Vor einem Jahr hatte ich das Vergnügen bei meinem zweiten Ausflug nach Berlin ein Interview mit der sympatischen Managerin Sabine vom FUN FACTORY Store zu machen. Dieses kann ich Euch jetzt präsentieren, denn die Fotos passen wieder zur Jahreszeit – bald wieder Weihnachten! Mein Date & Club-Besuch Geschichte und den Wettbewerb, findet Ihr unter den Bildern. Viel Spass!

Micha: Wie ist Fun Factory entstanden, gibt es dazu eine Anekdoten oder eine besondere Geschichte?
Sabine: Eine Freundin von Michael Pahl und Dirk Bauer beklagte sich, dass es in Sexshops kaum schönes Sexspielzeug gebe. Das meiste seien einfach nur nachgebildete Körperteile. Dirk Bauer und Michael Pahl tüftelten daraufhin am Küchentisch die ersten Ideen und Formen – mit Knetgummi und bei dem ein oder anderen Bier – aus. Daraus entstanden ist das erste Sextoy „Paddy Pinguin“, eigentlich hätte es ein Delfin werden sollen – aber das hat irgendwie nicht geklappt (lacht). Nach den ersten Prototypen wurde auf Silikon gewechselt und sie starteten auf Märkten ihr Toy zu verkaufen. Die Nachfrage wurde grösser, die Produktion immer professioneller, es wurden neue Modelle entwickelt und nun liefern wir in die ganze Welt.

Micha: Ist der Grund für den Store in Berlin, dass es die Hauptstadt ist oder warum ein Store in Berlin? (Anmerkung: ursprünglich kommt Fun Factory aus Bremen)
Sabine: Berlin ist toll! Es gibt ganz viele Impulse hier, wir haben ein internationales Publikum und wir können uns hier fantastisch präsentieren.

Micha: Folgefrage. Wie „versext“ ist Berlin?
Sabine: (grinst). Ich glaube ganz normal wie andere Städte auch. Es gibt schöne Clubs hier aber das gibt’s ja in anderen Städten auch.

Micha: Wer kauft hier ein? Männer für Frauen, Frauen für Männer oder…?
Sabine: Wir haben mehr Frauen hier im Moment. Die Männer holen aber auf und sind dann meistens mit der Partnerin hier – oder kommen mit der Einkaufsliste von diesen. Prozentual sind es aktuelle etwa 70% Frauen und 30% Männer. Die Frauen kaufen mehr für sich selbst ein, da wir leider noch nicht so viele Männerprodukte haben wie z.B. der Pulsator STRONIC ZWEI.

Micha: Was sind aktuell die Trends im Sextoy-Markt und was plant ihr in der Zukunft zu realisieren? 
Sabine: Ich glaube da sind wir mittendrin, da wir selbst die Trendsetter sind. Die Qualität der Toys ist wichtig und wird immer wichtiger, mehr Auswahl an Farbe ist gewünscht – was wir ja schon anbieten. In der Zukunft werden sicher auch weitere Technologien in die Toys integriert, da sind wir auch sehr stark!

Micha: Dein persönlicher Club-Tipp zum „versexten Berlin“?
Sabine: Neben den MUSST-HAVE wie der KitkatClub und Berghain gibt es in Berlin viele kleinere Clubs im Untergrund, welche man nicht so einfach findet. Da gibt’s ganz tolle Sachen.

Micha: Letzte Frage. Was ist Dein persönliches Lieblingsprodukt aus dem Sortiment?
Sabine: Ich finden den „Calla“ total schön aus der Serien G4. Das ist ein Vibrator welche der Form einer Blume nachempfunden ist (sie läuft davon und holt ihn an den Tisch), ich finde das Design toll und er ist super einfach mit einer Hand zu bedienen (grinst & lacht).

