Posts Tagged ‘Joyclub’

Meine ganze Wohnung riecht nach Sex, überall findet man die eine oder andere Spur der gestrigen Nacht. Lippenstift auf dem Sofa, Fussabdrücke auf dem breiten Bettrahmen aus Mahagoni Holz, Handabrücke auf dem Esstisch und die Handtücher riechen irgendwie auch nicht mehr nach mir. Das war ein Abend gestern!

Farbige Kondome

Quelle: pixelio.de (Tomizak)

Begonnen hatte alles ganz „brav“. Es war wieder einmal Zeit für den Joyclub-Stammtisch. Die einen hat man schon gekannt, die anderen kamen neu dazu. Es war ein lustiger Abend. Es wurde getrunken, geredetet, BH’s ausgezogen (… es war ja sooo warm im Lokal) und herumgeknutscht. Wir waren in einem öffentlichen Lokal, also alles schön versteckt. Trotzdem, die Blicke von den anderen Besucher waren mehr als irritierend. Wer ist da nun mit wem zusammen? Frauen küssen Frauen, Frauen wechseln vom einen zum anderen Mann. Was geht da ab?! Köstlich ;) Die unter 40J-Fraktion hatte dann irgendwann die Idee, dass man noch weiterziehen könnte im privateren Rahmen und ein bisschen Spass zu haben. Gesagt getan. Da ich keine grosse Lust hatte in der WG einer meiner Affäre diese Session zu haben, dachte ich. Hey, Du hast Platz, ein grosses Bett und die Mehrheit der Beteiligten kamen sowieso aus meinem Wohnregion. Also los, gehen wir zu mir!

FFFMMM (= Frau, Frau, Frau, Mann, Mann, Mann) war für eine Vorstellung. Drei leckere Damen und zwei doch sehr ansehnliche Exemplare von Männern unterwegs zu mir nach Hause. Micha, was tust Du da wieder?! Auf der Fahrt war es recht still. Vielleicht war es die Aufregung oder die Vorfreude, wer weiss…

Kaum war meine Wohnungstüre offen ging es los. Die ersten Pärchen haben sich gebildet, es ging nicht lange und die ersten Kleider lagen auf dem Boden, die ersten Brüste waren zu sehen. Auf dem Sofa, im stehen, überall Körper. Als ich aus der Toilette kam… wurde die Erste schon auf dem Sofa beglückt. Ich dachte mir:  Bitte, bitte keine Flecken machen! ;)

S. stand alleine da und schaute dem Treiben zu. Ich umarmte sie, küsste sie auf den Hals. Mmm… Mmm. Das gefällt ihr. Drehe sie um, wir verschlingen uns, befreien uns dabei von den Klamotten. Überraschung. Sie hat ein Brustpiercing und schöne Brüste welche seeehr empfindlich sind. Lecker! Es wird unbequem im stehen, sie zittert schon. Los, ins Bett. Die anderen sind im Wohnzimmer. Wir haben das Bett ganz alleine für uns. Mein kleiner Grosser wird wach, sie widmet sich ihm. Mmm… wie ich das mag. Ich erforsche ihren Körper, ihre Brüste. Sie ist sooo empfindlich. Wahnsinn. Lecke über ihren Körper, küsse sie, lande zwischen ihren Beinen. Sie bekommt ihren ersten Orgasmus. Zittert am ganzen Körper. Schlägt um sich, mag keine Berührungen mehr haben. Ich halte sie. Lasse ihr Raum. Aus dem Nebenzimmer höre ich stöhnen, da geht es wohl auch ab… was tun die da wohl im Moment?

Mein grosser Kleiner ist irgendwie nicht bei der Sache und in meinem Kopf spielen die Gedanken verrückt. Sie kümmert sich liebevoll um ihn, der Gummi habe ich schon. Aber irgendwie will es nicht klappen. Also widme ich mich nochmals ihr. Sie soll Spass haben und mich macht das auch an. Normalerweise. Aber es war anders gestern Abend. Ich bin nicht hier. Meine Gedanken sind weit weg, ich habe drei nackte Frauen in meiner Wohnung die ich ficken wollte/könnte und nichts geht mehr.

