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Fifty Shades of Grey / Der Horror
Als ich das Buch damals gelesen haben, wollte ich hier keinen Platz über Mr. Grey & Anastasia verschwenden. Das hat sich geändert als ich mir gestern den Film zu Hause angeschaut habe (… mit 39 Fieber & Grippe) und viele meines “normalen” Bekanntenkreises jetzt ganz komische Ansichten von BDSM haben.

Solltest Du den Film nicht gesehen haben. Nichts verpasst. Für mich war es eine romantische Komödie. Über die Besetzung von Mr. Grey wurde genug anderswo geschrieben. Babyface! Anastasia ist für meinen Geschmack zu “sauber” dargestellt – ansonsten passt sie nicht schlecht in die Rolle vom Typ her. Mr. Greys erster richtiger Auftritt im Baumarkt (… Kabelbinder & das zu dünne Seil schneiden ein) war lächerlich und bei der ersten Sexszene (… sind wir bei 9 1/2 Wochen?!) habe ich mich fast weggeschmissen vor lachen. Fehlte nur noch der Eiswürfel! Ja genau, der kam tastächlich in der zweiten Sexszene! Und das mit den Knoten Mr. Grey, ist gar nicht so einfach, oder? ;) Zum Sklavenvertrag gab es ein Meeting (… mit Alkohol dazu wie überall im Film) und zur letzte Sexszene (… Session kann man das ja nicht nennen) gibt’s nicht viel zu sagen. Vanilla halt. Das einzige Positive am Film? Ich will das Spielzimmer haben!

Dieser Film rechtfertig aber noch nicht das SCHEISSE im Titel. Die darin dargestellten Inhalte & Persönlichkeiten sind das Problem.

  • Anastasia ist noch ein “Mädchen” und keine geeignete Sub
  • 24/7 mit einem Neuling ist keine gute Idee
  • Christian ist kein Dom, er ist ein Sadist, Stalker & Psychopath
  • Kein After-Care, zu wenig oder fast keine Kommunikation
  • Schüchterne Menschen nicht gleich BDSM-Liebhaber!
  • Falsche Darstellung von BDSM im Gesamten

Der einzige Vorteil wo ich am Ganzen sehe ist, dass das Thema “BDSM” nun Salonfähig geworden ist. Was wiederum zu hitzigen Diskussionen im Bekanntenkreis geführt hat. Denn die meisten mögen nicht, dass man ihnen das “romantische Bild von BDSM” zerstört ;) Teil 2 und 3 vom Film folgen – aber wohl ohne mich.

An alle Interessierten, welche diesen Artikel nun via Google gefunden habt. Falls Ihr wirklich in diese Welt eintauchen möchtet, macht Euch schlau darüber. Damit meine ich nicht das ergoogeln & bestellen von Spielsachen. Lese Dich (z.B. mit diesem eBook für Anfänger) in die Thematik ein, denn Sub oder Dom wird man nicht von heute auf morgen, das ist ein längerer Prozess. Und an die Frauen, aufgepasst. Es gibt da draussen viele möchtegern DOM-Idioten wie Christian!

Kein Sperma / Verbot

Am letzten Donnerstag war es soweit…

Liebe Mutter, das wird leider definitiv nichts mehr mit Enkelkinder. Sorry ;)

… ich hatte meine Vasektomie-OP. Die Idee hatte ich schon lange im Kopf, denn ich will & mag keine Kinder und diese passen auch nicht zu meiner Lebens- und Liebesart. Nein, ich finde das nicht egoistisch ;)

Nun war die richtige Zeit dazu. Ich hatte in letzter Zeit immer mehr Probleme, den Kopf frei zu haben beim Sex mit Frauen, welche nicht verhüteten. Natürlich war da noch der Gummi, doch die Dinger können reissen, wäre nicht das erste Mal und dann wird es mühsam. Jedenfalls ging das soweit, dass ich manchmal nicht mehr in der Frau kommen konnte.

Die Nacht vorher habe ich gut geschlafen. Die paar Tage vorher war ich eher unruhig. Nicht wegen der Entscheidung selbst, sondern wegen des Eingriffs. Ich denke es ist für die meisten Männer kein angenehmer Gedanke, dass jemand an seinem Schwanz & Co. herumschnippselt! “Wird das alles gut klappen?“, “Funktioniert der nachher wieder wie vorher?“, “Wie werden die Schmerzen sein?” – waren so meine Gedanken. Natürlich hatte ich mich im Vorfeld bei Freunden und im Netz informiert, dennoch.