Ich bedanke mich für das Interview, den leckeren Kaffee und die Führung durch den Store bei FUN FACTORY! Natürlich habe ich auch noch ein wenig eingekauft. Es hat schicke Fetish-Kleider im Shop, da musste ich zuschlagen! Hier ein paar Impressionen vom Store.

 

Nach dem Fun Factory Besuch war ich noch weiter shoppen im Schwarzen Reiter und hatte dort einen spannende Unterhaltung mit einen der Eigentümer. Der Shop ist klein aber fein. Ich habe mir eine neue Peitsche in meine Sammlung gekauft. Für die Stammkunden gibt es zwischendurch exklusive Party (Achtung. Beliebt. Lange Warteliste!). Danach war ich noch im Fetish-Shop BLACKSTYLE und habe dort viel, viel Geld ausgegeben. Die Auswahl ist riesig an Fetish-Kleider in Latex, Lack und Leder. Da die Fabrik oberhalb ist, werden auch Anpassungen innerhalb von einem Tag gemacht. Shoppingtipp! Im Hautnah war ich auch noch kurz, dieser Shop hat mir persönlich aber nicht gefallen.

Über mein Date in Berlin gibt es nicht viel zu berichten, die Dame hat mich versetzt! Die Begründung? Ihr Vater sei krank geworden und müsste sofort ins Spital. Ich werde nie verstehen, warum immer wieder die Familie als Grund für eine billige Ausrede herhalten muss. Aber was solls. Dank Joyclub habe ich spontan eine spannenden Abend mit zwei Ladys verbracht. Die Absage war also fast schon in Ordnung ;)

Die weiteren Abende habe ich im KitKatClub und im DarkSide verbracht, im Berghain war ich schon das letzte Mal. Das KitKat ist eigentlich ein Techno-Club wo aber strikter Dresscode Fetish herrscht und man sexuell Freizügig sein kann (… ja, es wird gefickt da *gg*). Der Sound war toll, die Atmosphere hat mir auch gefallen, die Leute weniger an diesem Abend. Eigentlich ist es sehr mit den Fetish Partys im Floor zu vergleichen – einfach eine Stufe „krasser“ und „internationaler“. Das DarkSide war toll. Klein und fein ist auch hier das Motto. Es ist sehr familiär geführt und mit liebe zum Detail eingerichtet. Das Publikum war etwa im Schnitt um die 35+, die meisten als Pärchen unterwegs und die meisten BDSM (Szene) erfahren. Das nächste Mal gerne wieder, jedoch nicht als Single-Mann. Hat nicht gepasst… darum keine Sex-Story hier (… ich verspreche Euch, davon kommen wieder mehr in nächster Zeit).

FUN FACTORY Wettbewerb – 4x Geschenke für Euch zu Weihnachten!
Zu gewinnen gibt es die JJJ. Elegantes Design und Qualität treffen auf einen günstigen Preis. JOUPIE (… die ideale Reisebegleitung oder für in die Handtasche), JAZZIE  (… der perfekte der Begleiter für die leisen und lauten Momente zwischen den Laken) und JAM (… der Alleskönner mit G-Punkt Stimulation) und für die Liebhaber/innen der analen Spielzeuge gibt es die Analkugeln B BALLS zu gewinnen.

Wie? Hinterlasse unten einen Kommentar oder schick mir eine E-Mail (via Kontakt), WARUM und WAS Du gewinnen möchtest (… was willst Du damit anstellen? Geschenk für x…, etc.). Die besten Kommentare/Zuschriften gewinnen und werden per E-Mail benachrichtigt.

Marius aus Berlin hat mit über 147 Frauen geschlafen und hat immer noch nicht begriffen was Liebe ist, mal ganz davon abgesehen, dass er wohl noch nie etwas von Geschlechtskrankheiten, Aids und Respekt gegenüber Frauen gehört hat. Trotzdem hat mich sein Blog-Artikel beschäftigt, denn in meinen Entwürfen befindet seit längerem einen Artikel, der ein ähnliches Thema hatte.

