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Meine ganze Wohnung riecht nach Sex, überall findet man die eine oder andere Spur der gestrigen Nacht. Lippenstift auf dem Sofa, Fussabdrücke auf dem breiten Bettrahmen aus Mahagoni Holz, Handabrücke auf dem Esstisch und die Handtücher riechen irgendwie auch nicht mehr nach mir. Das war ein Abend gestern!

Farbige Kondome

Quelle: pixelio.de (Tomizak)

Begonnen hatte alles ganz „brav“. Es war wieder einmal Zeit für den Joyclub-Stammtisch. Die einen hat man schon gekannt, die anderen kamen neu dazu. Es war ein lustiger Abend. Es wurde getrunken, geredetet, BH’s ausgezogen (… es war ja sooo warm im Lokal) und herumgeknutscht. Wir waren in einem öffentlichen Lokal, also alles schön versteckt. Trotzdem, die Blicke von den anderen Besucher waren mehr als irritierend. Wer ist da nun mit wem zusammen? Frauen küssen Frauen, Frauen wechseln vom einen zum anderen Mann. Was geht da ab?! Köstlich ;) Die unter 40J-Fraktion hatte dann irgendwann die Idee, dass man noch weiterziehen könnte im privateren Rahmen und ein bisschen Spass zu haben. Gesagt getan. Da ich keine grosse Lust hatte in der WG einer meiner Affäre diese Session zu haben, dachte ich. Hey, Du hast Platz, ein grosses Bett und die Mehrheit der Beteiligten kamen sowieso aus meinem Wohnregion. Also los, gehen wir zu mir!

FFFMMM (= Frau, Frau, Frau, Mann, Mann, Mann) war für eine Vorstellung. Drei leckere Damen und zwei doch sehr ansehnliche Exemplare von Männern unterwegs zu mir nach Hause. Micha, was tust Du da wieder?! Auf der Fahrt war es recht still. Vielleicht war es die Aufregung oder die Vorfreude, wer weiss…

Kaum war meine Wohnungstüre offen ging es los. Die ersten Pärchen haben sich gebildet, es ging nicht lange und die ersten Kleider lagen auf dem Boden, die ersten Brüste waren zu sehen. Auf dem Sofa, im stehen, überall Körper. Als ich aus der Toilette kam… wurde die Erste schon auf dem Sofa beglückt. Ich dachte mir:  Bitte, bitte keine Flecken machen! ;)

S. stand alleine da und schaute dem Treiben zu. Ich umarmte sie, küsste sie auf den Hals. Mmm… Mmm. Das gefällt ihr. Drehe sie um, wir verschlingen uns, befreien uns dabei von den Klamotten. Überraschung. Sie hat ein Brustpiercing und schöne Brüste welche seeehr empfindlich sind. Lecker! Es wird unbequem im stehen, sie zittert schon. Los, ins Bett. Die anderen sind im Wohnzimmer. Wir haben das Bett ganz alleine für uns. Mein kleiner Grosser wird wach, sie widmet sich ihm. Mmm… wie ich das mag. Ich erforsche ihren Körper, ihre Brüste. Sie ist sooo empfindlich. Wahnsinn. Lecke über ihren Körper, küsse sie, lande zwischen ihren Beinen. Sie bekommt ihren ersten Orgasmus. Zittert am ganzen Körper. Schlägt um sich, mag keine Berührungen mehr haben. Ich halte sie. Lasse ihr Raum. Aus dem Nebenzimmer höre ich stöhnen, da geht es wohl auch ab… was tun die da wohl im Moment?

Mein grosser Kleiner ist irgendwie nicht bei der Sache und in meinem Kopf spielen die Gedanken verrückt. Sie kümmert sich liebevoll um ihn, der Gummi habe ich schon. Aber irgendwie will es nicht klappen. Also widme ich mich nochmals ihr. Sie soll Spass haben und mich macht das auch an. Normalerweise. Aber es war anders gestern Abend. Ich bin nicht hier. Meine Gedanken sind weit weg, ich habe drei nackte Frauen in meiner Wohnung die ich ficken wollte/könnte und nichts geht mehr.

