Feeds:
Beiträge
Kommentare

In letzter Zeit bin ich wieder mehr als Einkaufs- und Gastro-Optimierer unterwegs und hatte jetzt das Vergnügen für einen grossen Sex-Shop der Schweiz einkaufen zu gehen. Da ich die Produkte behalten darf, habe ich diese natürlich auch gerade getestet!

Penis Pumpe Erfahrungsbericht / Test

Dieses Mal die Penis-Pumpe für Anfänger. Mir wurde erklärt, dass es zwei Arten von Penis-Pumpen gibt. Die Pumpen für den Spass (… vor dem Sex) und die Pumpen für eine dauerhafte Verlängerung (… mit täglicher Anwendung). Der Unterschied sieht man bei der Austattung (… die Profi Pumpen haben Unterdruckanzeiger) und beim Preis. Es gibt sogar Pumpen mit automatischem Programm und Batterien-Betrieb, welche richtig Geld kosten (über CHF 120). Ich habe der Verkäuferin gesagt, dass die meisten Frauen wohl keine Freude daran haben würden, wenn meiner noch grösser ist und habe mich für das “Spass-Modell” entschieden ;)

Verpackung & Inhalt

Penis Pumpe Erfahrungsbericht / Test Illustration

Zur Verpackung gibt es nichts zu sagen. Nichts aufregendes. Es war kein Gleitmittel-Testerli dabei und keine Anleitung. Die Anleitung habe ich vermisst. Ich habe gegoogelt und die Penis-Pumpe Website gefunden. Dort gibt es auch weitere Tipps & Tricks und Anleitungen (… z.B. wie baut man eine Penis-Pumpe selber).

Er sagt
Benutze Gleitgel und massiere ihn vorher gut! Ich habe es ohne und nur mit Spucke probiert. Keine gute Idee. Aua! Sobald man seinen Schwanz darin hat, gibt es einen Unterdruck – ohne das man pumpen muss und das ist am Anfang richtig unangenehm. An die Menge des pumpens muss man sich herantasten, bei mir waren zwei “Pumpstösse” genug, danach fing es an zu schmerzen. Fünf Minuten, danach wieder massieren und gut ist. Am nächsten Tag fühlte er sich ein wenig wund an.

Sie sagt
Vielleicht “Aua”, wenn er zu gross wird? Ansonsten schwierig… man könnte es bei den Brüsten ausprobieren ;)

Die Fakten…

  • … ist ca. 22cm lang
  • … hat einen Durchmesser von 5.5cm
  • … hat eine Latex-Manschette
  • … gibt es in drei Farben. In Pink, Blau und Violett.

Zu kaufen bei…

  • … günstig auf Amazon zu bestellen (Porto und ggf. Zollgebühren beachten)
  • … im Fachhandel oder in anderen Sex-Webshops zu kaufen

Mein Fazit…

Nach zwei Tagen und zwei Mal pro Tag verwenden habe ich keine Lust mehr das Teil zu verwenden. 1. Es braucht Zeit, 2. Es macht mich nicht geil, 3. Ich brauche es nicht. ABER es scheint eine Wirkung zu haben. Mein Schwanz fühlt sich im nicht erregierten Zustand grösser an. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Anwendung auf Dauer eine “Verlängerung” bewirken kann. Mir persönlich ist es zuviel “Arbeit” und es macht mir keinen Spass. Ich werde es als normales Sex-Spielzeug vor dem Sex verwenden – ich kenne da jemanden, wo auf noch grösser steht ;)

6-Tag: Der Besuch, Teil 1

In der letzten Zeit ist wieder das eine oder andere passiert. Die letzten Anweisungen von mir an K.

BDSM Ring Gag / Mundfick

Nach der Arbeit kommst Du zu mir. Du trägst einen kurzen Rock ohne Slip. Du klingelst, ich werde herunter kommen und Dir die Türe öffnen. Du wirst einen Kuss bekommen. Du wirst nicht sprechen. Du gehst die Treppe hinauf und wirst mir dabei Deinen Arsch & Spalte zeigen. In der Wohnung ziehst Du Dich aus, gehst duschen, trocknest Dich ab und kommst zu mir!