Im Nachhinein betrachtet, alles unnötige Gedanken. Es hat gut geklappt, er funktioniert wie vorher und Schmerzen hatte ich auch fast keine. Kurzfassung der OP: Desinfektion (fühlt sich kalt/warm an), lokale Betäubung (die Spritze sticht etwa wie beim Zahnarzt), danach hat er einen kleinen Schnitt gemacht, zuerst den rechten Samenleiter herausgeholt (das fühlt sich komisch an), das Teil abgeklemmt, beschnitten und die Enden verödet (das schmerzt wenig, mehr eklig fand ich aber den Geruch von verbranntem Fleisch) und das ganze Spiel dann auf der linken Seite nochmals. Danach zunähen. Fertig. 500er Ponstan für die nächsten drei Tage bekommen und nach Hause ging es. Wie empfohlen in nicht zu engen Hosen und gut sitzenden Pants.

Zum danach gibt es nicht viel zu erzählen. Die ersten zwei Tage Ice-Packs auf den Eiern und mit den Pants am schlafen. Schmerzen? Fast keine. Nur beim laufen. Da ich das ganze WE zu Hause geplant hatte, kein Thema. Montags war ich wieder fit. Am Dienstagabend habe ich dann den Funktionstest gemacht. Alles i.O. und kein Unterschied fühl- und sichtbar.

Zurück bleibt nicht viel, ein Faden und ein kleines “Loch” welches wieder verheilt. Das Bild ist der Stand nach einer Woche.

Vasektomie Fäden nach einer Woche

Die Fäden lösen sich nach ca. zwei Wochen nach der OP selbst auf.

Gemacht habe ich den Eingriff in der Urologie im Hirslanden Zürich. Ich kann den zuständigen Arzt und sein Team nur empfehlen. Sehr freundlich, zu Spässen aufgelegt, locker drauf und doch sehr professionell. Kostenpunkt ca. CHF 1300 (Vorgespräch, OP & Sperma-Check danach).

Jetzt heisst es “Tee trinken und warten…” oder anders gesagt, viel (noch geschützten) Sex haben bis ca. 40 Ejakulationen durch sind, danach ist das “Rohr” sauber. Dann folgt noch der Test des Spermas im Labor. Ich zähle die 40-Mal mit der App Count your Life, die Strichliste die ich vom Arzt mitbekommen habe, war mir zu Welt 1.0. Der aktuelle Stand? Die Zahl 12 ;)

Fazit: Ich würde es jedem Mann empfehlen der sich sicher ist, dass er keinen Kinderwunsch hat (… oder mehr hat). Das Geschwätzt (… oder der Vorwand weil Männer Angst davor haben?!) das man sich danach nicht mehr als “richtigen Mann” fühlt und sich das Sperma verändern ist einfach nur Blödsinn!

Gestern war Welt-Orgasmus-Tag und alle sind gekommen, sei es still, laut oder sehr nass – und da wären wir beim Thema des heutigen Blog-Artikel. Squirten! Nur 6% der Frauen können abspritzen, zeigt uns das Video Porno vs. Realität. Prozentual kann ich das etwa bestätigen, es deckt sich mit meinen Erfahrungen.

