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Oder auch Was ist Liebe? Danke an an die Redaktion vom Tagblatt Zürich für den aussagekräftigen Titel ;)

Chemie der Liebe

Quelle: sxc.hu (Jherzog)

Auf einem Schweizer TV-Kanal wurde die Frage gestellt:

„Keusch in die Ehe, Ja oder Nein?“

Meine Antwort darauf war klar.

„Nein, sonst geht die Scheidungsrate noch mehr in die Höhe, wenn die beiden in der ersten Nach merken, dass es im Bett nicht passt!“

Ein paar Stunden später, mein Postfach war voll mit bösen E-Mails. „Ungläubiger, erzähl den Jungen keine solchen Sachen. Natürlich halten Ehen das Leben lang wenn es der Richtige ist!“. Jaja, sicher und ich bin der Nikolaus.

Was ist Liebe? Eine chemische Reaktion welche im Körper abläuft. Eine Liebesbeziehung? Eine ökonomische Zweckgemeinschaft, welche so lange hält, bis nichts mehr zu holen ist. Und die Monogamie? Sie ist für mich ein Auslaufmodell unserer Gesellschaft. Es gibt zu viel Angebot und Verlockungen. Das ist ganz einfach zu illustrieren. Sie gehen shoppen. Stehen vor dem Gestell und suchen ihr Lieblingsparfüm, welches sie schon seit Ewigkeiten toll finden und „lieben“. Die Hand schon ausgestreckt, entdecken sie daneben ein neues Parfüm. Hübsche Verpackung. Sie riechen daran, lecker. Und schon ist es passiert, sie sind ihrem Parfüm untreu geworden. Früher, da gab es nur ein Parfüm zu kaufen im kleinen Shop um die Ecke.

Das soll nicht heissen, dass ich dieses schöne „chemische Gefühl“ nicht mag. Nur ist es halt so wie mit dem Parfum oben, ich mag nicht nur eines zu Hause haben – sondern die Wahl!

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Wassertropfen

Quelle: sxc.hu (Vivekchugh)

Tatort Tram, Stehplatz, 15 Uhr. Draussen brennt die Sonne, es ist warm. Ich fühle die Schweisstropfen meinen Rücken hinunterlaufen, obwohl ich vorher grade geduscht habe. Nach ein paar Minuten. Durst, Wasser! Eiskalt zuvor gekauft am Kiosk für 4.50 – hat es für diesen Preis Gold darin? Egal. Ich öffne den Deckel, freue mich schon auf das kalte Gefühl im Rachen. Mmm. In diesem Moment rempelt mich von hinten ein stinkender Penner an und „Wusch“.

Ich fluche leise vor mich hin

Scheisse!

in derselben Sekunde schreit jemand das Tram zusammen. Alle Leute schauen zu uns nach hinten. Jetzt realisiere ich war passiert ist, mein Wasser ist leer und die Frau im Sitz vor mir ist Nass. Ihre Bluse, ihre Hose und jetzt flucht sie auch. Wir schauen uns an, ein böser Blick von ihr. „Was für ein riesen Arsch!“ – wohl ihr erster Gedanke.

Sorry, war keine Absicht. Dieser blöde Penner!

Ein zweiter Blick, freundlicher.

Schon gut, kann passieren!

und dann folgt ein Lächeln. Ich schaue mir sie genauer an. Hübsch, genau mein Typ. Sie mustert mich auch, lächelt nochmals. Micha, los, dass ist Deine Chance.

Wohin geht’s noch? Nicht am Arbeiten?

Sie sagt:

Nein, ich habe heute frei!

Ich:

Hmm, darf ich Dich zu einem Kaffee einladen?

Ich durfte, nach dem Kaffee folgte ein Glas Wein, danach das Abendessen. Klappt doch mit den „kalten“ Zürcher Frauen – aber es braucht dazu ein ausserordentliches Ereignis!

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