hotel habe ich mich natürlich verlaufen (… ich bin ein Orientierungsbanause) und habe mir dann ein Taxi geschnappt.

Im Hotel angekommen, ins Bett.  Habe mir den Abend nochmals durch den Kopf gehen lassen… Es ist da etwas, das gibt mir zu denken & beschäftigt mich. Es sind die Menschen, die Frauen, die Gesellschaft in der Schweiz. Es macht mich traurig (… der Südländer in mir, vermisst das pulsierende & herzliche Leben wie hier). Traurig zu sehen wie die Menschen teilweise in der Schweiz miteinander umgehen, wie sie leben (… oder eben auch nicht). Anyway. Jelena hat bald Prüfungen und viel Stress im Moment, in einem Monat werde ich wieder nach Belgrad reisen… ich will sie wiedersehen!

Reminder an mich selbst: Aufpassen, es ist eine Zwillingsfrau! Gefährlich…

Update vom 24. Mai 2011: Aus diesem privaten Kontakt konkretisiert sich nun ein Business-Case, welcher im Moment in Arbeit ist. Wenn es klappt, werde ich bald zwischen Belgrad und Zürich pendeln und in Belgrad bald eine Wohnung haben. Sonst wird mit Jelena nichts weiter passieren, wir haben das besprochen und es wird leider beim Business bleiben. Belgrad, ich komme! ;)

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Ich war gestern so versunken im schreiben, ich habe gar nicht bemerkt, dass das der

100st Blog-Post

war!

Das wird gefeiert und zwar in Serbien!

Ich bin die nächsten Tage geschäftlich dort unterwegs, werde dann aber noch ein paar Tage Sightseeing, Shopping und Party daran hängen.

Dank meiner lokalen Unterstützung von Aleksanda (mein „Date“ in Belgrad) habe ich ein tolles Hotel gefunden. Ich werde in der Villa Kalemegdan in der Suite übernachten inkl. Jacuzzi im Zimmer ;)

… das Nachtleben soll der Hammer sein, die Belgrader Frauen sehr gebildet, hübsch und weltoffen. Ich bin gespannt! Einen Reisebericht kann ich Euch aber nicht versprechen, ich habe noch ein paar andere Erlebnisse „auf Lager“ welche verbloggt werden… z.B. das letzte Weekend mit Madame S. – bis dann!

PS: Danke für das Nachfragen über mein Befinden, aber es geht mir gut ;) Der Blog-Post gestern musste einfach sein. Es musste „raus“… 

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Date mit D.

Bilder: Auszüge aus den MMS's

Was war dieser D-Countdown? Er zählte die Tage, natürlich. Wie der 6-CountUp damals auch schon. Nur dieses Mal zählte er herunter und am Karfreitag war es dann soweit. Der D-Countdown stand auf „0“ und der grosse Abend stand uns bevor.

Wer ist D.? Was für ein Abend? Von was schreibst Du da eigentlich?! Okey, okey… ich fange am besten wohl ganz einfach am Anfang an ;)

Die Vorgeschichte
Der erste Kontakt mit D. hatte ich schon vor ca. zwei Jahren. Sie hat mein Profil angeschaut, ich ihres. Wir haben 1-2 Mails ausgetauscht und dann ist der Kontakt wieder abgebrochen. Warum? Vielleicht weil ich damals Lady M. kennengelernt hatte? Vielleicht weil ich ihr zu jung war oder weil Sie mir damals zu alt war oder weil sie schon Kinder hatte? Ich mag mich nicht mehr erinnern…

Es war vor 50 Tage, Abends. Ich habe meine Mitteilungen auf Joyclub gecheckt und fand eine von D. Unsere Kommunikation hat sehr zaghaft angefangen, wurde dann aber von Mitteilung zu Mitteilung intensiver. Wir haben fast die ganze Nacht hin und hergeschrieben, danach unsere Nummern getauscht – und ab dann ging es erst richtig los.

SMS da, SMS hier. Alleine am ersten Tag waren es über 20. Später kamen dann noch MMS mit Bilder dazu (… die meisten davon kann ich hier leider nicht veröffentlichen *g*). So ging es die ganze Zeit weiter. Drei Tage später hatten wir unser Date. Theoretisch. Praktisch war dieser Termin erst in 47 Tage. Termintechnisch war ein ganzer Abend sonst nicht möglich. Uff.

Ich habe ihr damals geschrieben:

Das werden ganz harte Tage. Wortwörtlich…

Ihre Antwort:

Lautlach…

Eine Woche später fingen wir an zu telefonieren, haben quasi zusammen „gelebt“. Kaffee & Wein getrunken, waren zusammen im Bad und „miteinander im Bett“. Haben „schlechte & gute Zeiten“ miteinander verbracht und ich merkte immer mehr, dass mich diese Frau extrem faszinierte. Ihre Art, ihr Wesen, ihr Äusseres und vor allem ihre Stimme haben es mir angetan.

In diesem Warte-Zeitraum hatten wir auch noch beide Geburtstag. Sie hat ein Tag nach mir. Widder & Widder – das ist eine explosive Mischung ;) Ich habe ein MMS mit gesungenem Happy Birthday bekommen  (… so herzig!) und ich habe ihr Blumen schicken lassen – sie freute sich riesig. Über die 50 Tage könnte ich noch vieles schreiben… aber das lasse ich jetzt einfach einmal.