Geh in die Knie! Sie ziert sich wenig, mein Ton wird rauer. Sie will immer noch nicht hören. Ich packe sie am Hinterkopf und drücke sie herunter. Ich dulde keinen Widerstand! Jetzt hat sie verstanden was zu tun ist. Ich halte ihr mein Schwanz entgegen. Bereitwillig nimmt sie diesen in ihren Mund und fängt damit zu lecken & zu spielen an. Gut so, brave K.

Sie findet Gefallen daran, denn sie weiss genau, dass es so richtig ist. Gut so! Ich nehme ihren Kopf in die Hände und will ihn tiefer in sie hereinschieben, doch sie wehrt sich. Egal, ich werde sie dafür später bestrafen.

Ich packe ihren Kopf und schiebe meinen Schwanz langsam in sie herein, Zentimeter für Zentimeter, jedes mal ein Stück weiter. Ich geniesse es zu sehen, dass sie das Überwindung kostet. Schaue ihr in die Augen und sehe das Flehen nicht tiefer zu gehen aber sie weiss genau, dass mich das nicht interessieren und schiebe ich ihn ein Stück weiter herein. Ich stosse ihn tief in Ihren Hals, sie gewöhnt sich langsam daran und würgt nicht mehr. Ich gönne ihr eine kurze Pause zum durchatmen – um ihn danach wieder ganz tief hereinzuschieben. Jetzt nehme ich mir was ich will und schiebe ihn bis zum Anschlag rein, immer und immer wieder. Ich ficke ihr Mund so richtig durch, als Vorgeschmack für das wo später noch passieren wird. Es ist richtig geil, doch ich werde noch nicht kommen, das hat sie noch nicht verdient!

Ich helfe ihr hoch und werfe sie auf’s Bett. Dreh Dich auf den Bauch! So ist brav. Nun ist sie bereit für die Fesseln & Tapes. Ich setze mich auf sie und flüstere ihr ins Ohr:

Für Dich gibt es jetzt kein Entkommen mehr, jetzt bist Du mein und ich werde mit Dir machen was ich will… und heute wirst Du kommen – ob Du willst oder nicht.

Teil zwei folgt…

Vor einem Jahr hatte ich das Vergnügen bei meinem zweiten Ausflug nach Berlin ein Interview mit der sympatischen Managerin Sabine vom FUN FACTORY Store zu machen. Dieses kann ich Euch jetzt präsentieren, denn die Fotos passen wieder zur Jahreszeit – bald wieder Weihnachten! Mein Date & Club-Besuch Geschichte und den Wettbewerb, findet Ihr unter den Bildern. Viel Spass!

Micha: Wie ist Fun Factory entstanden, gibt es dazu eine Anekdoten oder eine besondere Geschichte?
Sabine: Eine Freundin von Michael Pahl und Dirk Bauer beklagte sich, dass es in Sexshops kaum schönes Sexspielzeug gebe. Das meiste seien einfach nur nachgebildete Körperteile. Dirk Bauer und Michael Pahl tüftelten daraufhin am Küchentisch die ersten Ideen und Formen – mit Knetgummi und bei dem ein oder anderen Bier – aus. Daraus entstanden ist das erste Sextoy “Paddy Pinguin”, eigentlich hätte es ein Delfin werden sollen – aber das hat irgendwie nicht geklappt (lacht). Nach den ersten Prototypen wurde auf Silikon gewechselt und sie starteten auf Märkten ihr Toy zu verkaufen. Die Nachfrage wurde grösser, die Produktion immer professioneller, es wurden neue Modelle entwickelt und nun liefern wir in die ganze Welt.

Micha: Ist der Grund für den Store in Berlin, dass es die Hauptstadt ist oder warum ein Store in Berlin? (Anmerkung: ursprünglich kommt Fun Factory aus Bremen)
Sabine: Berlin ist toll! Es gibt ganz viele Impulse hier, wir haben ein internationales Publikum und wir können uns hier fantastisch präsentieren.