Im Bett, I love you!

Quelle: rgbstock.com (Brainloc)

Original-Titel des Artikels: Wenn man/n schon (fast) alles erlebt hat…

Das wird mir immer wieder klar, vor allem wenn andere die Zeit geniessen & Spass haben. Arbeitskollegen kommen aus den Ferien zurück, schwärmen über das tolle Hotel, über das tolle Essen & Co. Kollegen erzählen mir über den tollen Ausgang, den ONS und der tollen Sex den sie hatten – oder wie sich frisch verliebt haben oder wie toll doch ihre Beziehung sei. Gerne lasse ich mich dann auch anstecken von diesen Erzählungen, trinke ein Kaffee mit ihnen und freue mich (… für sie). Doch in „Wirklichkeit“ habe dafür nur ein kleines Lächeln übrig.

Ich hatte mit meiner Traumfrau(*) eine sehr lange und schöne Beziehung, hatte andere schöne langjährige Beziehungen, Versuche mit offenen Beziehungen und sexuell habe ich wohl schon (fast) so alles ausprobiert was man so ausprobieren kann. Von den Träumen der meisten Männer wie einem Dreier, Analsex, Frauen welche Dich so nass machen, dass man nachher das Bett tagelang austrocknen muss – und ja, ich habe auch schon eine Frau auf ihren Wunsch angepi**t. Was fehlt noch? Wüstes Rudelbumsen, Swinger-Clubs, Fetisch Partys und BDSM Erfahrung, gekauften Sex, Filmreifen Sex mit einem „Pornostar“ und schlechten Sex mit einem Model und da wäre noch das Erlebnis mit einer prominenten Dame… Ok, die 147 habe ich (noch?) nicht erreicht aber das ist auch keines meiner Lebensziele, denn bekanntlich ist Qualität wichtiger als Quantität.

Reisen? Ferien auf den Malediven im fünf oder sechs Sterne Hotel? Gähn. So langweilig. Dann lieber auf Mauritius da kann man wenigstens noch etwas machen und nicht nur trinke, essen und Sex haben. Wenn ich mir eine Stadt anschauen will/wollte, dann bin ich ins Flugzeug gestiegen und habe es gemacht, hatten wir Lust auf ein Wiener-Schnitzel sind wir ein Tag nach Wien geflogen anstatt wie „normale Menschen“ in die Wiener-Stube um die Ecke zu gehen. Kaltes Wetter in der Schweiz? Ab in die Sonne & Strand! Das würde sich beliebig fortsetzen lassen mit weiteren dekadenten Beispielen…

Jobmässig ist auch alles erreicht, was ich mir damals als kleiner Junge erträumt habe. Hobby zum Beruf gemacht, mich Selbständig gemacht, Chef in der eigene Firma und ich gehe (fast) jeden Tag gerne zur Arbeit.

Jetzt fehlt nur noch das Haus & die Familie? Falsch. Ich habe mich bewusst gegen Kinder entschieden, es wird keine kleine Micha’s geben und ein Haus gibt nur Arbeit und dem Gärtner & Co. würde ich nicht vertrauen ;) Und es verträgt sich schlecht mit meinen Plänen aus der kalten Schweiz bald zu verschwinden und in ein wärmeres Land auszuwandern.

Und so stellt sich wie bei Marius dann irgendwann mal die Frage, was kommt noch? Seine Nummer 148 ist im Moment seine grosse Liebe oder besser gesagt, er hat tollen Sex mit ihr, irgendwann wird wohl auch das vorbei sein und dann kommt „einfach“ die 149.

Oder anders gefragt, muss immer noch mehr kommen oder sollten wir nicht einfach zufrieden sein mit dem was wir schon habe? Da kommt mir doch gerade das Märchen Hans im Glück in den Sinn…

… to be continued!

 

(*) Der Artikel über diese Beziehung liegt in meinen Entwürfen. Irgendwann kommt dieser auch noch online…

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