Das erste Mal
Genau genommen waren das zwei erste Male zusammen. Das erste Mal das wo ich richtig nass gemacht wurde und das erste Mal, wo ich mit einer Frau Sex hatte – welche nur drei Jahre jünger war als meine Mutter (… meine Mutter war damals 50 Jahre alt). Ich habe G. das erste Mal an einem Joyclub-Stammtisch getroffen. Sie war eine typische “MILF”. Mutter von drei Kinder, geschieden, attraktiv und scharf auf einen Jüngling. Da sie aktive Swingerin war, haben wir uns in einem Swinger-Club verabredet. Ich dachte mir es kann nicht schaden, mal wieder in einen Club zu gehen (… ich dosiere meine Besuche in Swinger-Clubs bewusst tief). Hingefahren, angekommen, umgezogen, etwas trinken & essen, geflirtet und dann hat sie mich als erstes mit einer jüngeren Kollegin von ihr auf die Matte “geschickt” und hat uns beobachtet. Der Platz wurde enger, mehr Pärchen kamen auf die grosse Matte und es kamen mir Männer in die Nähe. Das ist einer der Gründe, warum ich nicht so viel in Swinger-Clubs unterwegs bin. Ich HASSE es, wenn ich einen Mann in meiner Nähe habe beim Sex, wenn ich ihn rieche und noch schlimmer, wenn er meint mich anfassen zu müssen. Pfui, geh weg!* Als ich mit ihrere Kollegin “fertig” war, hat sie mich zu sich gezogen und mir einen Blowjob verpassen wollen. “Kurze Pause bitte. Etwas trinken & in den Pärchenraum!”. Eine halbe Stunde später sind wir im Pärchenraum verschwunden. Sie stürzte sich auf mich, was für ein Biest. Die Frau muss ausgehungert gewesen sein ;) Irgendwann lag ich zwischen ihren Beinen, habe sie geleckt und ihr meine Finger hineingeschoben – sie wurde lauter, sagte irgendwas von “Achtung…”, fing an zu beben und ist gekommen – und ich war pitschnass. Scheisse. Was war das? Hat sie mich jetzt gerade angepisst oder was?! Ahhhh… Micha, das hast Du doch schon einmal gesehen in Pornos und darüber gelesen. Das ganze Gesicht voll, die Haare wie gewaschen, warm aber geruchsneutral. Zum Glück sind die Betten hier überzogen mit Plastik. Was für eine Sauerei! Schön, jetzt durfte ich das auch einmal erleben.

Später hatte ich wiederholende Erlebnisse mit zwei weiteren Gspusis und bei meiner Freundin hat das plötzlich einmal in den Ferien angefangen. Sie war überraschter als ich. Unterdessen habe ich “gelernt”, dass das Abspritzen nicht immer in Kombination mit dem Orgasmus passiert und man bekommt den “Dreh” raus, wie man zu stimulieren hat damit es rinnt. Später habe ich gemerkt, dass es Frauen gibt welche “blockieren”. Sie könnten es, wollen aber nicht (… weil es ihnen peinlich ist?).

Darum behaupte ich sogar, dass jede Frau mehr oder weniger (… das hat scheinbar mit der Grösse von irgendwelchen Drüsen zu tun & wie viel man trinkt) fähig dazu wäre zu squirten. Reine Kopf- und Vertrauenssache. Was meinen meine Leserinnen zu dieser Theorie?

Auf die eine Seite finde ich das natürlich geil, auf die andere Seite ist der organisatorische Aufwand nicht zu unterschätzen ;) Viel Bettwäsche und wasserdichten Molton zu Hause haben – und der Molton muss auch immer mit in die Ferien.

In diesem Sinne wünsche ich Euch spritzige Festtage und einen guten Rutsch in das neue Jahr!

(*) Ich werde nie verstehen, warum ich damals in meinen jungen Jahren mit einem Mann in einer FFMM-Kombination Sex hatte. Okey, es war viel Alkohol im Spiel und ich wollte seine Freundin unbedingt vögeln… da musste das wohl einfach sein ;)

In letzter Zeit bin ich wieder mehr als Einkaufs- und Gastro-Optimierer unterwegs und hatte jetzt das Vergnügen für einen grossen Sex-Shop der Schweiz einkaufen zu gehen. Da ich die Produkte behalten darf, habe ich diese natürlich auch gerade getestet!

Penis Pumpe Erfahrungsbericht / Test

Dieses Mal die Penis-Pumpe für Anfänger. Mir wurde erklärt, dass es zwei Arten von Penis-Pumpen gibt. Die Pumpen für den Spass (… vor dem Sex) und die Pumpen für eine dauerhafte Verlängerung (… mit täglicher Anwendung). Der Unterschied sieht man bei der Austattung (… die Profi Pumpen haben Unterdruckanzeiger) und beim Preis. Es gibt sogar Pumpen mit automatischem Programm und Batterien-Betrieb, welche richtig Geld kosten (über CHF 120). Ich habe der Verkäuferin gesagt, dass die meisten Frauen wohl keine Freude daran haben würden, wenn meiner noch grösser ist und habe mich für das “Spass-Modell” entschieden ;)

Verpackung & Inhalt

Penis Pumpe Erfahrungsbericht / Test Illustration

Zur Verpackung gibt es nichts zu sagen. Nichts aufregendes. Es war kein Gleitmittel-Testerli dabei und keine Anleitung. Die Anleitung habe ich vermisst. Ich habe gegoogelt und die Penis-Pumpe Website gefunden. Dort gibt es auch weitere Tipps & Tricks und Anleitungen (… z.B. wie baut man eine Penis-Pumpe selber).