Micha: Folgefrage. Wie “versext” ist Berlin?
Sabine: (grinst). Ich glaube ganz normal wie andere Städte auch. Es gibt schöne Clubs hier aber das gibt’s ja in anderen Städten auch.

Micha: Wer kauft hier ein? Männer für Frauen, Frauen für Männer oder…?
Sabine: Wir haben mehr Frauen hier im Moment. Die Männer holen aber auf und sind dann meistens mit der Partnerin hier – oder kommen mit der Einkaufsliste von diesen. Prozentual sind es aktuelle etwa 70% Frauen und 30% Männer. Die Frauen kaufen mehr für sich selbst ein, da wir leider noch nicht so viele Männerprodukte haben wie z.B. der Pulsator STRONIC ZWEI.

Micha: Was sind aktuell die Trends im Sextoy-Markt und was plant ihr in der Zukunft zu realisieren? 
Sabine: Ich glaube da sind wir mittendrin, da wir selbst die Trendsetter sind. Die Qualität der Toys ist wichtig und wird immer wichtiger, mehr Auswahl an Farbe ist gewünscht – was wir ja schon anbieten. In der Zukunft werden sicher auch weitere Technologien in die Toys integriert, da sind wir auch sehr stark!

Micha: Dein persönlicher Club-Tipp zum “versexten Berlin”?
Sabine: Neben den MUSST-HAVE wie der KitkatClub und Berghain gibt es in Berlin viele kleinere Clubs im Untergrund, welche man nicht so einfach findet. Da gibt’s ganz tolle Sachen.

Micha: Letzte Frage. Was ist Dein persönliches Lieblingsprodukt aus dem Sortiment?
Sabine: Ich finden den “Calla” total schön aus der Serien G4. Das ist ein Vibrator welche der Form einer Blume nachempfunden ist (sie läuft davon und holt ihn an den Tisch), ich finde das Design toll und er ist super einfach mit einer Hand zu bedienen (grinst & lacht).

Ich bedanke mich für das Interview, den leckeren Kaffee und die Führung durch den Store bei FUN FACTORY! Natürlich habe ich auch noch ein wenig eingekauft. Es hat schicke Fetish-Kleider im Shop, da musste ich zuschlagen! Hier ein paar Impressionen vom Store.

 

Nach dem Fun Factory Besuch war ich noch weiter shoppen im Schwarzen Reiter und hatte dort einen spannende Unterhaltung mit einen der Eigentümer. Der Shop ist klein aber fein. Ich habe mir eine neue Peitsche in meine Sammlung gekauft. Für die Stammkunden gibt es zwischendurch exklusive Party (Achtung. Beliebt. Lange Warteliste!). Danach war ich noch im Fetish-Shop BLACKSTYLE und habe dort viel, viel Geld ausgegeben. Die Auswahl ist riesig an Fetish-Kleider in Latex, Lack und Leder. Da die Fabrik oberhalb ist, werden auch Anpassungen innerhalb von einem Tag gemacht. Shoppingtipp! Im Hautnah war ich auch noch kurz, dieser Shop hat mir persönlich aber nicht gefallen.

Über mein Date in Berlin gibt es nicht viel zu berichten, die Dame hat mich versetzt! Die Begründung? Ihr Vater sei krank geworden und müsste sofort ins Spital. Ich werde nie verstehen, warum immer wieder die Familie als Grund für eine billige Ausrede herhalten muss. Aber was solls. Dank Joyclub habe ich spontan eine spannenden Abend mit zwei Ladys verbracht. Die Absage war also fast schon in Ordnung ;)

Die weiteren Abende habe ich im KitKatClub und im DarkSide verbracht, im Berghain war ich schon das letzte Mal. Das KitKat ist eigentlich ein Techno-Club wo aber strikter Dresscode Fetish herrscht und man sexuell Freizügig sein kann (… ja, es wird gefickt da *gg*). Der Sound war toll, die Atmosphere hat mir auch gefallen, die Leute weniger an diesem Abend. Eigentlich ist es sehr mit den Fetish Partys im Floor zu vergleichen – einfach eine Stufe “krasser” und “internationaler”. Das DarkSide war toll. Klein und fein ist auch hier das Motto. Es ist sehr familiär geführt und mit liebe zum Detail eingerichtet. Das Publikum war etwa im Schnitt um die 35+, die meisten als Pärchen unterwegs und die meisten BDSM (Szene) erfahren. Das nächste Mal gerne wieder, jedoch nicht als Single-Mann. Hat nicht gepasst… darum keine Sex-Story hier (… ich verspreche Euch, davon kommen wieder mehr in nächster Zeit).

