Archive for the ‘Allerlei’ Category

… und auch beim Einkaufsverhalten bestätigt es sich, Frauen sind anders als wir Männer! Frauen kaufen IT-Produkte – was für eine Herausforderung. In den letzten paar Wochen hatte ich einen Spezialeinsatz an der Front und nun wurde mir dieses Einkaufs-Vorurteil nochmals bestätigt ;)

HP Mini Vivienne Tam

Quelle: the-coveted.com

Ich sehen Jerry schon verschmitzt lächeln für ihn ist das Daily-Business.

Pärchen oder Männer
Eine typische Situation. Pärchen schlendert durch den Laden. Der Mann macht auf Ich-weiss-alles.

Phase 1.  Man fragt die beiden ob man ihnen etwas zeigen könne. Der Mann: „Nein, nein. Ich verstehe was davon… ist i.O.“

Phase 2. Der Mann schaut sich jedes Preis- und Spezifikationsschild an, läuft vom einen Produkt zum anderen, läuft wieder zurück, etc. – sie macht das Ganze mit Widerwille mit oder bleibt gelangweilt in einer Ecke stehen.

Phase 3. Früher oder später kommt dann der verzweifelte Blick in Richtung Verkäufer oder Promoter. Entweder vom Mann oder von der genervten Begleiterin – welche die Nase voll hat. Denn eigentlich weiss sie ja genau, dass ihr Freund (meistens) keine grosse Ahnung & Überblick über das ganze Sortiment hat und so folgt dann eben doch noch ein Beratungsgespräch.

Phase 4. Kaufentscheidung. Preis & Leistungsverhältnis muss stimmen. Fertig.

Frauen
Wenn Frauen unterwegs sind, sieht das ganz anders aus. Die Phase 1-4 von oben entfällt. Dafür passiert etwas anderes – was für mich nicht immer nachzuvollziehen ist.

Phase 1: Frau schaut sich um. Egal was sie kaufen will (… auch wenn sie es eigentlich schon weiss), zuerst wird noch alles andere angeschaut. Shopping eben. In dieser Phase lässt man die Kundin am besten in Ruhe… das gibt sonst Ärger ;)

Phase 2: Sobald man entdeckt, dass sich die Kundin etwas genauer anschaut. Ansprechen, lächeln und fragen ob man ihr etwas zeigen oder/und erklären könnte. Daraus entwickelt sich dann meistens ein nettes, freundliches und ausführliches Gespräch.

Nun nun kommt der magische Satz.

„Hmm. Gefällt mir eigentlich sehr gut, gutes Produkt. NUR gibt es das auch in einer anderen Farbe?“

Jerry grinst nun zum zweiten Mal, denn er hat das Problem nicht – bei Apple ist fast alles nur in diesem schicken Weiss. Nur die meisten anderen Marken haben ihre Artikel eben nicht in Weiss, auch nicht in Violett, nicht in Pink und auch nicht mit Bärchen & Blumen drauf!

Da geht es nicht um Leistung & Qualität, da geht es um die Farbe! Dasselbe Verhalten stellt man (… vom hören sagen her) übrigens auch in der Autobranche fest.

Findige Hersteller haben sich diesem Verhalten nun angenommen und bieten Spezial-Edition an, wie z.B. HP mit den Mini-Notebooks welche es in den verschiedensten Farben (… ja, auch in Pink und mit Mustern & Hello Kitty) zu kaufen gibt…

Sachen gibst ;)

Nachtrag 1: Das oben genannte Verhalten der Frauen ist in letzter Zeit auch immer mehr bei Männer zu beobachten. Ob ich das gut finden soll oder nicht – bin ich mir noch nicht so sicher ;)

Die einfachsten Kunden
Da gibt es keine Phase 1-4. Nur die Phase 1. Sie lassen sich beraten und kaufen dann (meistens) fast alles was man ihnen empfiehlt. Wenn man das Know-How hat ist das eine gute Sachen, wenn ich mir manchmal jedoch diese gelernten Detailverkaufer/innen anhöre – finde ich das für den Kunden gar nicht mehr gut.