Ich entschuldige mich bei ihr. Nein. Es hat nichts mit ihr zu tun. Eigentlich habe ich es schon vorher gewusst… ich habe es gespürt. Schon länger. Nur wollte ich es nicht wahrhaben. Nun hat es mir mein Körper gezeigt. Micha, es ist Zeit kürzer zu treten und aufzuhören mit dem Leben, welches Du in den letzten drei Jahren geführt hast. Ich ziehe mich an, hole mir ein Bier und gehe auf den Balkon eine Zigarette rauchen.

Durch das Fenster sehe ich, wie A. (Frau) auf dem Bauch auf meinem Esstisch liegt und von O. (Mann) den Arsch versohlt bekommt mit der Hand und einer Peitsche (… oder wie man das Ding auch immer nennt) und von G. (Frau) gefingert wird. In diesem Moment kommt mir das alles sehr Surreal vor. Was geht hier ab? Ich bin im falschen Film gelandet. Nachdem meine Affäre G. „fertig“ war kam sie zu mir heraus, sie hat gemerkt das etwas nicht stimmt. Nein, ihr war sogar vorher schon klar, dass es nicht „gut kommen“ würde heute Abend „mit mir“. Sie hat Recht behalten. Wir haben uns unterhalten, während die anderen nun zu viert in Bett lagen und gefickt haben. Ich habe es nur noch durch einen Schleier wahrgenommen und war dann auch froh, als sie herauskamen, sich wieder angezogen haben und gegangen sind.

DAS war ein Abend. Geplant war das nicht so. Aber es war ein gutes Erlebnis und es hat trotzdem ein wenig Spass gemacht. Ich habe vorher die Wohnung saubergemacht und alle Spuren beseitigt, sitze nun hier und ordne meine Gedanken und meine Gefühle. Es wird sich bald etwas verändern, in meinem Leben sowie auch auf diesem Blog…

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Spätestens wenn man/n solche E-Mails im Postfach hat, weiss man, dass der Frühling definitiv angefangen hat (… obwohl, ich merke es auch noch ganz woanderst *g*). Vielen Dank für diese Kopfkino-Geschichte, Frau L. ;)

Es wird Frühling...

Quelle: sxc.hu (MeiTeng)

es esch en wonderschöne, sonnige Nomitag under de Woche.. mer händ spontan abgmacht i de Stadt zomene Kaffee am schöne Zörisee…. träffe eus in der nöchi vom Chinagarte.. mues gestoh, kenn mi absolut ned us in und um Zöri, aber ich dänke,du weisch secher es schöns Plätzli, wo me was feins zum trinke bechunt..

ich be scho chli früener als verabredet a eusem veriibarte Träffpunkt.. stande aaglehnt am Gländer ond gnüsse de Aablick vom See.. stell mer grad vor, was mer alles chönte aastelle, a somene schöne Tag.. han jo au es liechts Sommerchleidli und en String a.. also freii Bahn in mini Lustgrotte.. da i mi übers Gländer lehne, streck i mis chline Füdli es bitz use.. stell mer vor, wie du vo hende zu mer he laufsch.. ich bemerke di ned, da ich scho ganz in mini Gedanke verlohre be..

du bliebsch hender mer stoh ond gnüssisch de Aablick vo mim freie Rögge ond mim Aerschli, wo met nem huchdünne stoff bedeckt esch.. du merksch, wie das dim Prallus gfallt.. machsch no en Schrett zo mer, so dass du mi fast berüehrsch.. jetzt packsch mi om mini Tallie ond ziesch min Oberkörper zo der he.. ich erschreck mi, aber wehr mi ned degäge.. du umchlammerisch mi met dine chräftige Arme ond kössisch liedeschaftlech min Nacke.. ich fahre met mine Händ dur dini Haar ond packe zärtlech dra.. du drücksch din Schwanz a min Arsch.. mmhh.. gspühre dini Härti..

der Sommer kann kommen.. ohne Höschen unterwegs..

Anmerkung für meine Deutschen Leser/innen
Es ist vielleicht ein wenig Fantasie gefragt, um den Text entziffern zu können… Eine Übersetzung würde dem ganzen die Stimmung nehmen. Sorry.

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