FUN FACTORY Wettbewerb – 4x Geschenke für Euch zu Weihnachten!
Zu gewinnen gibt es die JJJ. Elegantes Design und Qualität treffen auf einen günstigen Preis. JOUPIE (… die ideale Reisebegleitung oder für in die Handtasche), JAZZIE  (… der perfekte der Begleiter für die leisen und lauten Momente zwischen den Laken) und JAM (… der Alleskönner mit G-Punkt Stimulation) und für die Liebhaber/innen der analen Spielzeuge gibt es die Analkugeln B BALLS zu gewinnen.

Wie? Hinterlasse unten einen Kommentar oder schick mir eine E-Mail (via Kontakt), WARUM und WAS Du gewinnen möchtest (… was willst Du damit anstellen? Geschenk für x…, etc.). Die besten Kommentare/Zuschriften gewinnen und werden per E-Mail benachrichtigt.

Marius aus Berlin hat mit über 147 Frauen geschlafen und hat immer noch nicht begriffen was Liebe ist, mal ganz davon abgesehen, dass er wohl noch nie etwas von Geschlechtskrankheiten, Aids und Respekt gegenüber Frauen gehört hat. Trotzdem hat mich sein Blog-Artikel beschäftigt, denn in meinen Entwürfen befindet seit längerem einen Artikel, der ein ähnliches Thema hatte.

Im Bett, I love you!

Quelle: rgbstock.com (Brainloc)

Original-Titel des Artikels: Wenn man/n schon (fast) alles erlebt hat…

Das wird mir immer wieder klar, vor allem wenn andere die Zeit geniessen & Spass haben. Arbeitskollegen kommen aus den Ferien zurück, schwärmen über das tolle Hotel, über das tolle Essen & Co. Kollegen erzählen mir über den tollen Ausgang, den ONS und der tollen Sex den sie hatten – oder wie sich frisch verliebt haben oder wie toll doch ihre Beziehung sei. Gerne lasse ich mich dann auch anstecken von diesen Erzählungen, trinke ein Kaffee mit ihnen und freue mich (… für sie). Doch in “Wirklichkeit” habe dafür nur ein kleines Lächeln übrig.

Ich hatte mit meiner Traumfrau(*) eine sehr lange und schöne Beziehung, hatte andere schöne langjährige Beziehungen, Versuche mit offenen Beziehungen und sexuell habe ich wohl schon (fast) so alles ausprobiert was man so ausprobieren kann. Von den Träumen der meisten Männer wie einem Dreier, Analsex, Frauen welche Dich so nass machen, dass man nachher das Bett tagelang austrocknen muss – und ja, ich habe auch schon eine Frau auf ihren Wunsch angepi**t. Was fehlt noch? Wüstes Rudelbumsen, Swinger-Clubs, Fetisch Partys und BDSM Erfahrung, gekauften Sex, Filmreifen Sex mit einem “Pornostar” und schlechten Sex mit einem Model und da wäre noch das Erlebnis mit einer prominenten Dame… Ok, die 147 habe ich (noch?) nicht erreicht aber das ist auch keines meiner Lebensziele, denn bekanntlich ist Qualität wichtiger als Quantität.