Er sagt
Benutze Gleitgel und massiere ihn vorher gut! Ich habe es ohne und nur mit Spucke probiert. Keine gute Idee. Aua! Sobald man seinen Schwanz darin hat, gibt es einen Unterdruck – ohne das man pumpen muss und das ist am Anfang richtig unangenehm. An die Menge des pumpens muss man sich herantasten, bei mir waren zwei “Pumpstösse” genug, danach fing es an zu schmerzen. Fünf Minuten, danach wieder massieren und gut ist. Am nächsten Tag fühlte er sich ein wenig wund an.

Sie sagt
Vielleicht “Aua”, wenn er zu gross wird? Ansonsten schwierig… man könnte es bei den Brüsten ausprobieren ;)

Die Fakten…

  • … ist ca. 22cm lang
  • … hat einen Durchmesser von 5.5cm
  • … hat eine Latex-Manschette
  • … gibt es in drei Farben. In Pink, Blau und Violett.

Zu kaufen bei…

  • … günstig auf Amazon zu bestellen (Porto und ggf. Zollgebühren beachten)
  • … im Fachhandel oder in anderen Sex-Webshops zu kaufen

Mein Fazit…

Nach zwei Tagen und zwei Mal pro Tag verwenden habe ich keine Lust mehr das Teil zu verwenden. 1. Es braucht Zeit, 2. Es macht mich nicht geil, 3. Ich brauche es nicht. ABER es scheint eine Wirkung zu haben. Mein Schwanz fühlt sich im nicht erregierten Zustand grösser an. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Anwendung auf Dauer eine “Verlängerung” bewirken kann. Mir persönlich ist es zuviel “Arbeit” und es macht mir keinen Spass. Ich werde es als normales Sex-Spielzeug vor dem Sex verwenden – ich kenne da jemanden, wo auf noch grösser steht ;)

6-Tag: Der Besuch, Teil 1

In der letzten Zeit ist wieder das eine oder andere passiert. Die letzten Anweisungen von mir an K.

BDSM Ring Gag / Mundfick

Nach der Arbeit kommst Du zu mir. Du trägst einen kurzen Rock ohne Slip. Du klingelst, ich werde herunter kommen und Dir die Türe öffnen. Du wirst einen Kuss bekommen. Du wirst nicht sprechen. Du gehst die Treppe hinauf und wirst mir dabei Deinen Arsch & Spalte zeigen. In der Wohnung ziehst Du Dich aus, gehst duschen, trocknest Dich ab und kommst zu mir!

Geh in die Knie! Sie ziert sich wenig, mein Ton wird rauer. Sie will immer noch nicht hören. Ich packe sie am Hinterkopf und drücke sie herunter. Ich dulde keinen Widerstand! Jetzt hat sie verstanden was zu tun ist. Ich halte ihr mein Schwanz entgegen. Bereitwillig nimmt sie diesen in ihren Mund und fängt damit zu lecken & zu spielen an. Gut so, brave K.

Sie findet Gefallen daran, denn sie weiss genau, dass es so richtig ist. Gut so! Ich nehme ihren Kopf in die Hände und will ihn tiefer in sie hereinschieben, doch sie wehrt sich. Egal, ich werde sie dafür später bestrafen.