Ich entschuldige mich bei ihr. Nein. Es hat nichts mit ihr zu tun. Eigentlich habe ich es schon vorher gewusst… ich habe es gespürt. Schon länger. Nur wollte ich es nicht wahrhaben. Nun hat es mir mein Körper gezeigt. Micha, es ist Zeit kürzer zu treten und aufzuhören mit dem Leben, welches Du in den letzten drei Jahren geführt hast. Ich ziehe mich an, hole mir ein Bier und gehe auf den Balkon eine Zigarette rauchen.

Durch das Fenster sehe ich, wie A. (Frau) auf dem Bauch auf meinem Esstisch liegt und von O. (Mann) den Arsch versohlt bekommt mit der Hand und einer Peitsche (… oder wie man das Ding auch immer nennt) und von G. (Frau) gefingert wird. In diesem Moment kommt mir das alles sehr Surreal vor. Was geht hier ab? Ich bin im falschen Film gelandet. Nachdem meine Affäre G. „fertig“ war kam sie zu mir heraus, sie hat gemerkt das etwas nicht stimmt. Nein, ihr war sogar vorher schon klar, dass es nicht „gut kommen“ würde heute Abend „mit mir“. Sie hat Recht behalten. Wir haben uns unterhalten, während die anderen nun zu viert in Bett lagen und gefickt haben. Ich habe es nur noch durch einen Schleier wahrgenommen und war dann auch froh, als sie herauskamen, sich wieder angezogen haben und gegangen sind.

DAS war ein Abend. Geplant war das nicht so. Aber es war ein gutes Erlebnis und es hat trotzdem ein wenig Spass gemacht. Ich habe vorher die Wohnung saubergemacht und alle Spuren beseitigt, sitze nun hier und ordne meine Gedanken und meine Gefühle. Es wird sich bald etwas verändern, in meinem Leben sowie auch auf diesem Blog…

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Liebeswolke

Quelle: sxc.hu

Nicht beim Fussball und nicht an der Olympiade, sondern im Bettsport. Ja, wir Schweizer sind Weltmeister beim Vorspiel. Hier haben sogar die Deutschen nichts mehr zu melden, denn wir verwöhnen unsere Frauen sechs Minuten länger als unsere Nachbarn, nämlich genau 23.3 Minuten. Natürlich ist das nur im Durchschnitt, wie in jedem anderen Land gibt es auch hier Kaninchen – auch Schnellficker genannt.

Diese Zahlen und vieles mehr habe ich letzte Woche gelesen und im TV gesehen. Zum Beispiel Schweden. In der dritte Klasse der erste Sex-Film (Film nicht mehr online) zu Aufklärung, 31% Bi-Sexuelle Frauen. Die Männer schüchtern, die Frauen müssen den ersten Schritt tun und das erste Mal erleben 25% besoffen oder auf Drogen.

Auch unsere französischen Nachbarn sind Weltmeister mit 122 Sex pro Jahr und beim Fremdgehen. 40% der Männer und 25% der Frauen tun es. 41% machen an Sexorgien mit und 27% gehen in den Swingerclub, was übersetzt „Austauschen-Clubs“ heisst, dass hört sich besser an für den Pariser Chic.

Japan, das Land des Lächelns oder ein Nicht-Sex Land. 25% der Ehepaare haben nur 1x im Jahr Sex, 35% finden Sex uninteressant. Dafür mögen die Männer Schuldmädchen Sex-Puppen, betatschen die Frauen in der U-Bahn und mögen Bondage.

Fazit. Ich suche mir eine Schwedin, gehe mit ihr nach Frankreich und hole mir eine Französin dazu, gehe nach Japan um die Kunst des Bondages zu lernen und komme wieder zurück in die Schweiz um den beiden Damen das Vorspiel ihres Lebens zu besorgen! ;)

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Als erstes, bevor ich es vergesse… genau jetzt, also in der Sekunde wo Du dieses Wort liest, haben 2778 Pärchen auf dieser Welt Sex! Warum ich das weiss? Vor ein paar Tagen hat mich ein Kollege auf die Sendung „Unter fremden Decken – auf der Suche nach dem besten Sex der Welt“ auf Pro7 aufmerksam gemacht… Interessant und sehenswert.

Sex mit Frauen, Weltweit

Quelle: sxc.hu (Barunpatro)

Mein nächste Kolumne wird sich auch noch damit befassen, ich möchte Euch aber die Stichworte & Fakten aus den zwei Stunden nicht vorenthalten, denn lesen geht ja bekanntlich schneller als anschauen.

Die Schweden/innen

  • Schon in den 70er Jahre gab es erotische Kinofilme
  • Durchschnittlich haben sie mehr als 20 Sex-Partner im Leben
  • 31% der Frauen sind Bi-Sexuell
  • Ab dritter Klasse gibt es Sex-Unterricht mit einem Sex-Video
  • Weltweit das freundlichste Land für Homosexuelle (100% Gleichstellung)
  • Die Männer sind schüchtern, die Frauen machen die Männer an
  • Saufen und Ficken, 25% der Jungen haben ihr erste Mal besoffen
    oder auf Drogen erlebt
  • Mattiaz Björling ist ein Nachtleben-Blogger und Single-Blogger
  • Mit 47% Scheidungen sind sie an der Spitze der Weltrangliste

Ich muss nach Schweden! ;) Die Männer sind Weicheier, die Frauen willig und mögen die Ausländer. Perfekt. Nur das mit dem dauernd besoffen sein, müsste nicht sein! Bi sein? Völlig normal. In der Schule wird das thematisiert, sowie auch jede andere Art von sexuellen Praktiken (Oralsex, Analsex, Fesselspiele, etc.). In der Schweiz? Undenkbar. Ein solches Sex-Video wäre ein Skandal! Schon über die Sex-Boxen (mit Plüsch Penis & Vagina) wurde wird heftig diskutiert. Mein  Blogger-Kollege Mattiaz hingegen kann ich nicht ganz ernst nehmen, der schleppt scheinbar alle Frauen und Männer ab. Das mit den Männern kann ich ja noch glauben… aber wenn Frauen auf den stehen, müssen sie vorher viel getrunken haben ;)

Die Franzosen/innen

  • Haben die Kunst der Verführung mit der Muttermilch bekommen
  • In fast jedem französischem Film gibt es nackte Menschen
  • Sie haben 120x Sex pro Jahr (20% mehr als der Welt-Durchschnitt)
  • 41% haben schon an Sexorgien mitgemacht
  • Blasen = Französisch machen
  • Für 27% ist Partnertausch „normal“
  • Viele Swingerclubs, werden anders genannt („Austauschen“ übersetzt)
  • Im 1700 Jahrhundert wurde ein Verführungsspiel erfunden,
    um die Moral zu überwinden
  • Immer wieder Sex-Skandale von Politiker
  • Untreue wird toleriert (Tradition)
  • 40% der Männer und 25% der Frauen gehen fremd
    (4x mehr als der Welt-Durchschnitt)

Paris, die Stadt der Liebe – sagen jedenfalls die meisten. Ich sehe das ein wenig anders. Mir ist Paris unsympathisch. Dreckig, zu voll, zu laut, zu unromantisch (da ist mir Wien, Prag, Amsterdam viel lieber). Es gabt ein Zitat von jemanden, dass mir sehr gefällt. „Paris wäre schön ohne den Parisern“ – wie Recht er doch hat. Das Vergnügen mit einer Französin hatte ich vor längerer Zeit einmal. Ich mag mich nur noch darin erinnern, dass es nicht wirklich gepasst hat & das sie dichtes schwarzes Schamhaare hatte. Brrr!

Der Film thematisiert weiter noch Kenia (Sex-Touristen sind die weissen Frauen, 45% der Frauen finden es i.O das der Mann mehre Frauen hat, Polygamie ist weit verbreitet z.B. 5 Frauen und 40 Kinder), Japan (Sex-Mangas mit Schulmädchen, wenig Sex-Partner & wenig Sex, 25% der Ehepartner haben nur 1x im Jahr Sex dafür ficken die Männer gerne Sex-Puppen und gehen in sog. Badesalons, 35% der jungen Japaner finden Sex uninteressant, Frauen werden dauernd in U-Bahn belästigt, die Japaner sind Bondage-Spezialisten) und Brasilien (Sonne und Strand = Sex, Schönheitswahn mit OPs von Busen und Vaginalverjüngung, langer Sex mit 21.4 Minuten Durchschnitt, Telenovelas verändert deren Leben, 50% der Männer haben Erektionsprobleme und nehmen Viagra,  die Männer mögen Ärsche und Tittenficks).

Dann wäre noch der Sex-Reporter zu erwähnen. Dieser schüchterne und komischer Kauz hat das Buch „In 80 Frauen um die Welt“ geschrieben und wollte mit 80 Frauen auf seiner Weltreise Sex haben. Schaut man die Rezessionen an, kommt man jedoch auf den Gedanken, dass hier ein „Junge“ seine Fantasien in Aufsatzform niedergeschrieben hat…

Wir Die Schweizer, die Deutschen selbst und die Österreicher wurden nicht beachtet. Aber dazu habe ich ja meine eigenen Erfahrungen, die ihr hier schon gelesen habt oder noch lesen werdet… bis bald ;)

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Die letzte 6-Tag Geschichte ist schon fast eine Ewigkeit her, der Teil 1 vom Herr M. und der Sklavin P., aber in letzter Zeit habe ich immer mal wieder an diese Erlebnisse gedacht und darum gibt es hier nun den zweiten Teil.

Gothic Girl
Die Single-Party war im vollen Gang, P. sass schon länger Zeit neben und sagt mir dann plötzlich leise ins Ohr: „Ich gehe jetzt auf die Toilette, komm mit mir – Du hast noch etwas zugute.“

So etwas habe ich eigentlich auch vermutet, wenn auch nicht so direkt. Bis auf wenige Ausnahmen, stehe ich eigentlich nicht so auf die schnellen Nummern auf der Toilette. Trotzdem folgte ich ihr, denn sie hatte etwas magisches an sich…

Ein Kontrollblick in die Frauen-Toilette von ihr, ein Blick von mir zurück in das Lokal, ist jemand da, sieht uns jemand?

Nein – alles klar.  Rein in die gute Stube ;)

Durch die längeren Skype-Chats wusste ich schon im voraus, wo ihr erogenster Punkt ist. Also habe ich ihre Haare mit meiner Nase auf die Seiten geschoben und ganz sanft ihren Nacken geküsst… und schon schnurrte sie wie eine Katze.

Eine solche Empfindlichkeit habe ich noch bei keiner anderen Frau erlebt, es war faszinierend! P. stöhnte und fing richtig an zu beben, ich war ein wenig irritiert. Ich drehte mich nach vorne, schaute ihr in die Augen… und da blitze wieder dieses Mysteriöse auf. Sie krallte ihre Hände in meine Haare, zog mich an sich und wir küssten uns. Ich spürte ihre Wärme, ihren weichen und grossen Busen und ich wurde geil. Obwohl ich das Blut nicht mehr im Kopf hatte, störte mich in diesem Moment die Situation auf die Toilette. Ich entzog mich ihr und verzog mich zurück an meine Platz in der Lounge. Ein paar Minuten später war sie auch wieder da und sass neben mich.

Wir grinsten uns an und tranken noch den Wein aus. Die Frage „zu Dir oder zu mir“ stellte sich gar nicht. Ihre Wohnung war fast um die Ecke… Treppe herauf, Türe auf und da machte es „Miau, Miau, Miau“ – und zwei ganz niedliche Katzen schauten uns an! Ich hatte es mir doch fast gedacht…. passt zum Typ von P.

Kaum war die Türe hinter uns zu, sind wir im Gang übereinander hergefallen. Ich zog ihr die Bluse & Co. über den Kopf und… WOW! Das ist ein Busen! Den hatte sie aber geschickt unter ihrem BH getarnt ;) Sie zog mir am Hemd herum, öffnete mir den Gurt und fasste sich meinen Schwanz – welcher sich in diesem Moment gerade schön aufpumpte. Ich versuchte ihren Rock zu öffnen, leider ohne Erfolg (… diese Hersteller haben die beste Technik erfunden um uns Männer verrückt zu machen). Sie erledigte es selbst und da stieg mir auch schön ihr Geruch in die Nase.

Ich fange an ihre Brustwarzen zu liebkosen. Das gefällt ihr, sie stöhnte auf und drückt sich an mich. Küsse über ihren Bauch, weiter nach unten, zu ihrem Bauchnabel, noch mehr Küsse, wandere wieder nach oben. Wieder beim Busen angekommen lecke & sauge ich an ihren Warzen. Ach macht mich das geil, sie zu lecken und zu küssen! Mein Kopf wandert wieder nach unten, und als ich bei ihrer Spalte angekommen war und sie richtig roch, durchzuckte es mich richtig. Nun leckte ich sie hemmungslos. Meine Zunge teilte ihre Schamlippen und liebkoste ihre Perle. Dann drang ich mit zwei Finger in sie ein. Sie war ganz feucht, und das zu spüren erregte mich noch mehr.

Es folgte die nächste Challenge vor/beim Sex. Die Hosen runter, aufpassen das man nicht darüber stolpert (… das kann übrigens ganz, ganz fest wehtun) und weg damit. Ich schwöre, irgendwann werde ich mir so Stripper-Hosen kaufen – welche ich auf der Seite aufreissen kann ;) Ich drückte P. meinen Schwanz an die Arschbacken, drückte Sie an die Wand und  drang von hinten in ihre feuchte Muschi ein. Sie  stöhnte auf und fing sich an mitzubewegen. Ich mache eine kurze Pause und drang dann wieder mit voller Kraft in sie ein. Sie fing wieder an zu beben… plötzlich drehte sie sich um, krallte sich in meine Schultern und wollte von vorne gefickt werden. Gedankenblitz:

Wo ist hier das verdammte Schlafzimmer?

Ja, ich gebe es zu. Ich ficke gerne im Bett. Da ist es bequem und da hat man Platz. Also wo ist hier das Schlafzimmer? Mit ihr an mir versuche ich mich zu orientieren. Erste Türe Links, das Bad. Zweite Türe rechts, das Wohnzimmer. Dann müsste geradeaus das Schlafzimmer sein… gedacht, getan.

Ich hatte den Türgriff noch nicht ganz in der Hand, als ein ganz lautes und energisches

„LASS DAS!“

von P. kam.

„Da können wir nicht rein!“

Tausend Gedanken schossen mir durch den Kopf (… ja, es war noch ein wenig Blut im Kopf übrig!). WARUM können wir da nicht hinein? Was hat sie darin versteckt? Ihr Freund, ihren Mann oder liegt da vielleicht sogar ein Toter (… ich habe wohl in letzter Zeit ein bisschen viel C.S.I geschaut *g*)?!

Weiter geht es im nächsten Teil…

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Gestern war die Buchhaltung dran, heute dieser Blog-Artikel mit einem Kaffee. Die Blog-Welt hat mich für einen Moment wieder und ich habe Euch eine ganz speziellen Leckerbissen (… die Bisse wortwörtlich) aus meiner Vergangenheit. Wer die schöne Unbekannte oder die anderen 6-Tag Erlebnisse schon für „nicht ganz normal“ hielt, wird nun definitiv denken – der Micha hat sie nicht mehr alle ;) Aber es ist die Wahrheit, die (fast) pure Wahrheit.

Liebe, Blut und Schmerzen

Illustration aus sxc.hu (Sachyn & Brokenarts)

Es war Frühling und ich hatte die Idee an eine private Single-Party in Zürich zu gehen. Gedacht, getan. Angekommen in der Bar, die Leute gecheckt und schnell gemerkt, dass das gar nichts für mich ist. Versteifte Sache…

Hallo ich bin die Irene, wie ist denn Dein Name?
> Ich bin der Micha.
Aha, schön Dich kennenzulernen Micha!
> Gleichfalls…
Bist Du das erste Mal an so einer Single-Party?
> Nein
(… Blabla …)
Schönes Wetter heute, gell. Kann man schon so richtig die Sommerkleider anziehen!

(… Blabla …)

Wer die Werbung von 20 Minuten mit den beiden Singles an der Bar kennt, kann sich nun vorstellen wie das Gespräch weiterging – oder eben auch nicht ;) Jedenfalls war für mich der Abend schon gelaufen, da ist P. wie aus dem Nichts aufgetaucht.

Sie war der Frauentyp mit welchem ich seit meiner Jugend nichts mehr zu tun hatte. Ich wusste nicht einmal, dass es noch Erwachsene gibt welche noch so herumlaufen. Sie war eine Gothic-Lady – und was für eine. Ich war zuerst schockiert, dann irritiert und schlussendlich fasziniert. Sie war eigentlich gar nicht mein Typ (… ganz zu schweigen von ihrem Outfit und ihrem Auftreten) aber doch hatte sie etwas an sich, was sie sehr mystisch machte. Ich glaube es waren ihre Katzenaugen und ihr „komisches Benehmen“, was ich damals noch nicht einordnen konnte.

Ich mag mich nicht mehr genau erinnern, wie wir miteinander ins Gespräch gekommen sind. Es ging irgendwie um Musik und Ausgang. Jazz, Elektro und Ausgangslocations. Wir haben festgestellt, dass wir es zwischendurch beide auf die harte Tour im Ausgang mögen. Nicht nur Schickeria Bars & Lounges sondern auch mal die heftige Kneipen und Bars mit lauter Live-Musik, viel Rauch und noch mehr Alkohol.

Anyway. Sie wollte mir dann unbedingt einen Location in Zürich zeigen wo es gute Musik und Stimmung gibt. Irgenwann später haben wir das dann auch einmal geschafft. Der Abend war nett. Das spezielle daran war, dass ich mich zuerst richtig an meine Begleiterin gewöhnen musste. Denn egal wo man unterwegs war, wir wurden angeschaut  als ob wir (… also eher sie) von einem anderen Stern kommen würden. Dabei war sie gar nicht so krass angezogen – ich fand sogar sehr hübsch. „Natürlich“ alles in Schwarz. Schwarze Bluse, schwarzer Rock, schwarze Strümpfe, schwarze Stiefel, schwarze Haare dafür ein schön geschminktes Gesicht – in Rot und natürlich auch wieder mit Schwarz! ;)

Wir hatten viel Spass zusammen. Haben gelacht, getrunken und viel geredet. Dann haben uns verabschiedet. Zu Hause angekommen habe den Abend Revue passieren lassen und noch den PC eingeschaltet.

Blub! Blub! Skype… Aha. Sie ist auch noch wach. Weiter ging es. Online war sie ganz anders als in der Realität. Vorher war sie richtig schüchtern. Aber doch war sie mir irgendwie sehr nahe. Wie eine Katze, welche den Menschen noch nicht kennt. Online sah das ganz anders aus. Da war sie richtig frech. Nach dem Was-hast-Du-an-was-habe-ich-an-Spielchen hat sie mir geschrieben, dass sie scharf auf mich ist und das sie glaube, dass ich ein guter Mann für sie wäre (… auch das habe damals nicht ganz kapiert).

Skype-History:

(… Auszug, Beziehungen, Single sein, Zeit haben, Frauentyp …)
M: „Ich möchte aber im Moment keine Beziehung…“
P: „Was würdest Du zu einer Testfahrt sagen?“
M: ?
P: „Nunja, ein Auto kaufst Du Dir ja auch nicht ohne es Probe zu fahren!

(… in diesem Moment habe ich mich fast tot gelacht und habe dieses Wortspiel in mein Vokabular aufgenommen. Das kommt übrigens auch bei den Frauen sehr gut an …)
M: Hmm. Ein verlockendes Angebot!
(…)

Unser drittes Treffen war wieder an dieser Single-Party. Es war Ihre Idee. Sie hatte da noch ein paar Kollegen/innen aus der Uni und fand das lustig. Ich gar nicht und trotzdem ging ich hin, denn sie hat mir ein Dessert versprochen – und da war ich natürlich sehr gespannt was sie damit meinte!

Ihr auch? Dann dürft Ihr den zweiten Teil nicht verpassen… ;)

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Eine Kirche von innen gesehen, habe ich schon lange nicht mehr. Und falls es dann doch der Fall war, waren es Beerdigungen oder Hochzeiten. Durch ein geschicktes Manöver des weiblichen Geschlechts, hatte ich dieses Jahr dennoch das Vergnügen eine katholische Weihnachtsmesse in Zürich zu erleben.

Sexy Nonnen

Bild: Reve claustral (Clovis Trouille)

Um es vorwegzunehmen, ich glaube. Aber ich glaube nicht an das, was geschrieben ist. Ich glaube nicht an die Personifizierungen aus der Bibel und auch nicht an die dazugehörigen Institutionen herum. Ich habe mir mein eigenen Glaube „entwickelt“. Ich glaube, dass es jemanden oder etwas da oben gibt, welcher bzw. welches uns manchmal hilft Entscheidungen zu treffen oder einfach nur bei uns ist. „Es“ leitet uns jedoch nicht dauern und „es“ hilft uns auch nicht dauernd. Dafür bin ich ganz alleine verantwortlich.

Da waren wir also. Fast eine Stunde zu früh, es könnte ja sonst keinen Platz mehr haben. Der Vorteil daran war, dass ich in aller Ruhe die eintreffenden Menschen beobachten konnte. Ein ganz gemischtes Volk, viele Familien mit Anhang (… ob die Teenies alle freiwillig mitgekommen sind, darf angezweifelt werden) und viele ältere Menschen. Aufgefallen ist mir vor allem die rote Lady (… schon fast wie im Film „Matrix“). Ohne Begleitung, um die 40ig, hoch gesteckte schwarze lange Haare, hohe schwarze Stiefel, schwarzes darunter und eine knallrote Jacke, dazu passende eine rote Handtasche. Mit ihr fingen dann auch meine Fantasien an ;)

Pünktlich um 23 Uhr ging die Show los. Meine letzte Weihnachtsmesse war schon lange her, geändert hat sich aber nichts. Zuerst hat sich der Chor platziert, danach folgte der Einzug vom Pfarrer und seinen Ministranten und Ministrantinnen. Natürlich alle brav im weissen Gewand und dem Kreuz um den Hals. Das mit dem Chor war mir noch so recht, so mussten die Besucher nicht so viel Singen, dass kommt meistens nicht so gut ;)

Ich habe meine Blicke durch den Chor schweifen lassen. Viele kurzhaarige Frauen im Alter um die 40-50 Jahre. Auch hier wieder ein gemischtes Volk. Die Männer im selben Alter. Nur ein paar wenige darunter waren hübsch, die meisten 08/15. Darunter befanden sich auch ein paar typisch ganz „brave Frauen“. Waren die wirklich alle so brav, waren die wirklich alle auch in dieser Rolle zu Hause? Ich denke nicht.

In Gedanken habe ich mir aus den verschiedenen Frauen und Männer, Paare gebildet. Ein Beispiel. Die kurzhaarige mit einem dickeren Mann. Was hatte sie für ein Rolle zu Hause? War sie der devote oder der dominante Part in der Beziehung? Wie trieben Sie es zu Hause? Wie passt die rote Lady noch dazu? Ich hatte die Szene vor meinem Auge. Es war Abends, die brave kurzhaarige Dame war alleine im Chorzimmer und probte ihren Part, der dickere Mann kommt dazu. Sie kennen sich. Auch privat. Sie schaut ihn an, sagt bestimmt: „Setz Dich, sofort!“, sie geht langsam zu ihrem Geigenkoffer und holte eine kleine Gerte heraus. Er schaute ihr zu. Wartete gespannt was folgt. Sie geht auf ihn zu, sagt in einem scharfen Ton: „Zieh Dein Jackett aus, leg Dich auf den Stuhl!“. Er gehorcht ohne Widerrede. Legt sich mit dem Bauch auf den Stuhl und wartet… Sie geht um ihn herum, tätschelt mit der Gerte über seinen Rücken, er stöhnt ganz leise. Zack! Eine Sekunde später holt sie aus und knallt ihm die Gerte voll auf seinen Arsch. Er stöhnt lauf auf. Sie wiederholt das Spiel noch ein paar Mal.

Hmm. Nun erzählt der Pfarrer gerade von seinem Weihnachtsgruss an seine Mitarbeitende. Das Wort „Kosmos“ holt mich zurück in die Realität. Er erzählt von einer Frau auf dem Bild, welche grosse Füsse habe (… damit sie besser geerdet sei) und das sie grosse Augen habe (… warum weiss ich nicht mehr). Gedankenblitz. Mein lieber Pfarrer, sie verwechseln da etwas. Das war das Märchen mit dem Rotkäppchen und dem Wolf  und hat keine biblische Bedeutung – oder basiert das Märchen vielleicht sogar aus Elementen der Bibel?!

Anyway. Zu dem Märchen würde die rote Lady jedoch sehr gut passen. Meine Fantasie war wieder angeregt und ich ging weiter auf Gedankenreise und zwischendurch lauschte ich noch dem Chor. Und so ging die Stunde schnell vorbei… Ach ja, warum gibt es eigentlich immer dieses „Kartonbrot“ und diesen Hauswein? Ich hätte gerne einmal ein paar feine Nüsschen und ein feines Bier dazu (… das könnte man ja vorher segnen)! Dann würde ich in der Zukunft vielleicht sogar ein paar Mal mehr in die Kirche gehen!

In diesem Sinne wünsche ich Euch weiter frohe Festtage und bald einen guten Rutsch in das neue Jahr!

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Halsband O

Gestern wieder im Ausgang gesehen… hat mich an alte Zeiten erinnert und die Lust ist da, die „Schatzkiste“ wieder einmal zu öffnen und das Teil herauszu-
holen und es zu platzieren…

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