Reisen? Ferien auf den Malediven im fünf oder sechs Sterne Hotel? Gähn. So langweilig. Dann lieber auf Mauritius da kann man wenigstens noch etwas machen und nicht nur trinke, essen und Sex haben. Wenn ich mir eine Stadt anschauen will/wollte, dann bin ich ins Flugzeug gestiegen und habe es gemacht, hatten wir Lust auf ein Wiener-Schnitzel sind wir ein Tag nach Wien geflogen anstatt wie “normale Menschen” in die Wiener-Stube um die Ecke zu gehen. Kaltes Wetter in der Schweiz? Ab in die Sonne & Strand! Das würde sich beliebig fortsetzen lassen mit weiteren dekadenten Beispielen…

Jobmässig ist auch alles erreicht, was ich mir damals als kleiner Junge erträumt habe. Hobby zum Beruf gemacht, mich Selbständig gemacht, Chef in der eigene Firma und ich gehe (fast) jeden Tag gerne zur Arbeit.

Jetzt fehlt nur noch das Haus & die Familie? Falsch. Ich habe mich bewusst gegen Kinder entschieden, es wird keine kleine Micha’s geben und ein Haus gibt nur Arbeit und dem Gärtner & Co. würde ich nicht vertrauen ;) Und es verträgt sich schlecht mit meinen Plänen aus der kalten Schweiz bald zu verschwinden und in ein wärmeres Land auszuwandern.

Und so stellt sich wie bei Marius dann irgendwann mal die Frage, was kommt noch? Seine Nummer 148 ist im Moment seine grosse Liebe oder besser gesagt, er hat tollen Sex mit ihr, irgendwann wird wohl auch das vorbei sein und dann kommt “einfach” die 149.

Oder anders gefragt, muss immer noch mehr kommen oder sollten wir nicht einfach zufrieden sein mit dem was wir schon habe? Da kommt mir doch gerade das Märchen Hans im Glück in den Sinn…

… to be continued!

 

(*) Der Artikel über diese Beziehung liegt in meinen Entwürfen. Irgendwann kommt dieser auch noch online…

Nackte Selfies aus dem Schweizer Bundeshaus, titelte gestern die NZZ. Sommerloch? Heute morgen auf dem Mobile im Bett gelesen. Natürlich musste ich dieses Profil finden. Knapp eine Stunde suchen und enthüllt war das geheime Profil. Tata hier ist es! (*)

Bundeshaus Sekretärin Sex Skandal
Die Dame nennt sich A. Das Profil und die Website wurde unterdessen gelöscht/deaktiviert. Der schlaue Fuchs kennt jedoch Websites wie Archive.org und sonstige Dienst wo Daten und Bilder speichern. Die Dame treibt es ihrem Privatleben wirklich wild.

Bundeshaus Sekretärin Sex Skandal / 2

Sie dreht Privatpornos und lässt die Web-Gemeinde bei allen ihren “Sauereien” teilhaben. Gefällt mir! Schade habe ich sie nicht schon früher entdeckt, genau sowas/jemand braucht das prüde Bern! Leider wird sie wohl ihren Job los sein nach dieser Geschichte… Aber einen spannenden Nebenjob hat sie ja ;)

(*) Ich war schneller als der Blick & Co. Hatte jedoch noch ein Meeting und konnte das vorher nicht verbloggen.

Vor fast 5 Jahren habe ich meinen ersten Artikel in diesem Singlebuch veröffentlicht. Unterdessen ist viel passiert. Ich habe für eine Zeitung in der Schweiz Kolumnen geschrieben, hatte währen der Singlebuch-Zeit die eine oder andere Beziehung – in verschiedenster Form. Habe das “Single”-Leben genossen und die verschiedensten sexuellen Abenteuer und Eskapaden erlebt.

In den letzen Monaten war es hier still. Ich gehe gegen auf die 40 zu und mein Körper hat mir das die letzen drei Monate schmerzlich zu spüren gegeben. Zwei “halb-offenen” Beziehungen und Freundschaften+ in verschiedenen Länder, etc.