Tag „0“, der Abend
Schon am Donnerstag hatte ich alles eingekauft. Auf dem Menüplan standen: Lamm (… sie liebt es) mit Pistazien-Kräuter-Kruste und Balsamico-Rotweinsauce, dazu ein selbstgemachtes Kartoffelgratin & Gemüsebeilagen. Ich koche gerne, doch dieses Menü stellte mich dann koordinationstechnisch doch auf die Probe (… 4 Pfannen & zwei Sachen im Backofen). Das ist für mich als Mann – definitiv zu viel Multitasking! Bis auf die Sauce (… das lag aber an diesem besch*** Rezept) hat aber alles geklappt

20 Uhr. Es klingelte. Schon den ganzen Tag war ich unter Spannung. Es war soweit. Jetzt stand nur noch der Lift und die Haustüre zwischen uns. Eine Minute später klingelte es an der Tür. Wie sah sie in der Realität aus, wie wirkt sie, wie bewegt sie sich, wie riecht sie wohl – alles Gedanken welche mir in diesem Moment durch den Kopf geschossen sind.

Ich öffnete die Türe. Da steht sie nun vor mir. In Echt und in Farbe. Küssen rechts, Küsschen links. Stopp mein Lieber, sagt D.! Du hast da etwas vergessen. Es gibt drei Küsschen in der Schweiz. Ups. ;) Sie sah jedenfalls noch besser aus, als auf den Fotos – viel natürlicher & liebevoller.

In diesem Moment waren wir beide schüchtern. Wie zwei Teenies welche ihr erstes Date haben. Sie fasst meine Hände, wir umarmen uns kurz. Ich spüre ihre Nähe – das erste Mal. Fühlt sich gut an. Wo ist der Wein? Wir müssen uns ein wenig Mut antrinken ;)

Doch aufgepasst. Ich darf das Essen nicht aus den Augen verlieren. Wie langweilig denkt Ihr? Warum fallen die nicht übereinander her? Hmm. Glaubt mir, diesen Gedanken hatten wir beide in den letzten 50 Tage mehr als nur einmal – aber wir haben das bewusst so gewollt. Wir hätten uns sonst schön früher treffen können, für „nur“ ein paar „schöne Stunden“.

Das Essen war lecker, der Wein auch. Ein paar Minuten später fingen wir an herumzuknutschen (… darf man das Wort als Erwachsenen noch brauchen?). Im stehen, auf dem Sofa, in der Küche, im Gang. Ich „jagte“ sie durch die ganze Wohnung.

„Kein Sex beim ersten Date“ – war unsere Devise. Natürlich nicht. Da waren wir uns beide sicher. Wir wollten „brav“ sein an diesem Abend. Damit haben wir uns die letzten paar Wochen immer wieder aufgezogen.

Ihr dürft drei Mal raten, was in den nächsten Stunden passiert ist ;) Natürlich, die Jagd ging im Bett weiter. Stundenlang. Zwischendurch ein kleiner Snack mit Erdbeeren & Baileys (… danke an Jeremy für die Lust an den Erdbeeren durch Deinen FB-Post). Und weiter ging es… die Details überlasse ich Euere Fantasie. Der Gentleman geniesst und schweigt – jedenfalls dieses Mal ;)

Zum hier übernachten konnte ich D. dann leider nicht mehr überreden. Wir verabschiedeten uns mit einem langen Kuss. Ich ging noch auf den Balkon, lies den Abend Revue passieren beim letzten Glas Wein und einer Zigarette. Die Vögel waren schon am zwitschern und es wurde langsam hell.

Ich war schon im Bett, da kam noch die Nachricht, dass sie gut zu Hause angekommen ist und sie den Abend schön fand. Ich auch.

… to be continued?

Wir wissen es beide noch nicht wirklich. Wir haben auch darüber sehr offen miteinander geredet. Sie hat ein „Exklusivrecht“ für eine Affäre (… oder was auch immer) gefordert. Das kann ich im Moment aber niemanden geben. Ich möchte im Moment „frei sein“ und meiner Lust nachgehen und einfach schöne Momente geniessen können… und mich nicht nur auf eine Frau „fixieren“.

Sie hat einen Satz geschrieben, welcher wohl sehr passend ist:

Zwischen uns hat sich etwas verändert. Ich habe das Gefühl, dass wir beide nicht da sind, wo wir hinwollten – und doch ist da etwas, was uns irgendwie gegenseitig anzieht.

Es bleibt also weiterhin spannend…

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Ostergrüsse & Zeichen

Der D-Countdown steht auf „0 Tage“, es sind jetzt nur noch Stunden. Mehr dazu vielleicht bald hier auf dem Blog – je nach Wunsch. Zuerst habe ich Euch aber noch ein Video!

(via Chliitierchnuebler)

…  nicht immer auf den letzten Moment warten – sondern die Initiative schon früher ergreifen!

Ich wünsche Euch ganz schöne Ostertage, geniesst das schöne Wetter, habt Spass und findet die Eier gut ;)

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