
Nein. In diese Kolumne geht es nicht um die Aargauer! Also wieder alles ausser Gefahr. Oder doch nicht?! Ich bin jetzt über zwei Jahre Single und schreibe hier auch diese Zeilen schon fast so lange. Das ist meine Rekordzeit als Single. Es wird langsam gefährlich.
Das Entdeckungsfieber ist kleiner geworden, der Ausgang weniger, der Freundschaftskreis vorhanden und Bettgefährtinnen gibt’s auch in meinem Leben. Jeder Langzeitsingle kennt das. Die „Mödelis“ fangen sich einzuprägen. Ich schlafe im Bett links oder manchmal quer. Die Zahnbürste gehört ins rechte Glas, die Zahnpasta Marke ist dieselbe geblieben. Die Clubs, die Bars, die Restaurants bleiben die gleichen, wenn nicht gerade etwas Neues aufmacht in der Stadt. Das Wochenabendprogramm wird bestimmt durch Feierabendbierchen mit Freunden, durch das eine oder andere Date und durch das TV-Programm mit denselben Serien.
Scheisse, wenn ich das jetzt so durchlese, wird mir klar, dass ich jetzt eigentlich genau so Lebe, wie es mir gefällt und ich zufrieden bin mit dem aktuellen Zustand. Die grosse Frage ist jetzt, wo ist da noch Platz für eine zukünftige Lebenspartnerin?