Es wird Zeit…

Pause Knopf Fernbedienung

Quelle: sxc.hu (MaRmARk0)

… ein Pause zu machen. Aus den Zwei wurde eine Beziehung, welche in den letzten Monaten immer mehr gewachsen ist. Ja. Micha lebt aktuell in einer klassischen monogamen Beziehung. Obwohl, so ganz klassisch ist wohl eine Definitionsfrage, denn zwischendurch gönnen wir uns gerne einen weiblichen Lekerbissen zusammen ;)

Das Interview aus dem Fun Factory Store & die Story aus Berlin liefere ich noch nach, auch gibt es noch tolle Artikel im Entwurf wie z.B. Grosser Schwanz = grosses Ego?, Regeln in einer offenen Beziehung, 6-Tag: Zuviel des Guten? Sex, Bondage, Dreier…, Wann wird es Liebe?, etc. Die kommen noch, wenn es wieder dunkel & kalt draussen ist.

 

In diesem Sinne:

Shutdown your Display, don’t waste your Time in the virtual World!

 

Ich wünsche Euch einen ganz schönen Sommer!
Micha

Mann mit Brille / Nachdenklich

Quelle: rgbstock.com (Duchesssa)

Vor längerer Zeit schon einmal gehört, jetzt durch den FB-Post von meinem Blogger-Kollege Jeremy (… welcher sich im Moment auf einer langen Asienreise befindet) wiederentdeckt. Hört es Euch an, mein Senf dazu gibt es am Ende ;)

 

 

Eines Tages, Baby, werden wir alt sein. Oh Baby, werden wir alt sein
und an all die Geschichten denken, die wir hätten erzählen können.
Ich, ich bin der Meister der Streiche, wenn´s um Selbstbetrug geht.
Bin ein Kleinkind vom Feinsten, wenn ich vor Aufgaben stehe.
Bin ein entschleunigtes Teilchen, kann auf keinstem was reissen,
lass mich begeistern für Leichtsinn – wenn ein anderer ihn lebt.

Und ich denke zu viel nach.
Ich warte zu viel ab.
Ich nehme mir zu viel vor -
und ich mach davon zu wenig.

Ich halte mich zu oft zurück -
ich zweifel alles an,
ich wäre gerne klug,
allein das ist ziemlich dämlich.

Ich würde gern so vieles sagen
aber bleibe meistens still,
weil, wenn ich das alles sagen würde,
wär das viel zu viel.

Ich würde gern so vieles tun,
meine Liste ist so lang,
aber ich werde eh nie alles schaffen -
also fange ich gar nicht an.
Stattdessen hänge ich planlos vorm Smartphone,
warte bloss auf den nächsten Freitag.
Ach, das mach ich später,
ist die Baseline meines Alltags.

Ich bin so furchtbar faul
wie ein Kieselstein am Meeresgrund.
Ich bin so furchtbar faul,
mein Patronus ist ein Schweinehund.

Mein Leben ist ein Wartezimmer,
niemand ruft mich auf.
Mein Dopamin, das spare ich immer -
falls ich´s nochmal brauch.

Und eines Tages, Baby, werde ich alt sein. Oh Baby, werde ich alt sein
und an all die Geschichten denken, die ich hätte erzählen können.

Und Du? Du murmelst jedes Jahr neu an Silvester
die wiedergleichen Vorsätze treu in dein Sektglas
und Ende Dezember stellst Du fest, das du Recht hast,
wenn Du sagst, dass Du sie dieses Jahr schon wieder vercheckt hast.

Dabei sollte für Dich 2013 das erste Jahr vom Rest deines Lebens werden.
Du wolltest abnehmen,
früher aufstehen,
öfter rausgehen,
mal deine Träume angehen,
mal die Tagesschau sehen,
für mehr Smalltalk, Allgemeinwissen.
Aber so wie jedes Jahr,
obwohl Du nicht damit gerechnet hast,
kam Dir wieder mal dieser Alltag dazwischen.

Unser Leben ist ein Wartezimmer,
niemand ruft uns auf.
Unser Dopamin das sparen wir immer,
falls wir´s nochmal brauchen.

Und wir sind jung und haben viel Zeit.
Warum sollen wir was riskieren,
wir wollen doch keine Fehler machen,
wollen auch nichts verlieren.

Und es bleibt soviel zu tun,
unsere Listen bleiben lang
und so geht Tag für Tag
ganz still ins unbekannte Land.