Nachtrag 2: Und noch etwas ist mir wieder bewusst geworden. Mein verschobenes Bild was Geld angeht. Ich habe mir immer dann etwas gekauft, wenn ich es wollte und nicht erst dann, wenn ich es konnte (… nach dem 20ten im Monat gehen z.B. die Umsätze immer hoch, da Lohn auf das Konto gekommen ist). Ich sollt diesen Luxus mehr schätzen lernen…

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Ein Tag wie kein anderer…

Zwischendurch ein kleines Erlebnis aus meinem Alltag… und es geht fast nicht um Frauen ;)

Crazy Man, Crazy Day

Quelle: sxc.hu (Adamsphoto)

Der Tag gestern hatte eigentlich ganz normal angefangen. Ring, Ring. Ring, Ring. Aufstehen, duschen,  Zähne putzen, aus dem Haus für einen externen Termin bei einem Kunden.

Wenn da das Wort „eigentlich“ nicht wäre. Zuerst habe ich mich am HB mit meinem Arbeitskollegen Tim getroffen, wir haben uns einen Kaffee geholt und sind dann Richtung Aargau zu unserem Kunden gestartet.

Phase 1:  Der Zug hatte eine Verspätung und wir verpassen den lokalen Bus. Der nächste Bus fährt erst wieder in 30 Minuten, da wir in der tiefsten Provinz vom Aargau sind. Super. Also warten wir auf den nächsten Bus und trinken unseren Kaffee Nr. 2 an diesem Tag – wir hatten zum Glück genügend Zeit eingerechnet.

Phase 2: Der nächste Bus kam, fährt ca. 5 Minuten, dann geht es nicht mehr weiter und der Bus stoppt an einer Haltestelle…

Lieber Buschauffeur, was ist los?

Keine Ahnung, jedenfalls ist irgendetwas mit dem Motor nicht mehr in Ordnung und an eine Weiterfahrt ist nicht zu denken. Wir grinsen uns an und meinten, schlimmer kann es ja nicht mehr kommen. Oh doch ;)

Phase 3: Eine Art Sammeltaxi holte uns ab und brachte uns zurück zum Bahnhof. Mein Kollege Tim wollte den Kunden anrufen und ihm sagen, dass wir ein wenig später kommen würden.

Scheisse! Ich habe mein iPhone zu Hause liegen lassen…

Kein Problem, ich hatte ja auch mein Handy dabei. Tja, nur hatte ich vergessen den Akku über Nacht zu laden – er hat es noch genau bis zum ersten Anrufton getan, danach war ich auch „offline“.

Phase 4: Am Bahnhof angekommen, hat sich Tim in eine öffentliche Telefonkabine gezwängt (Teeniezeiterinnerungen!) und festgestellt, dass die Visa, Mastercard und die Postcard nicht funktionierte, er keine Telefonkarte hat (… solche Telefonkabine braucht man ja nicht mehr in der heutigen Zeit)  und dieses Telefon sowieso kein elektronisches Telefonbuch integriert hatte.

Phase 5:  Idee! Der Kebap-Stand hat doch sicher einen Stromanschluss – zum Glück hatte ich das Ladegerät dabei.

Phase 6: Bingo. Wir waren wieder online und riefen den Kunden an. Auf dem Handy reagierte er nicht, als probierten wir es auf dem Fixnet. Der Stellvertretende Geschäftsführer nahm das Telefon ab.

Sie haben einen Termin mit Herr XY? Der ist aber heute gar nicht da?

Super! Ein paar Minuten rief er uns dann zurück und erklärt uns, dass er den aktuellen Termin gerade cancelt und nun zu uns unterwegs ist – unser Workshop ist ja nicht gerade kostenlos und der Termin war fix gebucht.

Phase 7: Warten auf den Kunden, Kaffee Nr. 3 inkl. viel Rauch (Raucherlokale gibt es im Aargau noch) und einer marokkanischen Bedienung – welche mich belästigt angegraben hat (… und so gar nicht mein Typ).

Phase 8: Der Kunde holte uns vom Bahnhof ab. Mit einer Verspätung von 2.5 Stunden fangen wir an. Mittagessen am späteren Nachmittag? Fehlanzeige – unser Kunde ist im Moment auf Diät.

Phase 9: Workshop erfolgreich beendet (… im Schnelldurchlauf), es regnet in Strömen, Tim hat den Schirm am Morgen im Bus liegen lassen – und ich hatte nie einen dabei. Wir werden nass…

Fazit: Ein Wunder das unsere Rückfahrt nicht in einem Desaster geendet hat. Es hätte ja jemand vor den Zug springen können, der Zug hätte entgleisen können, etc.

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