Ich packe ihren Kopf und schiebe meinen Schwanz langsam in sie herein, Zentimeter für Zentimeter, jedes mal ein Stück weiter. Ich geniesse es zu sehen, dass sie das Überwindung kostet. Schaue ihr in die Augen und sehe das Flehen nicht tiefer zu gehen aber sie weiss genau, dass mich das nicht interessieren und schiebe ich ihn ein Stück weiter herein. Ich stosse ihn tief in Ihren Hals, sie gewöhnt sich langsam daran und würgt nicht mehr. Ich gönne ihr eine kurze Pause zum durchatmen – um ihn danach wieder ganz tief hereinzuschieben. Jetzt nehme ich mir was ich will und schiebe ihn bis zum Anschlag rein, immer und immer wieder. Ich ficke ihr Mund so richtig durch, als Vorgeschmack für das wo später noch passieren wird. Es ist richtig geil, doch ich werde noch nicht kommen, das hat sie noch nicht verdient!

Ich helfe ihr hoch und werfe sie auf’s Bett. Dreh Dich auf den Bauch! So ist brav. Nun ist sie bereit für die Fesseln & Tapes. Ich setze mich auf sie und flüstere ihr ins Ohr:

Für Dich gibt es jetzt kein Entkommen mehr, jetzt bist Du mein und ich werde mit Dir machen was ich will… und heute wirst Du kommen – ob Du willst oder nicht.

Teil zwei folgt…

Vor einem Jahr hatte ich das Vergnügen bei meinem zweiten Ausflug nach Berlin ein Interview mit der sympatischen Managerin Sabine vom FUN FACTORY Store zu machen. Dieses kann ich Euch jetzt präsentieren, denn die Fotos passen wieder zur Jahreszeit – bald wieder Weihnachten! Mein Date & Club-Besuch Geschichte und den Wettbewerb, findet Ihr unter den Bildern. Viel Spass!

Micha: Wie ist Fun Factory entstanden, gibt es dazu eine Anekdoten oder eine besondere Geschichte?
Sabine: Eine Freundin von Michael Pahl und Dirk Bauer beklagte sich, dass es in Sexshops kaum schönes Sexspielzeug gebe. Das meiste seien einfach nur nachgebildete Körperteile. Dirk Bauer und Michael Pahl tüftelten daraufhin am Küchentisch die ersten Ideen und Formen – mit Knetgummi und bei dem ein oder anderen Bier – aus. Daraus entstanden ist das erste Sextoy “Paddy Pinguin”, eigentlich hätte es ein Delfin werden sollen – aber das hat irgendwie nicht geklappt (lacht). Nach den ersten Prototypen wurde auf Silikon gewechselt und sie starteten auf Märkten ihr Toy zu verkaufen. Die Nachfrage wurde grösser, die Produktion immer professioneller, es wurden neue Modelle entwickelt und nun liefern wir in die ganze Welt.

Micha: Ist der Grund für den Store in Berlin, dass es die Hauptstadt ist oder warum ein Store in Berlin? (Anmerkung: ursprünglich kommt Fun Factory aus Bremen)
Sabine: Berlin ist toll! Es gibt ganz viele Impulse hier, wir haben ein internationales Publikum und wir können uns hier fantastisch präsentieren.

Micha: Folgefrage. Wie “versext” ist Berlin?
Sabine: (grinst). Ich glaube ganz normal wie andere Städte auch. Es gibt schöne Clubs hier aber das gibt’s ja in anderen Städten auch.

Micha: Wer kauft hier ein? Männer für Frauen, Frauen für Männer oder…?
Sabine: Wir haben mehr Frauen hier im Moment. Die Männer holen aber auf und sind dann meistens mit der Partnerin hier – oder kommen mit der Einkaufsliste von diesen. Prozentual sind es aktuelle etwa 70% Frauen und 30% Männer. Die Frauen kaufen mehr für sich selbst ein, da wir leider noch nicht so viele Männerprodukte haben wie z.B. der Pulsator STRONIC ZWEI.

Micha: Was sind aktuell die Trends im Sextoy-Markt und was plant ihr in der Zukunft zu realisieren? 
Sabine: Ich glaube da sind wir mittendrin, da wir selbst die Trendsetter sind. Die Qualität der Toys ist wichtig und wird immer wichtiger, mehr Auswahl an Farbe ist gewünscht – was wir ja schon anbieten. In der Zukunft werden sicher auch weitere Technologien in die Toys integriert, da sind wir auch sehr stark!

Micha: Dein persönlicher Club-Tipp zum “versexten Berlin”?
Sabine: Neben den MUSST-HAVE wie der KitkatClub und Berghain gibt es in Berlin viele kleinere Clubs im Untergrund, welche man nicht so einfach findet. Da gibt’s ganz tolle Sachen.

Micha: Letzte Frage. Was ist Dein persönliches Lieblingsprodukt aus dem Sortiment?
Sabine: Ich finden den “Calla” total schön aus der Serien G4. Das ist ein Vibrator welche der Form einer Blume nachempfunden ist (sie läuft davon und holt ihn an den Tisch), ich finde das Design toll und er ist super einfach mit einer Hand zu bedienen (grinst & lacht).

Ich bedanke mich für das Interview, den leckeren Kaffee und die Führung durch den Store bei FUN FACTORY! Natürlich habe ich auch noch ein wenig eingekauft. Es hat schicke Fetish-Kleider im Shop, da musste ich zuschlagen! Hier ein paar Impressionen vom Store.

 

Nach dem Fun Factory Besuch war ich noch weiter shoppen im Schwarzen Reiter und hatte dort einen spannende Unterhaltung mit einen der Eigentümer. Der Shop ist klein aber fein. Ich habe mir eine neue Peitsche in meine Sammlung gekauft. Für die Stammkunden gibt es zwischendurch exklusive Party (Achtung. Beliebt. Lange Warteliste!). Danach war ich noch im Fetish-Shop BLACKSTYLE und habe dort viel, viel Geld ausgegeben. Die Auswahl ist riesig an Fetish-Kleider in Latex, Lack und Leder. Da die Fabrik oberhalb ist, werden auch Anpassungen innerhalb von einem Tag gemacht. Shoppingtipp! Im Hautnah war ich auch noch kurz, dieser Shop hat mir persönlich aber nicht gefallen.

Über mein Date in Berlin gibt es nicht viel zu berichten, die Dame hat mich versetzt! Die Begründung? Ihr Vater sei krank geworden und müsste sofort ins Spital. Ich werde nie verstehen, warum immer wieder die Familie als Grund für eine billige Ausrede herhalten muss. Aber was solls. Dank Joyclub habe ich spontan eine spannenden Abend mit zwei Ladys verbracht. Die Absage war also fast schon in Ordnung ;)

Die weiteren Abende habe ich im KitKatClub und im DarkSide verbracht, im Berghain war ich schon das letzte Mal. Das KitKat ist eigentlich ein Techno-Club wo aber strikter Dresscode Fetish herrscht und man sexuell Freizügig sein kann (… ja, es wird gefickt da *gg*). Der Sound war toll, die Atmosphere hat mir auch gefallen, die Leute weniger an diesem Abend. Eigentlich ist es sehr mit den Fetish Partys im Floor zu vergleichen – einfach eine Stufe “krasser” und “internationaler”. Das DarkSide war toll. Klein und fein ist auch hier das Motto. Es ist sehr familiär geführt und mit liebe zum Detail eingerichtet. Das Publikum war etwa im Schnitt um die 35+, die meisten als Pärchen unterwegs und die meisten BDSM (Szene) erfahren. Das nächste Mal gerne wieder, jedoch nicht als Single-Mann. Hat nicht gepasst… darum keine Sex-Story hier (… ich verspreche Euch, davon kommen wieder mehr in nächster Zeit).

FUN FACTORY Wettbewerb – 4x Geschenke für Euch zu Weihnachten!
Zu gewinnen gibt es die JJJ. Elegantes Design und Qualität treffen auf einen günstigen Preis. JOUPIE (… die ideale Reisebegleitung oder für in die Handtasche), JAZZIE  (… der perfekte der Begleiter für die leisen und lauten Momente zwischen den Laken) und JAM (… der Alleskönner mit G-Punkt Stimulation) und für die Liebhaber/innen der analen Spielzeuge gibt es die Analkugeln B BALLS zu gewinnen.

Wie? Hinterlasse unten einen Kommentar oder schick mir eine E-Mail (via Kontakt), WARUM und WAS Du gewinnen möchtest (… was willst Du damit anstellen? Geschenk für x…, etc.). Die besten Kommentare/Zuschriften gewinnen und werden per E-Mail benachrichtigt.

Marius aus Berlin hat mit über 147 Frauen geschlafen und hat immer noch nicht begriffen was Liebe ist, mal ganz davon abgesehen, dass er wohl noch nie etwas von Geschlechtskrankheiten, Aids und Respekt gegenüber Frauen gehört hat. Trotzdem hat mich sein Blog-Artikel beschäftigt, denn in meinen Entwürfen befindet seit längerem einen Artikel, der ein ähnliches Thema hatte.

Im Bett, I love you!

Quelle: rgbstock.com (Brainloc)

Original-Titel des Artikels: Wenn man/n schon (fast) alles erlebt hat…

Das wird mir immer wieder klar, vor allem wenn andere die Zeit geniessen & Spass haben. Arbeitskollegen kommen aus den Ferien zurück, schwärmen über das tolle Hotel, über das tolle Essen & Co. Kollegen erzählen mir über den tollen Ausgang, den ONS und der tollen Sex den sie hatten – oder wie sich frisch verliebt haben oder wie toll doch ihre Beziehung sei. Gerne lasse ich mich dann auch anstecken von diesen Erzählungen, trinke ein Kaffee mit ihnen und freue mich (… für sie). Doch in “Wirklichkeit” habe dafür nur ein kleines Lächeln übrig.

Ich hatte mit meiner Traumfrau(*) eine sehr lange und schöne Beziehung, hatte andere schöne langjährige Beziehungen, Versuche mit offenen Beziehungen und sexuell habe ich wohl schon (fast) so alles ausprobiert was man so ausprobieren kann. Von den Träumen der meisten Männer wie einem Dreier, Analsex, Frauen welche Dich so nass machen, dass man nachher das Bett tagelang austrocknen muss – und ja, ich habe auch schon eine Frau auf ihren Wunsch angepi**t. Was fehlt noch? Wüstes Rudelbumsen, Swinger-Clubs, Fetisch Partys und BDSM Erfahrung, gekauften Sex, Filmreifen Sex mit einem “Pornostar” und schlechten Sex mit einem Model und da wäre noch das Erlebnis mit einer prominenten Dame… Ok, die 147 habe ich (noch?) nicht erreicht aber das ist auch keines meiner Lebensziele, denn bekanntlich ist Qualität wichtiger als Quantität.

Reisen? Ferien auf den Malediven im fünf oder sechs Sterne Hotel? Gähn. So langweilig. Dann lieber auf Mauritius da kann man wenigstens noch etwas machen und nicht nur trinke, essen und Sex haben. Wenn ich mir eine Stadt anschauen will/wollte, dann bin ich ins Flugzeug gestiegen und habe es gemacht, hatten wir Lust auf ein Wiener-Schnitzel sind wir ein Tag nach Wien geflogen anstatt wie “normale Menschen” in die Wiener-Stube um die Ecke zu gehen. Kaltes Wetter in der Schweiz? Ab in die Sonne & Strand! Das würde sich beliebig fortsetzen lassen mit weiteren dekadenten Beispielen…

Jobmässig ist auch alles erreicht, was ich mir damals als kleiner Junge erträumt habe. Hobby zum Beruf gemacht, mich Selbständig gemacht, Chef in der eigene Firma und ich gehe (fast) jeden Tag gerne zur Arbeit.

Jetzt fehlt nur noch das Haus & die Familie? Falsch. Ich habe mich bewusst gegen Kinder entschieden, es wird keine kleine Micha’s geben und ein Haus gibt nur Arbeit und dem Gärtner & Co. würde ich nicht vertrauen ;) Und es verträgt sich schlecht mit meinen Plänen aus der kalten Schweiz bald zu verschwinden und in ein wärmeres Land auszuwandern.

Und so stellt sich wie bei Marius dann irgendwann mal die Frage, was kommt noch? Seine Nummer 148 ist im Moment seine grosse Liebe oder besser gesagt, er hat tollen Sex mit ihr, irgendwann wird wohl auch das vorbei sein und dann kommt “einfach” die 149.

Oder anders gefragt, muss immer noch mehr kommen oder sollten wir nicht einfach zufrieden sein mit dem was wir schon habe? Da kommt mir doch gerade das Märchen Hans im Glück in den Sinn…

… to be continued!

 

(*) Der Artikel über diese Beziehung liegt in meinen Entwürfen. Irgendwann kommt dieser auch noch online…

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