Und eines Tages, Baby, werden wir alt sein. Oh Baby, werden wir alt sein,
und an all die Geschichten denken, die wir hätten erzählen können
und die Geschichten, die wir dann stattdessen erzählen werden,
traurige Konjunktive sein wie

“Ein mal bin ich fast einen Marathon gelaufen
und hätte fast die Buddenbrooks gelesen
und einmal wäre ich beinah bis die Wolken wieder lila waren noch wach gewesen
und fast, fast hätten wir uns mal demaskiert und gesehen, wir sind die Gleichen,
und dann hätten wir uns fast gesagt, wie viel wir uns bedeuten.”

Werden wir sagen.

Und das wir bloss faul und feige waren,
das werden wir verschweigen,
und uns heimlich wünschen,
noch ein bisschen hier zu bleiben.

Wenn wir dann alt sind
und unsere Tage knapp,
und das wird sowieso passieren,
dann erst werden wir kapieren,
wir hatten nie was zu verlieren -
denn das Leben, das wir führen wollen,
das können wir selber wählen.

Also lass uns doch Geschichten schreiben,
die wir später gern erzählen.
Lass uns nachts lange wach bleiben,
auf´s höchste Hausdach der Stadt steigen,
lachend und vom Takt frei die allertollsten Lieder singen.
Lass uns Feste wie Konfetti schmeissen,
sehen, wie sie zu Boden reisen
und die gefallenen Feste feiern,
bis die Wolken wieder lila sind.
Und lass mal an uns selber glauben,
ist mir egal, ob das verrückt ist,
und wer genau guckt, sieht,
dass Mut auch bloss ein Anagramm von Glück ist.
Und – wer immer wir auch waren -
lass mal werden wer wir sein wollen.
Wir haben schon viel zu lang gewartet,
lass mal Dopamin vergeuden.

“Der Sinn des Lebens ist leben”,
das hat schon Casper gesagt,
“let´s make the most of the night”,
das hat schon Kesha gesagt.
Lass uns möglichst viele Fehler machen,
und möglichst viel aus ihnen lernen.
Lass uns jetzt schon Gutes sähen,
dass wir später Gutes ernten.
Lass uns alles tun,
weil wir können – und nicht müssen.
Weil jetzt sind wir jung und lebendig,
und das soll ruhig jeder wissen,
und – unsere Zeit die geht vorbei.
Das wird sowieso passieren
und bis dahin sind wir frei
und es gibt nichts zu verlieren.

Lass uns uns mal demaskieren
und dann sehen, wir sind die Gleichen,
und dann können wir uns ruhig sagen,
dass wir uns viel bedeuten,
denn das Leben, das wir führen wollen,
das können wir selber wählen.

Also los, schreiben wir Geschichten,
die wir später gern erzählen.

Und eines Tages, Baby, werden wir alt sein. Oh Baby, werden wir alt sein
und an all die Geschichten denken, die für immer unsere sind.

Slam von Julia Engelmann, Transkript von Ben & Johannes

***

Danke Julia, wie recht Du nur hast! Passend dazu ist Julia’s Slam “Angst“. Denn was hindert uns die Menschen einfach das zu tun, was sie gerne möchten? Man möchte Gesellschaftlich in der “Norm” sein (… kein Aussenseiter sein), in Sicherheit seit und nicht alleine sein (… denn das kann sehr schnell passieren, wenn man “anders” ist).

Scheiss drauf!

Tue auf was Du Lust hast (… solange Du niemanden damit wehtust), geniesse Dein Leben solange Du noch kannst und lass Dich davon nicht abringen von “Freunde” welche Dir sagen: “Aber…“, “Bist Du Dir sicher…” oder “… glaubst Du das ist eine gute Idee?” – die sind alle nur neidisch auf Dich, denn nicht viele haben die Eier so zu leben.

Und genau darum werde ich in 1.5 Monaten auch wieder sechs Monate aus der “kalten Schweiz” verschwinden – um zu LEBEN!

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 117 Followern an

%d Bloggern gefällt das: